Familie Frey-Strobel
Familie Frey-Strobel

Dienstag, 07.09.2021:

Nach einer ruhigen Nacht (für mein Empfinden) jedoch für Micha eine unruhige Nacht für Micha mit Sturm und Regen, fahren wir gegen 7 Uhr morgens weiter Richtung unseres heutigen Zieles, dem Knutshoe. Hier wollten wir heute die Wanderung machen, aber bisher sieht das Wetter nicht danach aus. Je länger wir fahren, umso ungemütlicher wird es. Finni muss mal aufs Klo und auch die beiden Katzen nerven und möchten raus. Also machen wir halt am Rjupa-Parkplatz, gleich nach der Ausfahrt des Jutunheimvegen auf die 51. Hier hat man einen wunderbaren Blick auf das Tal. Ich gehe schnell mit Finni seine Runde, Bonnie macht die Gegend unsicher und Micha bäckt Croissants im Omnia. Kurz bevor wir frühstücken hält dann neben uns ein Reisebus mit französischen und norwegischen Reisenden, die alle, wirklich alle wie sie vorbeilaufen, an unserem Globi Halt machen, reinschauen und die Katzen bewundern, einer krabbelt fast ins Auto und streichelt Archie. Aber alle sind total lieb und nach einem freundlichen Bonjour fahren sie weiter und wir essen endlich unsere Croissants-

 

Nach dem Frühstück, entsorgen wir noch den gesamten Müll (ich wurde nämlich schon unruhig da ich immer besorgt bin, wenn ich keinen Mülleimer finde) und dann fahren wir die 51 weiter, eine wunderschöne Straße mit vielen Parkmöglichkeiten für die Nacht und auch zum Wandern.

 

Das Wetter ist mittlerweile stabil und wir finden doch tatsächlich einen Parkplatz am Knutshoe und Micha entschließt sich kurzerhand, doch die Runde wandern zu gehen. Ich habe aufgrund des starken Windes eigentlich keine Lust, möchte aber ja kein Spielverderber sein und gehe natürlich mit. Der Weg beginnt auch sehr schön und wir kommen immer höher bis es an die erste Kletterstelle geht. Einen Teil davon machen wir auch, allerdings geht es dann senkrecht nach oben, keine Sicherung und die Felsen sind so schmal, dass ich hier schon ein mulmiges Gefühl habe. Micha wäre wohl weiter, ich grds. auch, aber zurück wäre ich diesen Weg nicht mehr gegangen. Ich entscheide mich dafür, abzubrechen. Ich komme mir zwar wie ein Spielverderber vor aber irgendwie hab ich ein mulmiges Gefühl dabei, sei es nur weil ich eh nicht 100% heute wandern gehen wollte, dann wäre ich vielleicht unaufmerksam und dann ist schnell etwas passiert. Also entschließen wir uns unterhalb des Berges zum See zu laufen. 6 Kilometer einfache Strecke aber einfach war sie deshalb nicht, es war schon etwas Trittsicherheit gefordert um gut laufen zu können. Landschaftlich ist diese Wanderung sicher schön, allerdings hatte ich aufgrund des Windes und leichtem Niesel irgendwann keine Lust mehr und wollte eigentlich nur noch heim, dann hatte ich mir noch eine Blase gelaufen und das passte dann alles zusammen.

 

Als wir endlich an den Hütten ankamen, ging Micha alleine weiter, ich hatte einfach keine Lust mehr und dann hätte ich ihm noch alles verdorben. Also bin ich wieder zurück und leider konnte ich irgendwann nicht mehr so schnell laufen wie ich wollte der Blase sei Dank, so dass mich Micha kurz vor unserem Globi doch noch einholte und wir gemeinsam bei unseren Tierchen zu Hause waren. Am Ende hatten wir eine Wanderung mit über 13 km in 4 Stunden hinter uns gebracht. Da wir keine Lust hatten, heute noch weiter zu fahren, sind wir umgekehrt und ein paar Kilometer zurückgefahren, da wir da eine Stelle entdeckt hatten, bei der es sich lohnte, über Nacht zu bleiben. Direkt am Fluss mit Aussicht auf die Berge und Gletscher, im Sonnenschein zu sitzen, ist doch purer Luxus, wie wir finden. Wir haben uns dann abends noch vor unseren Globi setzen und die Landschaft bis zum Sonnenuntergang genießen können. Sobald die Sonne untergegangen war, wurde es uns zu frisch und wir haben uns in den Globi zurückgezogen.

 

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© Michael Strobel und Christine Frey zuletzt aktualisiert am 19.09.2021