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Familie Frey-Strobel
Familie Frey-Strobel

Montag, 27.08.2018:

 

Guten Morgen Schottland. Es ist 6.30 Uhr am Morgen und es ist nicht Finn der mich weckt. Nein, Micha kann nicht mehr schlafen und quält sich im Bett umher. Nach einer weiteren halben Stunde steht er schließlich auf und ich schicke ihn mit Finn auf die Morgenrunde während ich mich fertig mache und den Kaffee koche. 

 

Nach dem Frühstück haben wir noch Zeit, da das Caerlaverock Castle erst gegen 9.30 Uhr öffnet. Micha macht einen kleinen Drohnenflug und ich spüle das Geschirr. Pünktlich um 9.30 Uhr beginnen wir mit unserem Rundgang, nachdem wir unsere Historic Scotlandcard einscannen haben lassen. Die Besichtigung des Castle lohnt sich wirklich und wir sind ganz begeistert, auch wie die Schotten Ihre alten Burgen mit viel Hingabe pflegen. 

 

Nach dem Rundgang fahren wir nochmals zur Ruthwell Church, an dieser sind wir bereits gestern Abend vorbeigefahren und befanden diese mit sehenswert, so dass wir diese heute ausgiebig ansehen wollten. Es lohnt sich tatsächlich. Der Friedhof hat sehr alte Gräber, die an längst vergessene Zeiten erinnern und die Kirche hat in ihrem Inneren einen kleinen Schatz. Es ist das älteste vorhandene Kreuz aus der keltischen Zeit, welches mit alten Runen und lateinischen Worten geschmückt ist - das sog. Ruthwell Cross. Ansonsten ist die Kirche ohne großen Schnörkel, aber doch ganz schön anzusehen. 

 

Den Schlüssel für die Kirche muss man sich am Cottage, welches nebenan steht, aus einer Schale holen und wieder ablegen, da die Kirche immer verschlossen ist. 

 

Weiter geht die Reise nach Dumfries. Hier wollen wir tanken und eine Mittagsrunde mit Finn machen. Die Robert-Burns-Stadt ist ganz hübsch aber nicht wirklich der Burn-er. Allerdings steht hier das Robert Burn Haus. Dieser war ein bedeutender schottischer Dichter, der die Ehrenbürgerschaft in Dumfries erhalten hat und hier bis zu seinem Tod gelebt hat. Die Schotten verehren Ihn sehr und halten sein Andenken sehr hoch, was an den Denkmälern erkennbar wird. 

 

Nächster Stopp unserer Reise ist die Glenluce Abbey, da uns auf unserer Fahrt aufgefallen ist, das wir doch bei aller Kultur vergessen haben, an der Sweetheart Abbey vorbeizufahren. Diese werden wir nun zum Abschluß unserer Reise ansehen, ebenso die 12 Apostel, denn diese haben wir auch vergessen. Da wir nun Zeit haben und die geplanten Castles auch nicht der Reisser waren, fahren wir wir zur Glenluce Abbey.  Diese ist ebenfalls im Historic Scotland Trust enthalten und kostet somit für uns keinen Eintritt. Heute hätten wir bereits 22 Pfund berappen müssen, wenn wir keine Membershift hätten. 

 

Die Abbey ist ganz nett und auch die Torbögen im Hof der Stille sind teilweise noch erhalten, so dass man erahnen kann, wie es damals ausgesehen haben könnte. Es ist schon imposant, was damals mit so einfachen Mitteln gebaut wurde. Aber nach einer halben Stunde sind wir auch hier mit der Besichtigung durch und fahren nun Richtung Küste.

Letztes Ziel für heute ist Girvan Beach. Bis wir aber dort sind, machen wir an einem Parkplatz eine kleine Rast und trinken Kaffee und essen die in Dumfries gekauften Scones. Wir drei befinden diese süssen Brötchen als sehr lecker und werden daher öfter in einer Bäckerei anzutreffen sein.

 

Hier stehen wir nun am Strandparkplatz mit Klohaus. Dieses ist sehr sauber und man kann ohne Bedenken dort seine Erledigungen machen... Das Wetter zeigt sich in seiner ganzen Palette. Mal scheint die Sonne, der Wind weht kräftig und der Regen zieht über die Berge und über das Meer. Bei einem Strandspaziergang lassen wir uns durchwehen und Finni tollt wie ein junger Hund über den Strand, dem gefällt es hier richtig gut. Jeden Tag laufen, es ist nicht zu warm und seine Herde immer um ihn herum.

 

Nach dem Strandspazierung setzen wir uns gemütlich in den Globi und genießen unseren Whisky, Micha bearbeitet seine Bilder und ich koche etwas zu Abend. Danach werden wir die Tour für morgen vorbereiten, damit uns nicht wieder der Fail passiert und wir vergessen hier etwas anzusehen...

 

Gute Nacht und bis morgen....

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© Michael Strobel und Christine Frey zuletzt aktualisiert am 23.09.2018