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Familie Frey-Strobel
Familie Frey-Strobel

29.10. - 03.11.2010: Sachsen

Unsere ursprüngliche Urlaubsplanung hat für unseren Herbstausflug 2010 Südtirol vorgesehen. Da allerdings die Wetteraussichten für den von uns geplanten Zeitraum überwiegend bescheiden waren (Regen ab Sonntag), haben wir uns nach Alternativen mit schönem Wetter umgesehen, die auch von der Entfernung möglich waren. Somit haben wir einen Radius von maximal 600 km um unseren Heimatort Oberkotzau (liegt bei Hof in Oberfranken) gezogen und das beste Wetter wurde doch tatsächlich für die kürzeste aller Möglichkeiten vorhergesagt: das uns benachbarte Bundesland Sachsen! Da Christine schon immer mal nach Görlitz wollte, konnten wir diesen Wunsch nun erfüllen. Unsere grobe Planung war daher: Görlitz, das Elbsandsteingebirge und zum Abschluss Dresden.

 

Freitag, 29.10.2010

Nachdem Christine und ich am Freitag noch ganz normal bis mittags gearbeitet haben und die Kinder eh noch regulären Schulunterricht hatten, haben wir unsere letzten sieben Sachen ins Womo verfrachtet, schnell noch mal zur Post und dann ging es gegen 15.00 Uhr los. Unser erstes Ziel sollte Görlitz werden, das rund 300 km von uns entfernt liegt. Wir dachten, dass wir schön am Abend dort ankommen und noch etwas spazieren können. Aber weit gefehlt: bereits nach 100 Kilometern standen wir bei Zwickau auf der A72 im Stau! Rund eine halbe Stunde ging es nur in Schrittgeschwindigkeit weiter, ehe man auf einmal wieder normal fahren konnte. Der Grund für den Stau ist uns nicht ersichtlich, da kein Unfall oder ähnliches zu sehen war!!! Im Radio dann aber schon wieder die nächsten Staumeldungen für die A4 Frankfurt-Dresden, auf die wir natürlich mussten. Schnell auf der Landkarte nachgesehen und aufgeatmet: alles nicht auf unserer Route! Doch 40 km vor Dresden wieder Stau – als wir drinnen stehen kommt die Lösung im Radio: Komplettsperrung aufgrund eines Unfalls! Na Danke. Überraschender Weise ging es aber doch im Schritttempo weiter, da die Unfallstelle bereits geräumt wurde. Da es mittlerweile schon dunkel wurde und ich keine Lust mehr zum weiterfahren hatte, habe ich vorgeschlagen, den uns bekannten Stellplatz in Dresden für die heutige Übernachtung anzufahren und morgen vormittag weiter nach Görlitz zu reisen. Der Vorschlag wurde allgemein für gut befunden und so standen wir gegen 18.30 Uhr in Dresden auf dem Stellplatz bei der City-Herberge in der Zinzendorfstraße. Nach einem gemütlichen Wurst- und Käsebuffet zum Abendessen und einem Spaziergang mit Finn ging es zeitig ins Bett – wir waren alle ziemlich müde.

 

 

Samstag, 30.10.2010

Pünktlich gegen 7.30 Uhr fordert Finn sein Recht, so dass an Schlaf nicht mehr zu denken war. Also ab in den neben dem Stellplatz gelegenen Park, mit Finn Gassi gehen, und gleich im nahen Nettomarkt ein paar Brötchen zum Frühstück geholt. Nach dem Frühstück haben Yannick und ich mit Finn noch etwas Ball gespielt, während Christine die wichtigen zwischenmenschlichen Kontakte geknüpft hat. Gegen 10.00 Uhr ging es dann weiter und schon nach einer Stunde Fahrt sind wir stressfrei in Görlitz gelandet. Hier haben wir uns für den etwas außerhalb aber sehr idyllisch auf einem Pferdehof mit herrlichem Ausblick auf Görlitz gelegenen Stellplatz auf dem Rosenhof entschieden. 15 € incl. Strom, Duschen, Ver- und Entsorgung sowie Brötchenservice (2 Brötchen je Erwachsenen und 1 je Kind im Preis enthalten!), da kann man nicht meckern. Nach dem Einchecken und Erkunden der Örtlichkeiten ging es gleich mit der Straßenbahn (Haltestelle ca. 300 m entfernt, Abfahrt alle halbe Stunde) in die Stadt. Hier wurden wir nicht enttäuscht: viele mittelalterliche Gebäude, die sehr schön saniert wurden, aber irgendwie sehr wenig Menschen für einen wunderschönen Samstagnachmittag unterwegs. Nachdem wir kurz über die Neiße nach Polen geschlendert sind, um auch einmal dort gewesen zu sein, ging es zurück nach Deutschland in ein sehr gemütliches Cafe. Für Samstagabend wurde im Internet der „Görlitzer Lichterglanz", ein bis 22.00 Uhr verlängerter Einkaufstag mit Lounge-Musik, Feuerschluckern usw. angekündigt, der um 18.00 Uhr beginnen sollte. Nach kurzem Bummel in den örtlichen Geschäften haben wir eine Gaststätte für unser Abendessen gesucht. Leider hatten die meisten Kandidaten aber bis um 18.00 Uhr geschlossen und da Yannick bereits um 17.00 Uhr großen Hunger hatte, mussten wir vorher fündig werden. Also ging es in das „1. Görlitzer Kartoffelhaus", in dem wir nicht enttäuscht wurden. Dies konnten wir allerdings vom „Lichterglanz" nicht behaupten, da dieser nur aus Laternen und Windlichtern vor den Geschäften bestanden hat - Feuerschlucker etc. haben wir keine entdeckt. Da wir auch ziemlich kaputt waren, sind wir mit der Straßenbahn wieder zurück auf den Rosenhof. Hier haben wir einen Videoabend eingelegt, ehe wir eine ruhige Nacht verbringen konnten.

 

 

Sonntag, 31. Oktober 2010

Nach dem Morgenrundgang mit Finn haben wir gemütlich gefrühstückt, ehe es wieder „On Tour" ging. Ziel war Königstein in der sächsischen Schweiz. Vorher haben wir aber noch einen kleinen Abstecher nach Ödernitz und Niesky gemacht. Hier war ich (Christine) auf einer kleinen Spurensuche in Sachen Familie, da mein Vater dort geboren wurde. Nachdem wir die üblichen Bilder geschossen hatten ging es auf der Autobahn über Pirna in Richtung Königstein. Die Fahrt dorthin war mehr als abenteuerlich, die Straßen waren eng und sehr kurvenreich, das man meinen konnte wir wären in Griechenland unterwegs. Dort angekommen haben wir uns zuerst einmal im Zentrum des Ortes einen Parkplatz gesucht um dann zu  Fuß auf die Festung zu marschieren. Hier haben wir „nur schlappe 255 Höhenmeter" zurückgelegt obwohl uns das ganze viel schlimmer vorkam. Allerdings entschädigt der Blick am Fuße der Festung alles.  Die Festung an sich war bzw. ist sehr imposant. Man fühlt sich wirklich in das Mittelalter zurückversetzt. Es wurde hier sehr viel vom Freistaat Sachsen (44,5 Mio. EUR) restauriert und wir haben festgestellt, dass dies sicherlich eine der besterhaltensten Burgen in Deutschland ist. Nach 2 Stunden Rundgang über die Festung sind wir den gleichen Weg (Malerweg) wieder zurück und haben uns dann noch lecker Kuchen und Kaffee in Königstein zur Belohnung gegönnt. Der weitere heutige Plan war dann noch die Fahrt nach Rathen, da dies der morgige Ausgangspunkt für unsere Wanderung auf die Bastei ist. Hier haben wir einen schönen Stellplatz („zum Liliensteinblick") mit Blick auf die Elbe auf einem Bauernhof gefunden. Kosten für den Stellplatz in der Nachsaison mit Strom und Wasser  12,00 EUR. Frische Eier und Brötchen mit Lieferung vor die Womo-Tür 5,00 EUR. Da kann man nicht meckern.

 

Montag, 01. November 2010

Einer relativ ruhigen Nacht (einziges Manko des Stellplatzes ist die nahe Eisenbahnlinie, die aber nachts kaum benutzt wird) folgt das tägliche Morgengassi mit Finn. Anschließend gut gefrühstückt, Brotzeit vorbereitet und gegen 9.30 Uhr geht's zu Fuß nach Rathen, um mit einer der letzten Seilfähren über die Elbe in den Kurort Rathen überzusetzen. Dort startet unsere Wanderung am Amselsee vorbei, die Schwedenlöcher hoch Richtung Bastei. Der Weg hat es ganz schön in sich, da doch etliche Höhenmeter über 700 Stufen, welche teilweise sehr hoch sind, zurückzulegen sind. Oben angekommen wird erst mal Brotzeit gemacht, ehe wir uns den Schönheiten der Natur und der herrlichen Aussicht widmen. Über die Basteibrücke ging es dann zur Felsenburg Neurathen und von dort aus über den Steinernen Tisch wieder hinab nach Wehlen, auch dieser Weg hat es in sich, da man hier die Höhenmeter nach unten auch teilweise über sehr steile Stufen zurücklegen muss. Finn gefällt es allerdings musste ich schon sehr aufpassen, daß er mich nicht den Berg runterzerrte. Unten angekommen ging es  an der Elbe entlang zurück nach Rathen und zu unserem Stellplatz. Hier mussten wir feststellen, daß wir nicht erst nach Griechenland fahren müssen um Streuner anzulocken, da uns ein sehr hübscher Hund den ganzen Weg über begleitet hat. Gegen 14.30 Uhr kommen wir dort an und entschließen uns, gleich nach Dresden zu fahren, um dort gut zu Abend zu essen. Schnell noch Wasser aufgefüllt und schon geht's los. Nach kurzer Fahrt über Pirna sind wir wenig später auf dem uns bekannten Stellplatz in den Zinzendorfstraße. Christine geht einchecken, da wir für 2 Tage doch Strom haben wollen und ich hole schon mal das Verlängerungskabel einschl. Womo-Anschluss aus dem Kofferraum. Dabei fällt mir auf, dass mir beim Wasserauffüllen im Rathen ein Missgeschick passiert ist, da der Verschlussdeckel des Wassereinfüllstutzens nicht an seinem Platz ist...... den muss ich wohl liegengelassen haben. Schnell die Öffnung mit Silberband verschlossen. Mal sehen, ob wir auf der Rückreise noch mal über Rathen fahren, oder ob ich einen neuen Deckel kaufe...

Dienstag , 02. November 2010

Nach einer erholsamen Nacht und gutem Frühstück ist heute Shoppen angesagt, aber nur für Christine und die Kinder. Da ich nichts davon halte, von einem Geschäft ins nächste zu wackeln, erkundige ich Dresden lieber mit Finn und schieße ein paar Fotos. Mittags gönne ich mir eine leckere Thüringer Röster am Elbufer und beobachte das Treiben an der Elbe. Da sich aber die anderen drei in keinster Weise melden und auch nicht ans Handy gehen, beschließe ich gegen 14.00 Uhr, wieder zurück zum Womo zu gehen und mir einen Kaffee zu kochen. Kaum dort angekommen, klingelt auch schon das Handy und die anderen sind mit dem Einkaufsbummel fertig. Nachdem auch der Rest der Bande beim Womo eingetroffen ist, beschließen wir kurzerhand bereits schon heute nach Hause zu fahren, da das Wetter nicht mehr schön ist und wir die Zeit in Dresden nicht sinnlos absitzen möchten. Zuhause gibt es ja noch einiges zu tun. So kommen wir abends gegen 19.00 Uhr wieder wohlbehalten zuhause an.

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© Michael Strobel und Christine Frey zuletzt aktualisiert am 19.08.2018