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Familie Frey-Strobel
Familie Frey-Strobel

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Sonntag, 25.08.2013:

Pünktlich um 4.00 Uhr klingelt der Wecker und ich habe so gut geschlafen, wie im ganzen Urlaub nicht – kein Wunder bei 12,5 Grad Außentemperatur und absoluter Stille! Christine und ich machen uns schnell frisch, die Kinder schlafen weiter. Die eigentlich zum Trocknen aufgehängten Handtücher sind pitschnass und auch meine Schuhe – derartige Temperaturen sind wir nicht mehr gewöhnt. Muss eben alles feucht in den Kofferraum und später trocknen. Ich räume die Kabeltrommel weg und Christine versucht unterdessen, den Campingplatz-Besitzer, dem Büro schläft, zu wecken, damit er uns das Zufahrtstor aufsperrt. Erst nach hartnäckigem Klopfen wird dieser wach und verabschiedet uns wieder sehr freundlich. Für uns steht fest, dass wir hier wieder halt machen werden, wenn wir den Autoput benutzen! Wir können nur eine absolute Empfehlung für den Platz aussprechen.

Eine absolute Erholung ist auch zunächst die Fahrt durch die Baustelle und das Tal bis Leskovac. Aufgrund der frühen Tageszeit ist kaum Verkehr und wir haben somit auch nicht mit selbstmörderischen Autofahrern (überwiegend aus Österreich und der Schweiz, aber auch aus Deutschland) zu kämpfen, die meinen, auf Biegen und Brechen überholen zu müssen um 50 m weiter hinter dem nächsten Lkw ausgebremst zu werden. Auch die weitere Fahrt auf dem Autoput verläuft angenehm und nach einer Frühstückspause erreichen wir Belgrad gegen 9.30 Uhr. Belgrad ist schnell umfahren und um 12.15 Uhr kommen wir nach Subotica nahe der Grenze zu Ungarn.

Wir überlegen, ob wir auf der Autobahn bleiben oder doch den Grenzübergang in Tomba nehmen sollen. Es herrscht aber weniger Verkehr als im Vorjahr und somit rechnen wir mit einer kürzeren Wartezeit an der Grenze. Doch bereits 2 km vor der Grenze kommen wir in einen Stau, der bis zur Grenze reicht. Haben wir uns also doch falsch entschieden. Das ganze Prozedere zieht sich dann fast vier Stunden hin, so dass wir um 15.45 Uhr die Grenze nach Ungarn ohne Fahrzeugkontrolle passieren.

Wir wollen heute noch nach Wien, also gebe ich ein bisschen Gas und wir sind bereits um 18.00 Uhr in Österreich. Doch dann kurz vor Wien der nächste Stau und wir müssen auf die Bundesstraße nach Wien ausweichen. Laura wird wieder bei Ihrer Freundin Nadine übernachten und so kommen wir in Wien-Simmering gegen 20.20 Uhr an. Also Laura schnell abgeliefert, kurz beraten wie es weitergehen soll (unser Gas ist ja leer!) und schnell war klar, dass wir in Klosterneuburg den dortigen Campingplatz aufsuchen werden. Bei Regen und einer anstrengenden Fahrt durch Wien kommen wir in Klosterneuburg kurz vor 21.00 Uhr an. Die Rezeption hat schon geschlossen, aber wir können und selbständig einen Platz aussuchen. Wir nehmen den nächstbesten, parken ein und mache uns einen griechischen Salat aus den vorhandenen Resten – das CP-Restaurant hat bereits geschlossen! Christine macht mit Finni noch eine Gassirunde und nach dem Abendessen fallen alle müde in die Kojen.

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© Michael Strobel und Christine Frey zuletzt aktualisiert am 23.09.2018