Familie Frey-Strobel
Familie Frey-Strobel

mittwoch, 13. juli 2016:

Heute ist Markttag in Lazise, und da wir dort noch einiges besorgen möchten, stehen wir zeitig auf, um den Massen aus den Weg zu gehen. Wir fahren bereits kurz nach 8 Uhr nach Lazise und können noch ganz entspannt durch den Markt schlendern. Wir erledigen unsere Einkäufe und fahren zurück zum Camping, da es nördlich von Bardolino bereits wieder blitzt und donnert. Für heute sind den ganzen Tag Gewitter vorhergesagt! Wir frühstücken dennoch noch vor dem Womo und entschließen uns kurzfristig, bereits heute die Heimreise anzutreten, denn auch von unserer Tochter erhalten wir die Mitteilung, dass es ihr immer noch nicht besser geht. Sie laboriert bereits seit einer Woche an irgendwelchen Erkrankungen herum und erhält von jedem Arzt eine andere Diagnose…und das, wo sie nächste Woche Klassenfahrt nach London hat! Wir checken also aus, erledigen unsere Pflichteinkäufe im Migros sowie im Weigut Le Ginestre und Christine kauft noch schnell in der Cremeria Eis für die Kids, wobei sie dort natürlich von Vera wieder herzlichst verabschiedet wird. Wir rollen bei Affi auf die Autobahn und bereits wenige Kilometer später kommen wir in einen heftigen Gewitterregen! Es wird stockdunkel und man kann keine 50m weit sehen! Wir kommen dennoch gut voran, wobei uns der Regen die komplette Heimfahrt begleiten soll. Beim Tanken in Scharnitz bekomme ich fast einen Kälteschock, als ich mit kurzen Hosen und T-Shirt aussteige….13 Grad!!! Das bin ich nicht mehr gewöhnt. Also schnell getankt und im Womo die Heizung aufgedreht. Wir kommen abends vor zehn Uhr zuhause an und die Kinder sind überrascht, uns zu sehen, hatten wir ihnen doch nichts von unserer Rückreise erzählt!

 

Eine ruhige Urlaubsreise geht zu Ende. Dennoch haben wir einiges erlebt und nehmen viele neue Eindrücke der neu bereisten Länder mit nach Hause. Wir haben wieder viele nette Menschen aus unterschiedlichen Ländern kennengelernt. Allerdings gibt es auch viele, für die man sich einfach nur fremdschämen muss, so wie manche sich auf Campingplätzen benehmen... Für uns steht fest, dass es die richtige Entscheidung war, über die Balkanroute nach Griechenland zu reisen. Dies haben wir bereits für das nächste Jahr wieder so fest eingeplant, denn wir wollen wieder auf den CP Lichnos in Parga. Allerdings werden wir uns mehr Zeit in Albanien einplanen, da das Land noch das ursprüngliche hat, was es sonst kaum mehr gibt. Hier gibt es vieles zu entdecken und die Menschen sind sehr freundlich.

 

Bevor von einigen wieder die Frage nach Flüchtlingen auftauchen: wir haben keinen einzigen Flüchtling auf unserer gesamten Reise gesehen und es gab auch an den vielen Grenzen, die wir passieren mussten, keine außergewöhnlichen Wartezeiten oder Kontrollen!

 

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© Michael Strobel und Christine Frey zuletzt aktualisiert am 19.08.2018