Familie Frey-Strobel
Familie Frey-Strobel

Freitag, 03.09.2021:

Die Nacht in Krakow am See war sehr ruhig, dennoch haben wir unruhig geschlafen! Es war nicht einmal der Wecker nötigt, um uns um 4.45 Uhr daran zu erinnern, nach Rostock zu fahren. Somit waren wir wenig später fast alleine auf der Autobahn nach Rostock. Dort haben wir in Hafennähe noch einmal den Tank von Globi gefüllt, ehe wir uns in Richtung Hafengelände bewegt haben. Der Rostocker Hafen ist relativ gut ausgeschildert und so haben wir schnell das Check-In-Gebäude gefunden. Dort wurden wir allerdings abgewiesen und uns wurde erklärt, dass der Check-In für Personenfahrten ausschließlich direkt an der Hafenzufahrt am Automaten möglich ist. Kein Problem für uns und wenig später standen wir auch schon in der Schlange vor der Hafenzufahrt. Auch der Check-In ging problemlos von statten und so hatten wir wenig später unsere Boarding-Tickets in der Hand und warteten auf das Boarding. Die Wartezeit nutzten wir zu einem ausgiebigen Frühstück. Auch das Boarding klappte reibungslos, nur die Fährüberfahrt war relativ langweilig und unspektakulär. Wir waren froh, als wir kurz nach 14.00 Uhr endlich in Trelleborg angekommen sind und wenig später auf der E6 Richtung Norden unterwegs waren. Da Finn die ganze Fährüberfahrt im Wohnmobil verbringen musste, haben wir nur 10 km nach Trelleborg die Autobahn bereits wieder verlassen. Ein kurzer Gassigang über grüne Wiesen musste einfach sein. Wir haben diese Pause gleich mit etwas Kultur verbunden und uns ein Großsteingrab aus der Steinzeit bei Skegriedösen angesehen. War ganz nett, aber extra hierhin fahren lohnt sich nicht! Und so waren wir kurze Zeit später wieder auf der E6 und mussten uns erst an die „andere“ Fahrweise der Schweden gewöhnen. Sind halt doch Wikinger und können wohl besser Fahrzeuge auf dem Wasser bedienen als die vierrädrigen Teile auf der Straße ?

 

Ursprünglich wollten wir heute bis Fjällbacka in den Norden Schwedens fahren. Dieses Vorhaben haben wir allerdings schnell über den Haufen geworfen, da uns unsere Tiere Leid getan haben. Daher haben wir einen Stellplatz auf ca. halber Strecke ausgesucht, der in einem kleinen Wäldchen Nahe des Meeres gelegen war. Als wir dort ankamen waren wir nicht alleine, aber für eine Nacht geht das schon. Außerdem gibt es hier einen schönen Sonnenuntergang, da wir uns auf der Westseite Schwedens bewegen. Also eingeparkt, Stühle raus und den Urlaub mit einem Prosecco beginnen lassen. Die Tiere waren auch froh, endlich ins Grüne zu können und somit war jeder zufrieden. Den Höhepunkt des Tagen bildete dann der wirklich herrliche Sonnenuntergang über dem Meer! Danach wurde es relativ schnell recht kühl und wir verzogen uns ins Fahrzeug, ich hab Daten gesichert und den Reisebericht geschrieben und Christine hat gelesen. Der lange Tag forderte seinen Tribut und so fielen wir zeitig in die Betten und genossen den Schlaf.

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© Michael Strobel und Christine Frey zuletzt aktualisiert am 19.09.2021