Familie Frey-Strobel
Familie Frey-Strobel

Montag, 13.09.2021:

Die Nacht war sehr kühl, aber auch wieder sehr ruhig. Kaum ein Auto war auf der naheliegenden Straße unterwegs. Allerdings wachen wir bei sich auflösendem Hochnebel auf, so dass sich eine deutliche Wetterbesserung ankündigt.

 

Wir frühstücken und entscheiden uns, heute gleich auf den naheliegenden Dalsnibba zu fahren. Wir bezahlen 250 NOK Straßenmaut und kurbeln 5 Kilometer Serpentinen den Berg hoch. Auf 1.500 m angekommen haben wir durch die Wolken einen herrlichen Blick auf den Geirangerfjord. Da es auch nicht viel mehr zu sehen gibt und wir heute noch einiges vor haben, verlassen wir den Gipfel nach ein paar Fotos und einem Drohnenflug wieder. Wir fahren auf der 15 Richtung Lom, durchqueren die Berge auf 2 mehrere Kilometer langen Tunnel und biegen dann wieder auf eine Bergstraße ab. Der Gamle Strynefjellvegen ist teilweise geschottert und führt durch ein Sommerskigebiet auf über 1.000 m Höhe. Auf der einen Seite ist das Tal relativ schmal und erinnert mit seinem Bach und einigen kleinen Wasserfällen an eine Schlucht, auf der anderen Seite wird das Tal breit und die Herbstfärbung ist an der Vegetation deutlich zu erkennen. Für uns wieder einmal ein Highlight, zumal sich nicht viele Touristen hierhin verirren!

 

Nachdem wir das Tal wieder verlassen haben biegen wir wieder auf die 15 ein und fahren weiter Richtung Lom. Unterwegs entdecken wir an einem türkisfarbenen Fluss ein schönes Picknickplätzchen und legen dort eine Kaffeepause ein. Wenig später kommen wir nach Lom, machen an der berühmten Stabkirche (an der wir uns nicht wirklich ergötzen können) ein paar Pflichtfotos und kaufen beim ortsansässigen Bäcker Brot und leckere süße Teilchen ein. 350 NOK beim Bäcker bezahlt man auch nicht alle Tage!

 

Unsere Fahrt führt uns dann in das Sognefjell, wo wir am Beginn des Tals zufällig an einer Sagensäule vorbeikommen, die wir schon aus mehreren YouTube-Videos kennen. Auch hier schnell ein Foto geschossen und weiter geht’s. Im Sognefjell kommen wir aus dem Staunen nicht mehr heraus. Rechts und links der Straße kommt ein Gletscher nach dem anderen zu Vorschein. Alle riesig groß und scheinbar zum Greifen nahe. Auch diese Straße, die 55, sollte man bei einem Roadtrip durch Norwegen unbedingt auf seine To-Do-Liste setzen.

 

Wir biegen dann irgendwann auf der Hochebene in einen geschotterten Wirtschaftsweg ab, um unseren Schlafplatz an einem kleinen See zu finden. Wir steigen aus und hören….nichts! Absolute Ruhe in knapp 1.300 m Höhe, was will man mehr? Wir genießen noch die letzten Sonnenstrahlen des Tages und lassen den Tag mit einem leckeren Meinel ausklingen.

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© Michael Strobel und Christine Frey zuletzt aktualisiert am 19.09.2021