Familie Frey-Strobel
Familie Frey-Strobel

Sonntag, 06.06.2021

Da wir nicht wirklich die Campingplatz-Camper sind, geht es für uns heute weiter. Nach einem gemütlichen Frühstück ist alles schnell eingepackt und ausgecheckt. Hierbei trifft uns fast der Schlag: 244 € für drei Nächte! Dafür, dass wir die ganzen Annehmlichkeiten so gut wie nicht in Anspruch nehmen, ist das ganz schön heftig. Wir beschließen, dass wir unseren Piani di Clodia, so schön er auch ist und so gerne wir immer wieder hier her gekommen sind, in Zukunft nicht mehr anfahren werden! Kurz geschüttelt und weiter gehts. 

 

Zunächst gilt es, unsere Vorräte aufzufüllen und italienische Leckereien einzukaufen. Also ist nach wenigen Minuten Fahrt bereits wieder Pause und wir gehen in den Familia in Peschiera del Garda einkaufen. Aber auch das ist schnell erledigt und da wir etwas sehen möchten, fahren wir auf der Landstraße in Richtung Cinque Terre. Bis Parma ist die Fahrt ziemlich abwechslungsreich und kurzweilig. In Parma wird kurz Rast gemacht und wir entschließen uns die restlichen Kilometer auf der Autobahn abzuspulen. Einerseits weil wir in ein heftiges Regengebiet fahren und andererseits, weil es kurz nach Parma in den Appenin geht und ich keine große Lust auf Kurbelei durch die Berge bei Gewitter habe. Wie sich herausstellen sollte, war dies die richtige Entscheidung, denn schon auf der Autobahn war die Geschwindigkeit teilweise auf 60 km/h begrenzt, so kurvig war es!

 

Da wir heute freistehen wollten, habe ich vorher auf Google einige mögliche Stellplätze ausgeguckt und bereits der erste bei Portoverde hat sich als perfekt herausgestellt. Es ging eine kleine Serpentinenstraße die Berge hoch, die später in eine Schotterpiste überging. Einige Kehren musste ich sogar zurücksetzen. Belohnt wurden wir mit einem Stellplatz an der Steilküste mit herrlicher Aussicht auf das Meer und einem herrlichen Sonnenuntergang, an dem wir alleine standen! So kann es weiter gehen.

 

Nach einem leckeren Abendessen genossen wir die Aussicht und die Stille an diesem herrlichen Ort. Da wir im Schatten stehen, wurde es auch im Globi nicht so warm und wir hatten angenehme Temperaturen zum Schlafen.

 

Wir befinden uns hier am Beginn der Cinque Terre, die wir morgen besichtigen wollen.

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© Michael Strobel und Christine Frey zuletzt aktualisiert am 14.11.2021