Familie Frey-Strobel
Familie Frey-Strobel

Freitag, 23.08.2019

Die Nacht auf dem Parkplatz des Visitor-Centers der Callanish Standing Stones war relativ ruhig. Von dem stürmischen Wind, der auf dem Parkplatz direkt bei den Stones geherrscht hat, hat man hier zum Glück für die Mädels im Obergeschoss nicht viel mitbekommen. Allerdings hat es irgendwann zu  Regnen begonnen und will nicht mehr aufhören. Wir frühstücken gemütlich und fahren wie üblich gegen 10.00 Uhr los Richtung Norden, denn die Mädels müssen heute in Stornoway ihren Flieger nach Edinburgh erreichen.

 

Nach wenigen Kilometern allerdings bereits der erste Fotostopp beim Dun Carloway Broch, einer rund 2.000 Jahre alten Behausung, die zum Schutz vor den Wikingerangriffen diente. Es regnet und stürmt ununterbrochen, so dass wir nach wenigen Minuten total durchnässt wieder am Globi ankommen und uns alle erst einmal umziehen müssen.

 

Auf dem Weg nach Norden bessert sich das Wetter wir können so wenigstens ein paar Fotos der Traumstrände auf Harris machen. Außerdem haben die Mädels noch Glück, denn plötzlich entdecke ich neben der Straße ein paar Highlandrinder, die die beiden unbedingt sehen wollten. Ein kurzer Stopp für ein paar Fotos ist daher Pflicht. Wir kommen gegen Mittag in Stornoway an und suchen uns erst mal einen Parkplatz, was auf Anhieb nicht so einfach erscheint, denn in dem Ort ist einiges los. Wir finden schließlich etwas außerhalb des Zentrums einen Platz für unseren Globi und gehen Richtung Hafen, denn wir wollen mit den Mädels zum Abschluss noch einen Kaffee trinken gehen. Allerdings werden wir überrascht, den in dem bei Tripadvisor ausgesuchten Cafe gibt es lediglich zwei Tische und die sind bereits besetzt. Also zum nächsten Cafe, das im Tripadvisor gute Kritiken bekommen hat. Im H2-1 bekommen wir tatsächlich noch einen Tisch, doch leider ist noch Lunch-Time und noch keine Tea-Time. Also gibt’s anstelle von Kaffee eben ein Mittagsessen zum Abschied. Wie sich herausstellt, ist das Essen hier sehr lecker und das Cafe H2-1 kann durch uns sehr empfohlen werden.

 

Anschließend fahren wir die Mädels zum kleinen Airport von Stornoway und sind beim Betreten des Abfertigungsgebäudes überrascht, wie modern das Gebäude innen ist. Das hatte man von außen so nicht erwartet. Die Mädels checken ein und wir sehen uns noch ein bisschen um. Plötzlich wird Laura ausgerufen und muss zur Security und ihren Koffer öffnen. Von den freundlichen Mitarbeiterinnen des Flughafens werden wir beruhigt, denn es handle sich um eine Routinekontrolle und Laura wurde halt durch das System zufällig ausgesucht. Nach wenigen Minuten kommt Laura auch wieder zurück – keine Probleme. Keine fünf Minuten später das gleiche Spiel noch einmal mit Lena und wir müssen alle schon lachen. Auch die Flughafenmitarbeiterinnen sind überrascht und entschuldigen sich vielmals. Nachdem auch Lena das Prozedere überstanden hat, verabschieden wir uns und somit besteht die Globi-Reisegruppe nur noch aus zwei Personen und Finni. Die Mädels haben morgen noch einen Tag in Edinburgh, ehe für sie der erste Urlaub in Schottland schon zu Ende ist.

 

Wir fahren zunächst zum Tiumpanhead Lighthouse und sind von diesem relativ enttäuscht. Es sieht alles ziemlich verlottert aus! Kurz ein paar Fotos gemacht und weiter geht die wilde Fahrt. Wir haben uns bei park4night einen Schlafplatz Nahe des Tolsta Beach ausgesucht und hoffen, dass dort für uns noch ein Plätzchen frei ist, denn der Platz ist ziemlich abgelegen und die Anfahrt über eine Single-Track-Road nicht einfach. Als wir dort ankommen, steht lediglich ein Van dort, den wir gut kennen: es sind die Belgier, die letzte Nacht bereits neben uns bei den Callanish Standing Stones übernachtet haben! So klein ist die Welt bzw. Schottland. Wir stellen uns neben die Belgier, denn ansonsten ist der Parkplatz mit Ausflüglern noch gut besucht, und machen eine Gassirunde mit Finn über den kilometerlangen Sandstrand, den wir komplett für uns alleine haben….einfach herrlich. Wieder am Parkplatz angekommen, machen wir erst mal Abendessen.

 

Währenddessen füllt sich der Platz mit Vans, Autos von jungen Leuten, die Zelten und zum Abschluss mit einer Weißware aus Rosenheim, für die eigentlich gar kein Platz mehr ist, die sich aber zwischen zwei parkende Autos zwängt und einem anderen parkenden Van die komplette Sicht nimmt. Hier war wieder einmal Fremdschämen angesagt!

 

Wir schlafen dennoch gut und ruhig.

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© Michael Strobel und Christine Frey zuletzt aktualisiert am 27.08.2020