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Familie Frey-Strobel
Familie Frey-Strobel

Pfingsten - Gardasee

Der Beginn des Jahres 2012 gestaltete sich bei uns schwierig.

 

Zunächst war Christine im Winter gestürzt und hat sich eine Verletzung am Meniskus zugezogen, so dass sie längere Zeit nicht arbeitsfähig war. Kaum war ihre Verletzung ausgeheilt, habe ich ein verdächtiges Ziehen bzw. Stechen in meinem rechten Oberschenkel gemerkt, das ich aus dem vergangenen Jahr kannte. Die Schmerzen waren teilweise so stark, dass Christine an einem Samstag morgen schon drauf und dran war, mich mit dem Rettungsdienst ins Klinikum schaffen zu lassen! Die darauf folgenden Termine bei meinem Orthopäden mit entsprechender MRT brachten das zum Vorschein, was ich bereits befürchtet hatte: einen erneuten Bandscheibenvorfall im Lendenwirbelbereich - an gleicher Stelle wie im Vorjahr! Trotz Operation, anschließender Reha und regelmäßigem Krafttraining hat es mich wieder erwischt. Mein Orthopäde wollte mich gleich wieder operieren lassen. Da ich aber nicht die Ausfallerscheinungen im Fuß hatte wie im Vorjahr, wollte ich es mit Muskelaufbau im Bauch- und Rückenbereich selbst versuchen, ehe ich mich wieder unter das Messer lege. Das Ganze geschah natürlich um Ostern herum, so dass unser geplante Ausflug nach Lazise ins Wasser fallen musste. Im nachhinein war das auch nicht so schlimm, denn das Wetter hätte eh nicht mitgespielt.

 

So konnte unser Womo also seinen Winterschlaf verlängern und ich habe es erst Mitte Mai wieder zugelassen!

 

Da es mir auch ohne Operation wieder besser geht und die Schmerzen erträglich bzw. teilweise nicht mehr vorhanden sind, haben wir uns für Pfingsten dann aber eine Woche Urlaub vorgenommen. Als Ziel kamen entweder Straßbourg (ohne Kinder) bzw. Rovinj oder Lazise (mit Kindern) in Frage - je nach Wetterlage. Als Abfahrtstag hatten wir Samstag nach Pfingsten geplant, die endgültige Entscheidung über unseren Zielort haben wir zwei Tage vorher getroffen und unseren Kids mitgeteilt. Die waren natürlich aus dem Häuschen, als wir verkündet haben, dass es wieder einmal nach Lazise auf den CP "Piani di Clodia" gehen soll.

 

Also Womo gepackt, Wasser aufgefüllt und plangemäß am Samstag vormittag gegen 10 Uhr gestartet.

 

Dass wir so pünktlich auf große Fahrt gehen kommt selten vor, aber wir hatten schließlich einen straffen Zeitplan, den Micha aufgestellt hatte. Zuerst wollten wir in der guten alten IKEA einen Halt machen, da wir uns noch einen Teppich kaufen wollten, gewisse Kleinteile sowie Laura auch Verschiedenes besorgen wollte. Nach einem zielstrebigen aber kurzweiligen Besuch im schwedischen Möbelparadies in Eching sind wir auch schon wieder auf der Autobahn um unsere Freunde, die Hauser´s, in Aßling bei Rosenheim zu besuchen.

 

Hier hatten wir eigentlich nur eine kleine Kaffeepause eingeplant, die dann doch etwas länger anhielt, tja wenn man sich selten sieht, hat man viel zu erzählen, um noch unsere geplante Strecke zu fahren. Nach kurzer Lagebesprechung entschieden wir uns, bis Kiefersfelden zu fahren und dort zu übernachten. Dafür wollten früher weiterfahren um doch pünktlich gegen 9 Uhr dann in Lazise am Piani die Clodia zu sein. In Kiefersfelden haben wir dann auch einen tollen, ruhigen Stellplatz direkt an den Tennisplätzen gefunden, wo wir wunderbar ruhig schlafen konnten. Auch für Finn war dieser Stellplatz super, da er gleichzeitig auch Ausgangspunkt für verschiedene Wanderstrecken ist. Hier konnten wir einen herrlichen Abendspaziergang machen. Micha und die Kinder haben derweil Brotzeit gemacht und den neu installierten Fernseher ausgetestet.

Übernachtungsplatz beim Sportplatz in Kiefersfelden
Aussicht Kiefersfelden

Sonntag ging es schnellstmöglich weiter. Micha und ich standen um 03.15 Uhr auf und während Micha das Womo fahrbereit machte, hab ich schnell eine kleine Runde mit Finnibubi gedreht. Ab auf die Autobahn Richtung Brenner. Die Fahrt verlief sehr ruhig, was uns gewundert hat, da wir dachten, dass mehr Urlaubsverkehr auf den Straßen wäre. Somit liefen wir pünktlich gegen 08.30 Uhr am Campingplatz ein. Dieser war heuer das erste Mal komplett ausgebucht, so dass wir doch eine halbe Stunde warten mussten bis wir uns einen Stellplatz ansehen konnten. Dieser war dann auch nicht schlecht, somit waren wir gegen 09.15 Uhr schon am aufbauen. Der Platz war strategisch nicht schlecht gelegen und für dumme Nachbarn kann ja man ja nix, Gott sei Dank kann man diese ignorieren.

 

Yannick ging Brötchen holen während die Mädels den Tisch deckten und schließlich konnten wir in der herrlichen Morgensonne unser erstes Frühstück im Freien verbringen, ach ist das herrlich. Danach bin ich mit Bubi noch eine ausgiebige Runde am See marschiert und später zum sonnenbaden an den Pool.

 

Montag war der einzige Schlechtwettertag den wir zur Hälfte im Womo absitzen mussten. Während ich die Morgenrunde noch drehte fing es schon mal zu „tröpfeln“ an, mit dem Ergebnis, das Hund und Herrchen klitschnass waren. Während dem Frühstück wurde der Regen dann so schlimm, das wir fluchtartig ins Womo hineinschossen, da der Regen von allen Seiten kam. Gut für Yannick der konnte dann X-Box zocken und mit den Mädels einen Film schauen, während die ältere Generation den Teppich im Wohnmobil verlegte.

 

Am Nachmittag wurde es aber wieder besser. Lena traf sich mit ihrer Freundin am Spaggia d’Oro, um in Lazise shoppen zu gehen und der Rest der Familie betätigte sich mit dem Fahrrad sportlich. Abends wurde wieder gegrillt. Natürlich fehlte auch nicht der obligatorische Besuch unserer Stammpizzeria, um die Köstlichkeiten uns schmecken zu lassen. Ohne Cordonegra ist es einfach kein Urlaub am Gardasee.

 

Die restlichen Tage verbrachten wir noch mit faulenzen und sonnen am Campinglatz bevor wir wieder die Heimreise (diesmal über den Reschenpass um unsere Einkäufe wie Wurst und Käse zu erledigen).

Blick von unserem Stellplatz auf den Gardasee
Regen am Morgen
nach dem Regen....
Blick auf Lazise
Abendstimmung
Finni bei seiner Lieblingsbeschäftigung
Blick über einen Pool
Stellplatz am Reschensee
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© Michael Strobel und Christine Frey zuletzt aktualisiert am 19.08.2018