Familie Frey-Strobel
Familie Frey-Strobel

31.05. bis 06.06.2010

Lazise / Gardasee

 

 

Der Pfingsturlaub war schon lange geplant. Es soll nach Südfrankreich gehen. Da ich (Christine) ja in der diesjährigen Sommerurlaub-Abstimmung verloren hatte, konnte ich wenigstens den Pfingsturlaub zusammen mit Laura bestimmen. Frankreich, genauer gesagt Südfrankreich, Lavendelfelder soweit man sehen kann und das süsse Leben geniesen, so war es geplant. Natürlich gab es bei der Auswahl des Reiseziels schon einige Diskussionen, da Micha da ja nicht so gerne hinfährt, da niemand die Sprache kann, aber ich bin da zuversichtlich, wird schon klappen, man muss das ganze nur freundlich rüberbringen.
Nun sollte es auch am 26.05.10 auch auf große Fahrt gehen. Zumindest war es so geplant - eigentlich... Aber wie es bei uns ja immer so ist, wenn man glaubt, es klappt wie lange geplant, kommt wieder etwas dazwischen.

Diesmal war es unser neues Wohnmobil (Siehe Bericht bei unseren Wohnmobilen). Ja wir haben es getan, unseren guten Katamarano umgetauscht in einen tollen Super Brig. Endlich kann ich die hungrigen Mäuler anständig füttern, da ich einen supergroßen Kühlschrank habe, der Traum einer jeden Campinghausfrau.

Leider hat es nun etwas Probleme bei der Anmeldung gegeben, weil noch ein paar Unterlagen gefehlt haben, so dass wir nun immer noch zu Hause bei Regen sitzen und auf die Unterlagen warten. Hat natürlich auch was gutes für sich, somit konnten wir noch verschiedene Sachen im Garten fertig machen, was sonst als Baustelle liegen geblieben wäre. Jetzt können wir wenigstens in Ruhe wegfahren, haha.
So kommen wir wahrscheinlich erst am 31.05.10 von zu Hause weg und werden wohl daher nicht nach Frankreich fahren, da die Strecke für 4 Tage zu weit ist. Als Ersatzziel haben wir nun den Gardasee favorisiert, Lazise, da ist auch ein schöner Campingplatz und auch der Ort selbst lädt zum verweilen ein, zumindest die Bilder.

Wir halten Euch auf dem Laufenden, mehr Infos, wenn wir losgefahren sind.

Montag, 31.05.2010

Um 10.00 Uhr geht's erneut zur Kfz-Zulassungsstelle in der Hoffnung, heute endlich unser neues Womo zulassen zu können. Dort angekommen der erste Schreck: Unmengen an Menschen, die ihre Fahrzeuge an- abmelden möchten. Also Nummer gezogen und siehe da: 28 kommen noch vor mir dran! Wie lange das  wohl dauern wird???? Schneller als gedacht komme ich nach einer Stunde Wartezeit an die Reihe und es scheint mein Glückstag zu sein: der Brief ist da und die Zulassung kann gemacht werden. Gegen 12.30 Uhr komme ich zuhause an, montiere die Nummernschilder und los geht's. Noch kurz volltanken und Wasser nachfüllen und schon sind wir auf der Autobahn Richtung Süden. Zuhause gab es vorher noch Diskussionen, wohin es denn nun gehen soll: 1.200 km nach Port Grimaud oder 700 km an den Lago di Garda. Letztendlich haben wir uns für den Gardasee entschieden, was für die wenigen Tage, die uns noch zur Verfügung stehen werden, die praktischere Lösung ist. Also auf die A93 Richtung Regensburg, dann auf die A9 nach München, dort die A99 und dann auf die A73 Richtung Garmisch. Auf der Fahrt nach Garmisch habe ich mich an den leckeren Grillhaxen vom letzten Herbst erinnert und in die Runde gefragt, ob wir denn nicht dort übernachten wollen und lecker Essen gehen. Der Vorschlag wurde einstimmig angenommen, also ging es in Garmisch auf den Stellplatz an der Wankbahn.

Mit der dort gelöhnten Kurtaxe kann man kostenlos Bus fahren, so dass wir nach dem einchecken mit dem Bus in die Innenstadt gefahren sind und am Mohrenplatz unser dortiges Lieblingsrestaurant besucht haben. Und wieder wurden wir nicht enttäuscht. Mit vollen Mägen haben wir den Rückweg angetreten und gegen 22.00 Uhr müde in die Betten gefallen.

 

Dienstag, 01.06.2010

Nach einer ruhigen aber kurzen Nacht, geht es um 3.00 Uhr weiter, da wir vormittags zeitig am Lago di Garda in Lazise sein wollen. Also geht's über den Fernpass und den Reschenpass Richtung Bozen und dort auf die Autobahn bis nach Affi. Die letzten Kilometer bis nach Lazise sind dann schnell geschafft und kurz nach 8.00 Uhr Treffen wir auf dem ausgesuchten Campingplatz Piani di Clodia ein.

 

Wir haben uns für diesen Platz entschieden, da wir mal wieder auf einem der Superplätze des ADAC sein wollten, wenn wir schon nur wenige Tage dort verbringen können. Der Platz enttäuscht nicht: eine Vielzahl an Pools, für jeden Geschmack etwas dabei, mit etlichen Wasserrutschen usw.. Einzig die Sanitärhäuschen enttäuschen mich etwas. Es ist zwar alles sehr sauber und ordentlich, aber der Anblick ist nicht vergleichbar mit den Sanitäranlagen von Roda de Bara, es ist alles nur zweckmäßig und nicht sehr einladend. Beim Einchecken erfahren wir, dass der Platz bereits fast komplett voll ist und wir Glück haben und noch einen sonnigen Platz im Hundebereich bekommen können. Der uns zugewiesene Platz ist schön groß.

 

Und während ich alles aufbaue, erkunden die Kids bereits die Anlage. Nach einem kurzen Frühstück geht's natürlich gleich an einen der Pools und die Annehmlichkeiten eines Campingplatzes werden ausgenutzt. Nach einem kurzweiligen Tag wird abends gegrillt und gegen 23.00 Uhr geht's ins Bett - es war doch ein langer Tag.

Mittwoch, 02.06.2010

Nach einem ausgiebigen Morgenspaziergang mit Finn am Ufer des Gardasees und leckerem Frühstück, haben wir uns für heute den Markt in Lazise als Programmpunkt vorgenommen. Mit dem CP-eigenen kostenlosen Bus-Shuttle geht's also nach Lazise und dort werden wir nicht enttäuscht.

Uns erwartet viele Marktstände mit Schuhen, Taschen, Klamotten etc., die schön die idyllischen Gässchen des wunderschönen Ortes Lazise zieren. Fast jeder findet etwas auf dem Markt und wir beschließen, abends noch mal zum Abendessen und Flanieren wieder zu kommen. Nach einem Nachmittag am Pool geht es abends also erneut nach Lazise und wir speisen göttlich in einem abseits der Hauptpfade idyllisch gelegenen und bereits mittags ausgesuchten Restaurant namens Cordonegra. Für 5 Personen 75 € für Pizzas bzw. Pasta mit Wein, Espresso und extra Salat ist unserer Ansicht nach für einen derartigen Touristenort ein normaler Preis und wir legen schon mal fest, dass dies nicht unser letzter Besuch in dieser Pizzeria gewesen ist. Beim Verlassen des Tisches erzählt uns ein wartender Gast, dass er seit etlichen Jahren immer wieder hier einkehrt, da es sich seiner Ansicht nach um die beste Gaststätte von Lazise handelt. Da haben wir mal wieder ein glückliches Händchen gehabt!

 

Donnerstag, 03.06.2010

Heute ist der erste Tag mit eher schlechtem Wetter. Nach einem leichten Regenschauer am morgen bleibt es den ganzen Tag über wolkig bis bewölkt - kein wirkliches Badewetter.  So verbringt man den Tag mit Lesen, Musik hören und faulenzen. Ich schnappe mit mein Fahrrad und fahre am See entlang über Lazise nach Bardolino. Die Strecke am See entlang ist sehr zu empfehlen und bis auf wenige kurze Stellen sehr gut befahrbar. Leider musste ich unterwegs feststellen, dass der Akku meiner Kamera leer war und ich leider keine Fotos schießen konnte.

 

Freitag, 04.06.2010

Es sollte unser letzter Tag auf dem CP Clodia werden. Nach dem obligatorischen morgendlichen Gassigang mit unserem Finn geht es heute an den Pool zum Bräunen. Den ganzen Tag über herrlichster Sonnenschein und 30 Grad - was will man mehr...... Abends machen wir dann einen Spaziergang am See entlang nach Lazise zu unserer neuen Lieblings-Pizzeria in Lazise. Und wir werden erneut nicht enttäuscht und laufen nach einer Extra-Portion Eis in einer sehr leckeren Eisidiele direkt im Hafen wieder zurück zu unserem CP. Ein schöner - leider etwas kurzer - Urlaub neigt sich dem Ende entgegen.

Samstag, 05.06.2010

Nach wie immer ausgiebigem Frühstück ist Aufgabenteilung angesagt: Christine checkt aus und Michael verstaut alles im und am Wohnmobil. Pünktlich um 10.30 Uhr verlassen wir den herrlichen Campingplatz Piani di Clodia in Lazise und sind uns sicher, dass wir hierher wiederkommen werden. Die Fahrt geht bei Affi auf die Autobahn Richtung Bozen, dort weiter nach Meran und über Reschenpass mit Halt in St. Valtentin

und Fernpass nach Garmisch, wo wir uns dieses Mal den Parkplatz vor der Skisprungschanze als Übernachtungsplatz ausgesucht haben. Eine gute Wahl, wie sich zeigen sollte: kostenlos zwischen 19.00 und 9.00 Uhr und ruhig - was will man mehr.

Sonntag, 06.06.2010

Die letzte Etappe unseres Pfingstausfluges ist angebrochen und geht über München und die A9 Richtung Heimat. Da aber heute ein guter Freund von uns in Altdorf bei Nürnberg Geburtstag hat, lassen wir es uns nicht nehmen, ihm einen Überraschungsbesuch abzustatten, so dass wir abends gegen 16.45 Uhr bei uns zuhause ankommen.

Der Urlaub endet allerdings nicht sehr erfreulich, da wir nach unserer Ankunft mit unserer Katze Selin die Tiernotarztpraxis aufsuchen und uns von ihr verabschieden müssen. Der Urlaub wird uns daher in besonderer Erinnerung bleiben.

Ruhe in Frieden und jage deine Mäuschen ab jetzt im Katzenhimmel.

 

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© Michael Strobel und Christine Frey zuletzt aktualisiert am 19.08.2018