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Familie Frey-Strobel
Familie Frey-Strobel

freitag, 01.09.2017:

Das Aufstehen fällt nach dem gestrigen Abend schwerer als sonst; der Wein zeigt seine Wirkung und ich habe leichte Kopfschmerzen. Doch es hilft nichts, Finn will seine Gassirunde!

 

Nach der Gassirunde frühstücken wir und packen unsere Sachen zusammen. Gegen 10 Uhr sind wir fertig und können starten. Einen Stopp in Parga machen wir aber doch noch, um durch die Gassen zu schlendern und unsere Einkäufe zu erledigen. Weiter geht es dann Richtung Igoumenitsa, wo wir an unserer Tankstelle vom letzten Jahr bei dem durchaus attraktiven Verkäufer wieder Olivenöl kaufen. Wir werden nächsten Jahr sicher wieder kommen J

 

In Igoumentisa kaufe ich dann noch unser letzten Bougatsi für dieses Jahr und nach einer Irrfahrt durchs Hinterland – wir fragen uns manchmal, welche seltsames Navi-Systeme es gibt – verspeisen wir dieses dann in Sagiada direkt am Meer. Hier ist es total still, man kann einen Meter vom Meer entfernt stehen und Finn kann herumtollen und sich im Gras wälzen. Sogar eine Stranddusche wäre vorhanden! Doch leider ist das Meer hier nicht so berauschend – wir sind mittlerweile verwöhnt – und auf der Wiese sind zahlreiche Kuhfladen und sonstige tierische Hinterlassenschaften, so dass es auch entsprechen viele Fliegen gibt. Da wir noch früh dran sind, entscheiden wir uns, doch noch weiter zu fahren und einen Abstecher zum Blauen Auge von Syrie Kalter in Albanien zu machen. Hierbei handelt es sich um eine unterirdische Quelle mit kristallklarem türkisfarbenem Wasser, das eine Temperatur von ca. 10 Grad hat.

Gesagt, getan – wir fahren nach Albanien. Der Grenzübertritt ist völlig unproblematisch und innerhalb einer Minute sind wir durch. Die Straße bis zum Blauen Auge ist für albanische Verhältnisse in einem ordentlichen bis sehr guten Zustand. Nach dem Abzweig zum Blauen Auge müssen wir an einer Brücke eine Maut von 2 € bezahlen, um den weiteren Weg benutzen zu können. Danach geht die abenteuerliche Fahrt über weitere 2 Kilometer los. Wir werden auf der staubigen Piste ordentlich durchgeschüttelt und ich denke, dass ich kurz vor einem Schleudertrauma stehe, als wir endlich den Parkplatz erreichen. Für normale Wohnmobile ist es nicht ratsam, diesen Weg zu befahren! Der Parkplatz ist gut gefüllt und wir parken unseren Globi direkt an der staubigen Piste mit Bewachung durch eine Ziege. Die restlichen Meter laufen wir durch einen Wald zur eigentlichen Attraktion. An der Quelle ist einiges los und die Menschen baden in der Quelle, obwohl dies ausdrücklich verboten ist. Alle sind fasziniert von den Farben des Wassers und schießen etliche Bilder. Nachdem wir dies erledigt haben, kaufen wir noch ein Andenken uns sitzen wenige Minuten später wieder im Globi, um weiter Richtung Norden an die albanische Riviera zu fahren. Eigentlich wollten wir auf einem CP einchecken und dort ein paar Tage bleiben, aber da wir nicht mehr so viel Zeit haben, wollen wir uns evtl. frei an einen Strand stellen – entweder in Borsh oder am Llogara Pass.

 

Wir fahren und fahren und haben schöne Ausblicke auf die Küste und die Landschaft. Vorsicht ist aber immer geboten, denn freilaufende Kühe und Ziegen sind unsere ständigen Begleiter! Als wir dann in Borsh ankommen, sind wir vom Strand enttäuscht. Überall Müll und Kuhfladen und eine entsprechende Vielzahl an Fliegen und Mücken. Der Strand an sich wäre nicht so schlecht, aber mitten im Müll wollen wir nicht stehen und fahren gleich weiter. Also geht es über den Llogara Pass, wo ich erst mal albanischen Honig an einem Stand kaufen möchte, wo bereits albanische sprechende Italiener verhandeln. Diese helfen mir am Stand mit Sprache sowie Geldwechsel aus und ich steige glücklich mit Honig in den Globi – nur mit einem Stellplatz am Pass sieht es schlecht aus. Wir fahren also wieder ins Tal und landen am Strand in Orikum, wo wir frei an der Promenade übernachten können. Nicht vergleichbar mit griechischen Stränden, aber besser und sauberer als in Borsh!

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© Michael Strobel und Christine Frey zuletzt aktualisiert am 19.08.2018