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Familie Frey-Strobel
Familie Frey-Strobel

 

Italien: Kalabrien

23.08.2007 - 09.09.2007



Donnerstag, 23.08.2007

Unsere erste große Fahrt geht sehr  entspannt los. Das Womo wurde bereits in den Tagen vor der Abreise eingeladen und nachdem wir bei unserer Nachbarin Renate noch einen kurzen Geburtstagsbesuch mit Kaffee und Kuchen hinter uns gebracht haben, starten wir  gegen 15 Uhr unsere Reise. Zunächst geht es über die A 93 Richtung München, dort dann weiter über den Mittleren Ring weiter in Richtung Garmisch über die A  . In München werden die Wolken immer dunkler,  und es beginnt, nachdem wir den Mittleren Ring hinter uns gebracht haben, zu regnen. Auch ein Gewitter zieht über uns heran, das ein Fahren fast unmöglich macht. Also entschließen wir uns dazu, bei Münsing die Autobahn zu verlassen und dort zu bleiben, bis sich das Gewitter und der Sturzregen verzogen haben. In dieser Zeit kochen wir Nudeln mit Schinken-Sahne-Soße als kleine Einstimmung auf den Italienurlaub. Gegen 21 Uhr fahren wir weiter und beschließen, die Nacht in Garmisch-Partenkirchen zu verbringen. Als Standort haben  wir den Parkplatz am Eisstadion auserkoren, da an unserem ursprünglich angedachten Platz am Wellenhallenbad der Zirkus Krone seine Zelte aufgeschlagen hat. Es soll eine ruhige Nacht werden.

Freitag, 24.08.2007

Am nächsten Morgen gegen 6.15 Uhr fahren wir - bei strahlend blauen Himmel - nach einer kurzen Besichtigung der Baustelle der neuen Skisprungschanze  von Garmisch weiter Richtung Österreich.

 

Die Kinder liegen noch im Alkoven und schlafen weiter. Wir wollen so viel Strecke wie möglich schaffen, denn manchmal ist es doch recht stressig mit drei Kindern, noch dazu, wenn sich zwei davon meist streiten.

 

Es geht über Mittenwald, Seefeld und den Zirler Berg Richtung Innsbruck über die Landstraße, da wir kein Pickerl kaufen wollen.

 

In Innsbruck angekommen tanken wir unser Womo auf, da der Diesel dort recht günstig ist. Weiter geht's über die alte Brenner Landstraße, welche total idyllisch und wenig befahren ist. Unser Frühstück besorgen wir uns in Matrei und eigentlich hatten wir auch vor, uns ein schönes sonniges Plätzchen zu suchen, wo wir frühstücken können. Aber irgendwie hat das alles nicht geklappt , da sich einerseits die Sonne hinter Wolken verzogen hat und auch kein ansprechender Rastplatz zu finden war.  Also stehen wir am Straßenrand mitten im Hauptverkehr und machen Frühstück! 


Bei Sterzing geht's dann auf die Autobahn Richtung Modena. Die Autobahn wird immer voller und es macht eigentlich keinen Spaß mehr, zu fahren, aber was muss das muss..... Nachdem sich der Verkehr wieder beruhigt hat, fahren wir Richtung Florenz und auf einmal geht's wieder in die Berge und die Autobahn wird immer schlechter und der Verkehr immer dichter. Auf der Gegenfahrbahn ist ein Stau von ca. 50 km Länge!!! Zum Glück sind wir da nicht drin. Nach Florenz wird die Straße wieder besser und das fahren macht wieder mehr Spaß.

Wir fahren weiter an Rom vorbei und nehmen die Ausfahrt Richtung Palestrina. Den Stellplatz haben wir aus dem „Schulz" und wurde dort empfohlen. Nach einer Irrfahrt durch die Altstadt und an einigen historischen Gebäuden vorbei, finden wir endlich den Stellplatz direkt unterhalb der Altstadt. Entsorgung ist möglich und ein Wasserhahn ist auch vorhanden - immerhin!!  Idyllisch ist zwar etwas anderes und grillen können wir auch nicht, da es ein Großparkplatz ist, auf dem auch einiges los ist. So wird im Womo gekocht und zumindest davor gegessen. Nach dem Essen gehen wir noch ein bisschen durch die historischen Gässchen spazieren und die Kinder genehmigen sich ein erstes Gelati.

Zurück am Womo ist an Schlaf nicht zu denken, da nebenan scheinbar eine In-Kneipe ist - es herrscht ein ständiges Kommen und Gehen und die Kids haben ihre auffrisierten Roller vorgeführt. Alles in allem ein sehr lauter Stellplatz, den wir nicht weiterempfehlen können. Die Nacht war dementsprechend kurz.

Samstag, 25.08.2007

Pünktlich gegen 6.00 Uhr wurden wir von Lkw-Geklapper geweckt. Es ist ja schließlich Samstag und da ist in Italien nun mal Markt. Wir haben uns daher gleich mit Gurken, Riesen-Pfirsichen und Weintrauben eingedeckt, sowie ver- und entsorgt und gleich das Weite Richtung Süden gesucht. Als ersten Anlaufpunkt haben wir uns dann schließlich auf Praia a Mare geeinigt, da die Kinder schnellstmöglichst ans Meer wollten. Die Fahrt geht links am Vesuv vorbei, auf die Autobahn Richtung Reggio Calabria.

 

Den Vesuv und Pompej besichtigen wir auf der Rückreise. Bei Lagonegro Nord haben wir die Autobahn verlassen und sind auf gut ausgebauter Strecke von ca. 900 m Höhe nach Praia a Mare hinuntergefahren und das auf rd. 15 km. In Praia a Mare war ziemlich viel los - es ist Samstag und da sind viele Italiener am Strand -, aber wir haben gleich einen schönen gebührenfreien Parkplatz direkt am Strand gefunden und sind ins kühle Nass gesprungen. Als Übernachtungsplatz haben wir uns einen Parkplatz am Strand direkt gegenüber der Isola di Dino gesucht - die Eisenbahn war zwar gleich nebenan, aber das hat uns nicht weiter gestört, da nachts kaum Züge gefahren sind.

Sonntag, 26.08.2007

Den Sonntag haben wir dann von früh bis abends am Strand bei unserem Übernachtungsplatz verbracht. Die Kids waren die Ersten im Meer, und das um kurz nach 8.00 Uhr morgens vor dem Frühstück. Die lange Anreise hat sich gelohnt: das Meer ist glasklar und der Strand schön sauber. Zwar noch kein Sandstrand, aber die kleinen schwarzen Steinchen haben auch so ihre Vorteile.

 

Unsere ersten Versuche, mit den Einheimischen zu kommunizieren schlugen allerdings fehl und wir mussten feststellen, dass man in Kalabrien mit Deutsch und Englisch nicht weiter kommt. Hier ist ausschließlich italienisch gefragt!!! Aber mit Händen und Füßen und ein paar Brocken italienisch können wir an der Strandbude wenigsten Getränke und Eis bestellen. Abends geht's dann in die Innenstadt und siehe da: eine sehr schöne Fußgängerzone mit vielen Geschäften und natürlich eine Eisdiele an der anderen. Laura hat sich eine schöne Sonnenbrille gekauft und alle haben sich noch ein Eis gegönnt. Die Nacht haben wir dann sehr ruhig auf einem befestigten Parkplatz in Strandnähe verbracht. Allerdings haben wir zum ersten Mal in den Bergen Feuer lodern sehen und die ganze Nacht war auch im Wohnmobil Brandgeruch vorhanden. Ich hab daher sehr unruhig geschlafen.

Montag, 27.08.2007

Früh morgens vor dem Frühstück geht es gleich weiter. Nach einem kurzen Blick auf unsere Badebucht geht es die Küstenstraße entlang weiter Richtung Süden. Wir haben uns als nächsten Badeplatz den Strand bei Falerna Marina ausgesucht, der lt. „Schulz" sehr schön sein soll und auch Parken am Strand möglich ist. Und tatsächlich, kurz nach Falerna Marina finden wir eine sehr schöne Strandzufahrt und wir stellen unser Womo direkt an den wunderschönen Sandstrand.

 

Hier faulenzen wir den ganzen Tag und genießen das warme Meer. Nachmittags tagt dann unser Familienrat und wollten besprechen, ob wie hier über Nacht bleiben oder lieben weiter nach Süden fahren. Die Kinder haben uns überstimmt und wollten unbedingt auf einen Campingplatz mit Duschen, Strom und anderen Kindern. Ihnen ist das frei stehen zu langweilig! Also mussten wir uns der Mehrheit beugen und sind weiter gefahren. Ich habe im ADAC-Campingführer einen Campingplatz in Marina di Caulonia ausfindig gemacht, auf dem wir mit der ADAC-Sparcard recht günstig stehen können, da dort bereits Ende August Nachsaison ist. Also nichts wie hin - und am späten Nachmittag sind wir auch schon dort angekommen und nach kurzer Besichtigung des Platzes haben wir uns einen schattigen Platz ausgesucht.

 

In der Nähe endlich mal wieder ein paar Deutsche, noch dazu aus Lauf - also Franken!!! Wie sich später herausstellen sollte, stammt der Mann aus Bad Steben, also auch dem Landkreis Hof. So klein ist doch die Welt! Für meine Frau endlich mal wieder jemand zum Pläuschchen halten - das hat ihr die letzten Tage schon sehr gefehlt.... Die Kinder gehen gleich mal an den Strand und baden, ich hab die Markise ausgefahren, unseren Tisch und die Stühle aufgestellt und die Fahrräder vom Ständer genommen. Hier werden wir ein paar Tage bleiben! Abends wird zum ersten Mal in Italien gegrillt - natürlich unsere leckeren Bratwürste von zuhause. Außerdem kann ich endlich mein Warsteiner-Fässchen anzapfen und ein kühles Bierchen genießen. Die Kinder können endlich am Laptop spielen und Musik hören, da wir endlich Strom haben..... Jetzt ist jeder zufrieden.

Dienstag, 28.08.2007, und Mittwoch, 29.08.2007

An den nächsten beiden Tagen war Faulenzen angesagt.  Das Schlauchboot, das Lena zum Geburtstag bekommen hat, wurde erstmals eingesetzt und war für die nächsten Tage nicht mehr wegzudenken.

 

Das einzige, was uns etwas nachdenklich gestimmt hat, war, dass von früh bis spät Hubschrauber und Flugzeuge Löschwasser aus dem Meer geholt haben. Brände haben wir zwar keine gesehen, aber ab und zu hat es nach Rauch gerochen und es hat auch mal ein bisschen Asche geregnet. Nach ein paar kurzen Blicken Richtung Berge hat man sich aber nicht weiter davon beeinflussen lassen.

 

Abends waren die Kinder ganz schön geschafft - kein Wunder, wenn man den ganzen Tag im Meer verbringt und eigentlich schon Schwimmhäute haben müsste....

Donnerstag, 30.08.2007

Der heutige Tag soll etwas Abwechslung bringen, da unsere Christine ihren Geburtstag feiert. Lena und Laura haben die letzten Tage weiße Kieselsteine und Sand gesammelt und ein Bild gebastelt. 

 

Den Tag verbringen wir wie die Tage zuvor am Strand mit Faulenzen, Schwimmen und Paddelboot fahren. Heute ist wieder einmal herrlich blauer Himmel mit 35 Grad im Schatten.

Man muss dazu sagen, dass es keinen Tag in Kalabrien wesentlich kühler war. Man war oft schon froh, wenn es etwas windig war und der Wind für Abkühlung gesorgt hat. Am Abend haben uns dann Schick gemacht und sind ins Restaurant am Campingplatz gegangen.

 

Die Kinder haben sich Pizza Margherita bzw. Spaghetti ausgesucht, während wir einheimischen Fisch bzw. Calamari gegessen haben. Es war sehr lecker, aber auch nicht gerade billig. Zum Abschluss des abends gab es noch ein Match am Kicker, ehe wir uns wieder zurück zu unserem rollenden zuhause gemacht haben.


Freitag, 31.08.2007

Nachdem am Vortag mal wieder der Familienrat getagt hat und wir uns einstimmig für eine Weiterreise am Samstag entschieden haben, sollte heute der letzte Tag in Marina di Caulonia werden. Nachdem sich der Campingplatz die letzten Tage jeden Tag etwas mehr geleert hat, waren wir heute teilweise ganz alleine am kilometerlangen Sandstrand - war schon irgendwie ein komisches Gefühl, aber auch schön. Wir haben den Tag genossen und natürlich auch wieder die Löschflugzeuge beobachtet. Heute war der Himmel nicht so klar, wie die Tage zuvor, dafür waren in den Bergen wieder Rauchwolken zu entdecken. Yannick hat am letzten Abend endlich ein Opfer zum Fußballspielen gefunden, und dann sind war auch schon zeitig in die Koje gefallen, da wir ja morgen ein ganz schön lange Strecke vor uns haben sollen.

 

Unser Fazit zum Campingplatz: wer ein ruhiges Plätzchen ohne große Ansprüche sucht, ist hier genau richtig. Die Sanitäranlagen waren zwar nicht auf dem neuesten Stand der Technik, aber sauber. Der Supermarkt ist rund 500 m außerhalb des Geländes schnell zu erreichen.  Man hat eigentlich alles in der Nähe, was man so braucht.

 

Samstag, 01.09.2007

Nach dem wir nun die Tage am Strand genossen haben zieht es uns doch wieder weiter. Nun heißt es für uns, Kultur aufzusaugen. Mal sehen, ob das mit den Kids so klappt...... Also geht die Rückreise Richtung Neapel los. Auf der Autobahn ist eine Menge los und da es ja dieses Jahr so ein heißer, trockener Sommer ist, kommen wir auch noch an einem Brand direkt an der Autobahn vorbei. 

 

Wir kommen trotz des vielen Verkehrs gut durch und sind am späten Nachmittag am „Punto Panoramico", dem Aussichtspunkt am Vesuv in gut 1.000m Höhe angekommen. Dieser schläfrige Vulkan ist schon sehr imposant, allein die Zufahrt zur Aussicht ist schon faszinierend mit den vielen Skulpturen und den alten Lavafeldern. Endlich angekommen, genehmige ich mir erst einmal ein Raucherpäuschen, bevor die Kids auf mich zustürmen und schon wieder Eis und sonstige unnötige Souvenirs kaufen könnten.

 

Natürlich gab es auch in dem Souvenirshop einen netten älteren Italiener, der uns die ehemalige Seilbahn des Vesuvs und noch verschiedene andere Sachen erklärt hat. Ziel war es natürlich, dass er ein paar Kleinigkeiten verkaufen konnte. Irgendwann war es dann auch ruhig auf dem Parkplatz, wir konnten in Ruhe zu Abend essen und haben dann noch ein paar Spiele mit den Kindern gespielt. Wir sind dann auch früh ins Bett, da wir gleich früh morgens bis zum Ausflugsparkplatz unterhalb des Kraters fahren wollten. Ich konnte noch nicht schlafen und bin wach geblieben und hab noch in einem Buch

geschmökert. Auf einmal wurde es laut auf dem Parkplatz. Ich bekam dann schon die Krise und habe mir vorab doch schon mal das Brotmesser aus dem Besteckkasten geholt, da es plötzlich hinter unserem Womo verdächtige Geräusche gab und ich auch Stimmen hörte. Nachdem ich dann sämtliche Fenster kontrolliert hatte, konnte ich mir selbst Entwarnung geben - es waren nur ein paar junge italienische Pärchen, die sich schöne Stunden im Auto auf dem Parkplatz machten - natürlich nur um die tolle Aussicht auf das nächtliche Neapel zu genießen ;-)

Sonntag, 02.09.2007: 
Am nächsten Morgen dann nach ausgiebigem Frühstück fuhren wir die letzten Meter hoch zum Parkplatz, bezahlten unseren Eintritt und liefen bergauf mit Wanderstöcken bewaffnet zum Krater. Dort wurden wir gleich von einem lieben älteren Neapolitaner geschnappt, der uns dann in perfektem Deutsch die wahre Geschichte des Vesuvs erklärte. Das Beste lieferte aber Yannick: er sollte seinen Namen laut rufen und plötzlich ertönte sein Name in einem Echo im Krater. Yannick kannte das nicht und dachte doch wirklich, da sitzt einer im Krater und ruft seinen Namen zurück. Wir konnten nicht mehr vor lachen und Yannick war natürlich entsprechend beleidigt. Wir sind aber auch schön böse.

Nach einem Rundgang um den Krater, den entsprechenden Fotopausen und einem entsprechenden Trinkgeld für unseren Reiseführer machten wir uns wieder auf den Abstieg, da es nun nicht mehr auszuhalten war. Touris , Touris und noch einmal Touris. Bloß weg hier. Am Ausgang trafen wir dann noch mal unseren Neapolitaner, der uns noch als Andenken ein paar Lavasteine schenkte. Es waren nicht die rötlichen, die überall herumliegen, sondern schwarze aus dem inneren des Kraters! Echt toll. 

Im Womo kurze Lagebesprechung und schnell war klar: ab nach Pompeji. Auch hier hatten wir schnell einen schattigen bewachten Parkplatz direkt gegenüber der Ausgrabungsstätten gefunden und haben uns in das Getümmel gestürzt.

Was wir hier gesehen haben, war schon beeindruckend. Wir konnten noch die Spurrinnen der Pferdefuhrwerke im Pflaster erkennen und die Baukunst, die diese Leute schon damals beherrschten, war einfach nur faszinierend.

 

Aber wie es nicht anders sein sollte hatten wir auch hier wieder einmal einen „heiteren" Zwischenfall oder anders gesagt, die Mutter war zu dumm zum Laufen. Ich gehe aus einer Tür heraus, sehe mich noch nach Lena um und knicke dermaßen mit meinem Fuß um, dass ich dachte die Bänder vom Knöchel kämen mir aus den Ohren heraus. Der Fuß wurde auch schnell sehr dick und ich konnte fast nicht mehr laufen. Na ja, aber da musste ich durch. Später im Womo habe ich dann eine Augenmaske eisgekühlt auf den Fuß gelegt um ihn abschwellen zu lassen. Schließlich wollten wir auch noch in Rom eine Besichtigungstour machen.... 

02./03.09.2007:

Also ging es weiter nach Baia Domizia. Ein toller Campingplatz mit superschöner Poolanlage.

Doch die zu nutzen machte eigentlich keinen Spaß, da dort noch allen Ernstes Badekappenpflicht herrschte. Wir sahen aus wie die Teletuppies.

 

Nach zwei Nächten ging es dann weiter nach Rom.

04. bis 07.09.2007: 

Rom sehen und sterben...... so heißt es ja. 

Na gestorben sind wir nicht, aber immerhin so begeistert, das wir gerne wiederkommen werden.Wir waren auf dem Campingplatz „Happy Camping" mit Pool, kleinem Supermarkt und absolut empfehlenswerter Pizzeria. Essen war einfach fantastico. Außerdem gab es vom Campingplatz einen kostenlosen Zubringer zur S-Bahn, wo man dann direkt in Rom „Via Flaminia" rauskam und über den Piazza del Popolo in das alte Zentrum Roms gelangen konnte.

Schnell die spanische Treppe angesehen, weiter durch die Designer-Einkaufsstraße, am Trevi-Brunnen vorbei zum Forum Romanum (alles mit kaputten Fuß, nur mal so kurz angemerkt).

Hier fühlte man sich doch glatt in das alte Rom zurückversetzt. Weiter zum Kolosseum.

Dort mussten wir lange anstehen, wurden aber dafür entschädigt, denn dieses Bauwerk ist schon sehr beeindruckend.

Auch unsere Kinder fanden das alles sehr interessant, denn hier erlebt man Geschichte live und in Farbe.Danach ging es weiter zum Panteon, die größte heidnische Kirche mit der größten Kuppel der Welt, welche ja im Petersdom nachgeahmt, aber nie übertroffen wurde.

Zum Abschluss noch ein leckeres Gelati und mit der S-Bahn wieder Richtung Campingplatz. Abends dann eine leckere Pizza im Campingplatz-Restaurant und schnell geht's ins die Falle - war doch ein anstrengender Tag und morgen ist dann der Vatikan dran. 

Weiter geht die Besichtigungstour Richtung Vatikan.

Meine Güte, die katholische Kirche hat schon Geld. Nachdem wir lange angestanden waren, um den Peterdom von oben zu betrachten, mussten wir lesen, das wir heute nicht auf die oberste Kuppel aufsteigen können, da Bauarbeiten stattfinden, na prima. Gehen wir halt nur zur ersten Etage, aber die mussten wir auch teuer bezahlen. Auch die Kinder, was ja sonst in Italien nicht üblich ist.

 

Schnell noch im Außenbereich des Petersdoms ein Bild gemacht von der ganzen Familie, Danke der netten Amerikanerin....Und wieder zurück in die Kirche. Natürlich hatten wir ja auch von der Legende der Päpstin gehört und als wir in den Grotten des Vatikans vor der Tafel mit sämtlichen Päpsten standen, fiel uns tatsächlich auf, das zu ihrer Zeit ein Papst 80 Jahre an der Macht war, da sieht man mal, wie gut die Kirche Geheimnisse vertuschen mag.... Abschließend noch ein Rundgang durch die Papstgräber - hier waren tatsächlich noch Gläubige, die vor dem Sarg von Johannes Paul II. Geschenke, Blumen etc. ablegen und beteten. War schon beeindruckend, was vor seinem Sarg los war. Dann war aber genug mit Kultur, denn die Frauenfraktion möchte noch einen Pflichtpunkt auf der Tagesordnung abarbeiten: Abschluss-Shoppen in Rom.

Es begann auch zu regnen, also über die Piazza Navona Richtung Einkaufsstraße und rein in das erste Einkaufszentrum. Micha saß dann irgendwann entnervt zwischen den Kleiderständern, während wir Frauen und auch Yannick ausschwärmten um Klamotten zu suchen. Und ich muss sagen, wir waren erfolgreich. Der Regen war nun auch vorbei, also schnell noch mal durch die Gassen von Rom und wieder zurück zum Womo.

07.09.2007:

Weiter ging die Reise heimwärts. Wir fuhren keine Autobahn sondern die Schnellstraße. Keine Maut, wenig Verkehr und man kommt gut voran. Alles in allem sehr positiv. Wir fuhren bis spät in die Nacht und machten in irgendeinem kleinen Nest in Norditalien Rast zum schlafen.


08./09.09.2007:

Frühmorgens ging es weiter mit Zwischenstop in einer Bäckerei. Nach ausgiebigem Frühstück fuhren wir weiter über die alte Brennerautobahn Richtung Heimat. In Südtirol angekommen wollten wir den Kindern noch etwas bieten und schlugen vor über das Timmelsjoch zu fahren, was wir natürlich auch in die Tat umsetzten. Was wir aber nicht gesagt hatten war, dass wir steile Serpentinen fahren werden und nach kurzer Zeit hatten wir auch schon die ersten Ausfälle an Bord.

Laura wurde schlecht und Yannick bekam die  Krise und versteckte sich im Alkoven, nachdem er sich auf einem Parkplatz noch einmal das Frühstück und Mittagessen durch den Kopf gehen lies... einzig Lena fand das ganze einfach nur cool.. Am Timmelsjoch war es dann auch eisig kalt, es lag schon Schnee und das Anfang September.

Also schnell ein Foto gemacht und wieder ab ins Womo und weiter geht's. Im Ötztal war dann das Wetter auch bescheiden so dass wir keine Pause mehr machen und bis nach Garmisch weiterfuhren. Dort haben wir dann wie bereits zu Beginn der Reise an der Eishalle übernachtet und am nächsten Tag die letzten Kilometer in Angriff genommen. 

Resümee der ersten großen Fahrt mit unserem Womo war. Kalabrien ist super, da ist das echte Italien. Tolle Strände und viel Ruhe und wer Action braucht kann in die Großstadt wie Rom fahren. Wir kommen auf jeden Fall wieder, allerdings nicht gleich im nächsten Jahr. 

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© Michael Strobel und Christine Frey zuletzt aktualisiert am 23.09.2018