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Familie Frey-Strobel
Familie Frey-Strobel

Dienstag, 30.07.2013:

Nachdem wir die letzten Tage alles nötige und vieles unnötige in unser Wohnmobil eingeräumt haben, soll es nun heute losgehen. Doch gestern abend beim Einräumen musste ich feststellen, dass das Türschloss an der Aufbautüre irgend ein Problem hat – es lässt sich ohne Schlüssel nicht mehr öffnen. Was bleibt einem einen Tag vor Urlaubsbeginn also übrig? Ich habe mich somit dran gemacht, das Schloss zu zerlegen. Nach wenigen Handgriffen habe ich das ganze Schloss ausgebaut und in die Einzelteile zerlegt. Und siehe da: da ist tatsächlich ein Teil gebrochen. Da man über Nacht keine Ersatzteile bekommt, gibt es zwei Möglichkeiten: entweder man öffnet die nächsten Wochen die Türe ausschließlich mit dem Schlüssel – was ziemlich umständlich ist – oder ich versuche die Teile wieder zusammen zu kleben. Ich habe mich für die zweite Variante entschieden. Also schnell den Heisskleber geholt und geklebt. Doch leider hält der Heisskleber bei diesem Material nicht. Im Internet habe ich dann gesucht und sogenannte Zweikomponentenkleber gefunden, die alles kleben sollen. Somit heute morgen pünktlich um 8.30 Uhr in Richtung OBI gestartet und den Spezialkleber gekauft. Zurück am Womo den nächsten Versuch gestartet und siehe da: es sieht für den Anfang schon mal gut aus - also nach einer Stunde Trockenzeit das Schloss wieder zusammengebaut und montiert. Zum Härten müssen wir jetzt noch 12 Stunden warten, ehe wir das Ganze im Echtbetrieb testen können. Angeblich hält das Ganze 300 kg aus!


Pünktlich zur geplanten Anfahrtszeit um 12.00 Uhr kommen alle Kids von der Schule nach Hause und so steht einer Abfahrt nichts im Wege. Relativ pünktlich um 12.22 Uhr starten wir, nachdem wir uns von unseren Mäusekindern und Omas verabschiedet haben. Unser Weg führt in diesem Jahr über die A93 bis Weiden, dort weiter auf die B22 bis Deggendorf (super und ohne Stress zu fahren) und dort auf die A3 Richtung Passau, dann in Österreich auf die A1 bis Melk. Dort haben wir zunächst an der Jet gleich neben der Autobahn günstig getankt (1,33 €/Liter Diesel) und sind dann wieder auf unseren Parkplatz unterhalb des Stifts, um dort zu Abend zu essen und ein paar Stunden zu schlafen. Um 22.30 Uhr sind wir wieder weiter, um die Nacht durchzufahren, da dann weniger Verkehr ist.

 

 

Unsere heutige Route über 487 km: 

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© Michael Strobel und Christine Frey zuletzt aktualisiert am 23.09.2018