Familie Frey-Strobel
Familie Frey-Strobel

Donnerstag, 22.09.2019

Die Nacht auf unserem heutigen Platz war ziemlich unruhig. Da der Sturm immer stärker wurde, mussten wir irgendwann das Aufstelldach schließen und die Mädels nach unten holen. Wir versuchten zunächst, zu viert im Bett zu schlafen, was allerdings nicht funktionierte. Laura hat sich dann zu Finn auf den Boden gelegt und so konnten wir wenigstens ein paar Stunden schlafen.

 

Der Wecker bimmelte uns dann heute morgen aus den Federn und wir machten uns schnell frisch und gingen mit Finn seine Morgenrunde. Anschließend fuhren wir in den Hafen von Uig, wo wir in der Line für die Womos auf das Eintreffen der Fähre gewartet haben. Währenddessen wurde in aller Ruhe gefrühstückt.

 

Die Fähre lief pünktlich in den Hafen ein und das Einschiffen ging auch reibungslos von statten, wenn auch der Einweiser sein eigenes System hatte, das wir nicht nachvollziehen konnten. Kaum waren wir an Bord, legte die Fähre auch schon ab.

 

Trotz der stürmischen Nacht und des anhaltenden Regens hatten wir eine ruhige Überfahrt und kamen nach rund zwei Stunden Fährfahrt in Tarbert an. Von dort aus habe ich mir vorab die Golden Route – eine herrliche Panorama-Single-Track-Road die Küste entlang – als ersten Anlaufpunkt ausgesucht. Aufgrund des schlechten Wetters konnten wir nur wenige Bilder machen, wurden aber mit etlichen Robben belohnt, die auf den Felsen faulzenzten. Erster Halt war dann die St. Clemens Church ganz im Süden von Harris, die wir kurz besichtigt haben. Viel zu sehen gab es allerdings nicht.

 

Weiter ging die Fahrt wieder Richtung Norden, wo wir uns als nächsten Halt das Temple Cafe in Northon vorab ausgesucht haben, um eine Pause einzulegen. Dort angekommen mussten wir leider feststellen, dass das Cafe voll war und wir wieder weiter fahren mussten. Wir fanden wenig später einen Parkplatz direkt an der Straße mit herrlicher Aussicht auf die Strände von Seilebost und Luskentyre. Leider regnete es immer noch und so konnten wir die Strände nicht besuchen. Ein paar schöne Aufnahmen sind uns trotzdem gelungen, denn zwischendurch kam doch ab und zu die Sonne aus den Wolken hervor.

 

Heutiges Tagesziel waren die Callanish Standing Stones, die wir wenig später erreicht haben. Die Wettervorhersage versprach für den Abend eine kurze Regenpause und so parkten wir zunächst direkt bei den alten Steinen ein und warteten, bis das schlechte Wetter vorbeizog und die Touristenströme nachließen. Interessanterweise wurde hier kein Eintritt für des Besuch des Steinkreises verlangt, während man in Stonehenge ein Vermögen los wird, wenn man an die Steine gelangen möchte! Mehr dazu später im Reisebericht!

 

Nachdem der Großteil der Touristen abgezogen ist, haben wir uns in aller Ruhe den Steinkreis in Form eines Kreuzes angesehen und schöne Bilder ohne Menschen machen können. Da der Wind leider nicht nachlassen wollte und der Steinkreis einschl. Parkplatz auf einer Anhöhe liegt, mussten wir uns Gedanken über einen anderen Übernachtungsplatz machen. Fündig wurden wir nicht weit entfernt am offiziellen Besucherparkplatz des Visitor Centers der Callanish Standing Stones, der im Tal liegt und somit relativ windgeschützt war. Wie sich zeigen sollte, handelte es sich hier um eine sehr gute Entscheidung handeln, denn die Nacht wurde ruhig und erholsam.

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© Michael Strobel und Christine Frey zuletzt aktualisiert am 18.06.2020