Familie Frey-Strobel
Familie Frey-Strobel

Montag, 26.08.2019

Das mit dem LTE-Empfang war wohl nix! Plötzlich war das Internet wie abgestellt und wir hatten nicht mal mehr 3G…also keine Mediathek. Ich bin schlafen gegangen, Christine hat noch gelesen, aber wir hatten wieder eine sehr ruhige Nacht.

 

Am frühen morgen war es plötzlich sehr hell im Globi und wir wussten nicht, was wir davon halten sollen. Haben wir vergessen, an einem Fenster den Rollo zu schließen? Wie es sich herausstellen soll, sind alle Rollos geschlossen und es handelt sich um Sonnenstrahlen, die direkt auf unseren Globi scheinen. Wir freuen uns über das überraschend gute Wetter und fahren noch vor dem Frühstück auf den Wanderparkplatz am Quiraing. Dort wird gefrühstückt und als einige der ersten Wanderer begeben wir uns auf den Weg in den Quiraing.

 

Anfangs auf breiten Trampelpfaden, später auf schmalen Wanderwegen mit einigen leichten Kletterstellen, auf denen ich Finn hochheben muss, geht der Pfad immer weiter in den Quiraing. Wir haben herrliche Aussichten und können uns nicht satt sehen! Christine möchte gerne höher hinaus und so nehmen wir einen Abzweig nach oben. Es geht steil in kleinen Serpentinen den Berg hoch. Wir sind froh, als wir oben auf dem „Table“ angekommen sind und machen kurz Brotzeit – viel haben wir ja nicht dabei, da es sich um eine maximal 3stündige Wanderung lt. Komoot handeln soll. Weiter geht’s und plötzlich haben wir einen herrlichen Blich auf „The Needle“, an der wir vorbei gehen und den Blick ins Tal vor uns haben. Es geht steil bergab…unten sehen wir den weiteren Wanderweg! Wir überlegen kurz und entschließen uns, den Weg weiter zu gehen. Wie sich später anhand der Aufzeichnungen in Komoot herausstellen wird, gehen wir einen 46%-igen Weg über Geröll bergab, der höchste Aufmerksamkeit fordert, da viele Steine lose sind. Wir sind erleichtert, als wir wieder auf dem normalen Wanderweg ankommen und laufen wieder Richtung Wanderparkplatz zurück. Am Wohnmobil angekommen, wird erst mal richtig Brotzeit gemacht und die Wanderung nachbesprochen. War schon nicht ohne…..

 

Wenig später setzen wir unsere Fahrt fort, schließlich wollen wir heute die Isle of Skye verlassen, da hier die nächsten Tage Regen gemeldet ist. Wir füllen sämtliche Vorräte in Portree auf und kommen wenig später wieder auf dem „Festland“ an. Das Wetter ist herrlich, daher entschließen wir uns kurzfristig, einen kleinen Umweg über das Eilean Donan Castle zu machen, um dort ein paar Fotos des Castles bei Sonnenschein zu schießen. Das ist schnell erledigt und wir setzen unsere Fahrt Richtung Applecross fort, da wir heute den berüchtigten Bealach na Ba-Pass fahren möchten. Es handelt sich um die höchste befahrbare Passstraße Schottlands und bietet herrliche Ausblicke. Die Auffahrt auf der Seite von Tornapress aus ist nicht ohne und leider sind einige der Autofahrer dem Ganzen nicht gewachsen und verursachen unnötige Staus. Insbesondere in den Kehren denke viele nur an sich und nicht an den gesamten Verkehr!  Dies mussten wir bereits auf den Inseln feststellen. Insbesondere die spanischen Touristen geben hier kein gutes Bild ab und schießen von Null auf Eins in den Charts der meistgehassten Touristen…und das vor den Japanern und das will etwas heißen. Auf der Passhöhe angekommen herrscht Sturm und Nebel zieht auf, so dass wir leider nicht die schöne Aussicht genießen können und uns sofort wieder auf die Abfahrt nach Applecross machen. Diese Seite ist viel leichter zu befahren und hat wesentlich mehr und größere Passing-Places, so dass wir wenig später im Örtchen ankommen und dort erst mal eine Kaffeepause einlegen.

 

Wir suchen uns auf Park4Night einen Schlafplatz in der Nähe, den wir wenig später auch finden und der noch frei ist. Lediglich ein alter VW T1 mit britischem Kennzeichen steht hier. Da der Platz relativ groß ist, stellen wir uns in einigem Abstand dazu und genießen die Aussicht auf einen rosafarbenen Strand wenige Meter vor uns. Wie sich beim Gassigang mit Finn herausstellt, gibt es hier Midges…und das nicht zu knapp. Kurz die Tür geöffnet und schon ist das Auto voller Plagegeister. Besonders Christine wird von den Viechern gepiesackt, mich lassen sie im großen und ganzen in Ruhe. Nach dem Abendessen folgt das übliche Abendprogramm, Bilder und Videos sichten, Reisebericht schreiben und Netflixen.

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© Michael Strobel und Christine Frey zuletzt aktualisiert am 04.01.2020