Familie Frey-Strobel
Familie Frey-Strobel

Sonntag, 12.09.2021:

Auch an unserem heutigen Übernachtungsplatz direkt am Atlantik haben wir wieder eine ausgesprochen ruhige Nacht verbracht. Lediglich das Meeresrauschen war teilweise etwas laut ?

 

Entsprechend lange haben wir für unsere Verhältnisse geschlafen und sind erst gegen 7.45 Uhr aufgestanden. Nach dem üblichen Morgenritual kommen wir gegen 10.00 Uhr los und die erste Herausforderung wartet. Christine hatte gestern schon ein mulmiges Gefühl, ob wir den doch recht steilen Weg zu unserem Schlafplatz wieder hoch kommen. Wie es sich herausstellt, war alles kein Problem. Nicht einmal durchdrehende Reifen hat es gegeben!

 

Wir cruisen gechillt mit 60, 70 oder 80 km/h über die Landstraßen Norwegens und kommen irgendwann mittags am Trollstigen an. Leider meinen es die Trolle heute nicht gut mit uns, denn die Trollstigen kann man von unten nur zur Hälfte sehen, der Rest ist in Wolken. Wir machen dennoch ein paar Aufnahmen und fahren dann die Serpentinen hoch zum Aussichtspunkt. Leider ist dort alles im Nebel und wir können so gut wie nichts erkennen. Als wir an der Aussichtsplattform ankommen, haben wir vielleicht für fünf Sekunden einen Blick bis ins Tal, den wir natürlich umgehend ausnutzen. Es sollte der einzige nebelfreie Blick zurück werden. Im Touricenter am Trollstigen schlagen wir erstmals bei den Souvenirs zu. Eine Cap für mich und einen Trollstigen-Magneten für unseren Kühlschrank ist ab sofort in unserem Besitz.

 

Auf dem Parkplatz gefällt es uns überhaupt nicht und so fahren wir weiter, da ich im nächsten Tal einige schöne Plätze vorab herausgesucht hatte. Und tatsächlich haben wir Glück, und die Wolken reißen auf und wir können bei einigermaßen guter Aussicht unseren Kaffee genießen. Anschließen rollen wir durch das Tal und müssen noch den ein oder anderen Fotostop einlegen, ehe wir am Gudbrandsjuvet eine kurze Pause einlegen. Es handelt sich hierbei um eine kleine Schlucht, in der der Fluß einige Stufen in die Tiefe fällt. Die Norweger haben hier einen regelrechten Laufsteg angelegt, um die Besuchermassen über die Schlucht zu führen.

 

Doch für uns geht die Fahrt nach kurzer Pause weiter; nächstes Ziel: Geiranger. Zunächst müssen wir eine kurze Fähre nehmen, ehe wir über die Adlerstraße in den Geirangerfjord einfahren. Man hat hier bereits einen fantastischen Blick auf den Fjord und das kleine Örtchen Geiranger. Wir fahren die Serpentinen auf der einen Seite des Ortes hinab, schießen ein paar Fotos am Fjord, um anschließend auf der anderen Seite des Ortes noch mehr Serpentinen wieder hoch zu fahren. In nicht einmal 10 Minuten sind wir von Meereshöhe wieder auf 1.050 Meter Höhe geklettert und beziehen dort nahe einem kleinen See unser heutiges Nachtquartier. Als wir dort ankommen, sehen wie kaum die Hand vor den Augen, so neblig ist es. Wenig später reißt es allerdings auf und wir bekommen eine herrliche Aussicht geboten. Wie schön muss das hier sein, wenn man auch schönes Wetter hat??? Trotzdem bleiben wir hier heute über Nacht und wollen morgen entscheiden, was unser nächstes Ziel wird….alles Wetterabhängig!

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© Michael Strobel und Christine Frey zuletzt aktualisiert am 19.09.2021