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Familie Frey-Strobel
Familie Frey-Strobel

Sonntag, 02.09.2018:

Heute steht der Old Man of Storr auf dem Programm. Und wie es so schön heißt, „der frühe Vogel fängt den Wurm“, haben wir uns ausnahmsweise den Wecker auf 7.00 Uhr gestellt, um einen Parkplatz direkt vor Ort zu ergattern. Vor Abfahrt an unserem Übernachtungsplatz mussten wir allerdings noch einige atemberaubende Aufnahmen des Quiraing schießen – genau so hatten wir uns das für heute morgen vorgestellt!

Wenig später sind wir tatsächlich einer der ersten am Wanderparkplatz und frühstücken erst mal ausgiebig, damit wir für die folgende Wanderung gut gestärkt sind. Der Old Man zeigt sich auch in voller Pracht, so dass wir uns trotz der steifen Brise bereits um 9.00 Uhr auf den Weg machen. Es folgt eine sehr schöne Wanderung bis auf das Aussichtsplateau nahe des Old Man und wir können einige sehr schöne Aufnahmen schießen, da sich im Laufe des vormittags erneut Nebel um den Old Man bildet und dies eine mystische Stimmung ergibt. Alle, die heute später kommen, bekommen den Old Man wohl nicht mehr zu Gesicht – also: alles richtig gemacht! Der Wind wird auch immer stärker, so dass wir uns wieder auf den Weg nach unten machen und nicht die komplette Runde drehen. Nach rund drei Stunden Wanderung sind wir wieder am Wohnmobil und alle relativ fertig von der Tour. Wir fahren noch einige Meter zu einem nahe gelegenen Parkplatz an einem Loch und machen unsere Wanderbrotzeit heute im Womo mit Seeblick.

Da ab morgen wieder schönes Wetter angesagt ist, haben wir uns für die heutige Nacht und den  morgigen Tag mal wieder einen Campingplatz ausgesucht. Der Platz nahe Gairloch heißt „The Sand“ und liegt laut Internet herrlich direkt hinter Dünen an einem langen Sandstrand. Das Navi also entsprechend programmiert und los geht die Fahrt durch etliche Glens, mit kurzem Halt am View Poit der Victoria Falls, an dem wir bei einem kurzen Fotostopp Opfer der Midges wurden, bis wir am späten Nachmittag in Big Sands eintreffen. Die Gegend, in der wir jetzt sind, heißt übrigens „Wester Ross“! Leider bläst der Wind noch kräftig und auch der Regen hat noch nicht nachgelassen. Allerdings kann man schon jetzt erahnen, wie es dort bei schönem Wetter aussieht. Wir checken also ein und suchen uns ein herrlich gelegenes Plätzchen auf dem riesigen Areal. Als der Regen einmal für 30 Minuten nachlässt, nutzen wir die Gunst der Stunde und machen mit Finni seinen Abendspaziergang – natürlich am Strand – und kommen rechtzeitig zum nächsten Regenschauer wieder am Womo an, wo wir Abendessen und wieder einmal zeitig in die Betten fallen. Irgendwie scheint die schottische Luft für einen Festlandbewohner derart ungewohnt zu sein, dass man abends spätestens um 9.00 Uhr totmüde in die Betten fällt und tief und fest schläft!

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© Michael Strobel und Christine Frey zuletzt aktualisiert am 23.09.2018