Familie Frey-Strobel
Familie Frey-Strobel

Mittwoch, 09.06.2021

Auf unserem Stellplatz im Wald haben wir sehr gut geschlafen und sind richtiggehend erschrocken, als der Wecker um 5.00 Uhr aus den Träumen gerissen hat. Wir wollen aber nach Florenz und somit müssen wir aufstehen. Schnell frisch gemacht und schon geht es los. Bergab führt uns Google eine andere Route, die nicht so steil und eng war wie bergauf und so kommen wir schnell voran und sind rechtzeitig zum Sonnenaufgang wieder auf dem Piazzale Michelanglo. Da auch die Sonne hinter den Wolken hervorkommt, können wir herrliche Bilder schießen. Wir sind zwar nicht ganz alleine, aber der Platz ist so groß, so dass jeder seinen Platz findet, ohne die anderen zu stören.

Nach dem Fotoshooting wird erst mal in Ruhe gefrühstückt, ehe es zum Sightseeing nach Florenz geht. Vom Aussichtspunkt ist man in nicht mal 15 Minuten am Arno und wieder wenige Minuten später im historischen Zentrum. Wir sind fast erschlagen von so vielen schönen Gebäuden und merken fast garnicht, wie die Zeit vergeht. Es wird immer wärmen und so langsam füllen sich die Gassen. Trotzdem sind wir am Dom fast alleine und können auch dort Aufnahmen ohne große Touristentrempel schießen. Normalerweile müssen alle Plätze voller Touristen sein und man kann froh sein, überhaupt mal in Ruhe ein Foto machen zu können.

Irgendwann haben aber auch wir genug und wir marschieren über die Ponte Vecchio wieder zurück zu unserem Parkplatz. Dort angekommen wird erstmal das Auto gelüftet, ehe es für uns weiter zum nächsten Highlight, San Gimignano, geht.

Wir sind schnell aus der Stadt wieder draußen und die Fahrt nach San Gimignano dauert auch nur rund eine Stunde. Leider gestaltet sich dort die Stellplatzsuche etwas schwierig. In Stadtnähe sind alle Parkplätze für Wohnmobile gesperrt und auch die in Park4Night ausgewiesenen Stellplätze sind nur für Fahrzeuge bis 6 m Länge zugelassen. Es bleibt uns also nichts anderes übrig, als auf den ausgeschilderten Stellplatz in Santa Lucia zu fahren, dort unseren Globi abzustellen und mit dem Bulli zurück nach San Gimignano zu fahren. Wir parken also den Bulli direkt unterhalb der Stadtmauer und marschieren in den Ort. Da fast alle Parkplätze um die Stadtmauer gut gefüllt waren, haben wir uns schon auf das Schlimmste eingestellt. In den Gassen von San Gimignano angekommen werden wir allerdings positiv überrascht, denn die Menschen verteilen sich offensichtlich sehr gut und man kann wieder schöne Bilder ohne andere Menschen schießen. Der Ort ist wirklich wahnsinnig schön und man könnte ewig durch die Gassen schlendern. Irgendwann treibt uns aber der Hunger in eines der vielen Cafes und wir lassen es uns mit Aperol Spritz und einer leckeren Wurst-Käse-Platte gut gehen. Im Anschluss gibt es noch ein Gelati in der weltbesten Gelateria namens "Dondoli", die bereits mehrfach zum Gelato World Champion gekührt wurde. Viele Promis haben sich hier schon erfrischt und sind auf Fotos an den Wänden verewigt. Das Eis war lecker, aber ob dies das beste Eis der Welt ist???? Mir persönlich schmeckt es in der Cremeria in Lazise besser!

Nach der heute zweiten Stadtbesichtigung geht es zurück auf den Stellplatz, der mit nur wenigen Fahrzeugen belegt ist. Da die Sonne ganz schön runter knallt fahren wir die Markise aus und stellen unsere Stühle darunter in den Schatten. Als ich wenig später den Grill aufbauen möchte, kommt die örtliche Gendarmeria und weist uns sehr unhöflich darauf hin, dass wir die Markise einfahren und die Stühle wegräumen müssen! Sie bleiben auch so lange, bis wir dies gemacht haben. Wenn der Platz voll gewesen wäre, hätte ich vollstes Verständnis dafür, dass man keine Markise ausfahren darf, aber unter diesen Umständen, dass der Platz nicht einmal zur Hälfte gefüllt war, finde ich dieses Verhalten etwas befremdlich und die Art und Weise der Kommunikation eher Touristenunfreundlich! Wir lassen uns dennoch den Abend nicht vermiesen, parken dann unsere Fahrzeuge entsprechend um, dass die beiden Schiebetüren gegenüber liegen und stoßen dann eben per Fernprost miteinander an. Da es am nahe gelegenen Campingplatz kostenfreie Ver- und Entsorgemöglichkeiten gibt, wird auch ausgiebig geduscht und somit herrlich erfrischt. Wir geniesen anschließend den herrlichen Abend bei einigen Aperol-Spritz und fallen müde in die Betten.

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© Michael Strobel und Christine Frey zuletzt aktualisiert am 18.07.2021