Familie Frey-Strobel
Familie Frey-Strobel

Dienstag, 12.07.2022:

Nach einem herrlichen Sonnenuntergang am Trönningenstrand gestern abend haben wir sehr gut geschlafen, waren aber trotzdem heute früh wach. Die Sonne scheint mal wieder und so wird natürlich erneut im Freien gefrühstückt. Da uns der Mellbystrand gestern nicht wirklich überzeugt hat, möchten wir diesen heute nicht erneut besuchen; neues Ziel ist Romo in Dänemark. Wir verlassen gegen 10.00 Uhr unseren Stellplatz und wollen zunächst einen Leuchtturm mit Steilküste bei Mölle ansehen. Die Fahrt geht durch viele kleine Dörfer und durch Mölle, das uns sehr an ein englisches Örtchen im Cornwall erinnert. Am Parkplatz vom Leuchtturm angekommen, sind wir sehr überrascht von den vielen Menschen, die hier an einem Dienstag mittag vor Ort sind. Der Parkplatz ist relativ weitläufig mit vielen Picknickbänken und etlichen Grillstellen, auch eine Zeltwiese ist ausgeschildert. Somit ist hier auch eine Übernachtung möglich, wenn man einen geraden Platz findet. Wir parken ein und wandern die wenigen Minuten zum Leuchtturm. Dort werden wir allerdings enttäuscht, denn von einer Steilküste ist hier wenig zu sehen und auch der Leuchtturm ist nichts außergewöhnliches! Für uns daher keine Empfehlung; der Umweg von rund einer Stunde ist der Leuchtturm nicht Wert. Wir gehen also nach einiges Fotos wieder zum Globi zurück und begeben uns auf den Weg Richtung Dänemark. Nach Malmö geht es bereits auf die erste Brücke, die schon sehr beeindruckend ist. An Kopenhagen kommen wir auch relativ flott vorbei, wenngleich man hier aufgrund des hohen Verkehrsaufkommens und dem Fahrstil der Dänen schon sehr achtsam sein muss. Wenig später geht es über die zweite der großen Brücken, die vor kurzem auch Bestandteil der Tour de France war. Viele sind ja sehr begeistert von der Fahrt über die Brücken, wir können uns dem allerdings trotz des herrlichen Wetters nicht anschließen. Irgendwie nichts besonderes lautet unser Tenor! Und so kommen wir wenig später in Odense an und Parken auf einem großen Parkplatz am Bahnhof ein. Odense ist eine Stadt mit 180.000 Einwohnern, die für Hans Christian Andersen bekannt ist. Es gibt eine sehr schöne Innenstadt mit vielen alten Gebäuden. Insbesondere das Viertel um das Wohnhaus von H.C. Andersen ist einen Besuch Wert. Viele kleine bunte Fachwerkhäuser sind hier aneinandergereiht und ergeben herrliche Fotos. Das Beste: trotz der Größe der Stadt ist fast niemand unterwegs und man kann ohne langes Warten Fotos ohne Touristen schießen! Wir schlendern noch etwas durch die Fußgängerzone ehe wir wieder am Wohnmobil ankommen. Odense werden wir defintiv bei unserem nächsten Besuch in der Gegend wieder ansehen und dann auch einmal in eines der vielen Cafes vor Ort einkehren. Einziges Manko: ich habe keinen Softeis-Stand gefunden. Nach Odense wird die Fahrt entspannter und bald verlassen wir auch die Autobahn und fahren noch rund eine Stunde auf Landstraßen Richtung Romo. Romo ist eine Insel und nur über einen mehrere Kilometer langen Damm mit dem Festland verbunden. Auf der gesamten Insel herrscht Freistehverbot, so dass auch wir gezwungen sind, uns auf einen Camping- oder Stellplatz zu stellen. Wir haben uns bereits vorab informiert und uns für den Oasen-Stellplatz entschieden. Als wir dort ankommen, erhaschen wir tatsächlich noch einen der letzen freien von 178 Stellplätzen. Alle Plätze haben eine geschotterte Fläche für das Fahrzeug und eine Rasenfläche, um dort seine Stühle etc. aufzubauen. Die Anlage ist sehr weitläufig und alles läuft gechillt ab. Es gibt hier keinen Lärm oder Geschrei, aber dies ist wahrscheinlich auch dem Klientel der Insel geschuldet, denn hier gibt es so gut wie keine Kinder. Nachdem wir eingeparkt haben genießen wir noch den Abend in der Sonne und freuen uns auf den morgigen Tag am Strand, denn hier darf man mit seinem Fahrzeug tagsüber auf den Sandstrand fahren und dort parken!

 

 

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© Michael Strobel und Christine Frey zuletzt aktualisiert am 06.07.2022