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Familie Frey-Strobel
Familie Frey-Strobel

Dienstag, 04.09.2018:

Der heutige Tag beginnt wie üblich…Finni weckt uns, Christine geht Gassi, ich bereite das Frühstück vor und beide Duschen wir noch einmal, bevor wir den Campingplatz nach Ver- und Entsorgung verlassen.

Gegen 9.30 Uhr – früher als üblich – geht es on the road in Richtung Ullapool und Ardvreck Castle. Wir bestaunen die wechselnde Landschaft mit den vielen Lochs und Bergen und müssen ständig anhalten, um die Eindrücke festzuhalten. Als wir dann wieder auf einer relativ breiten Straße waren, kommt uns ein Wohnmobil entgegen, ich grüße freundlich – wie es hier alle Briten so machen – und plötzlich ein lauter Knall und unser rechte Außenspiegel ist weg! Da ich sehr weit links am Straßenrand war, muss der Typ die kleine Kurve geschnitten und mir den Spiegel weg gefahren haben. Zumindest bin ich mir keiner Schuld bewusst, zu weit in der Mitte gefahren zu sein! Mit diesem Vorfall war erst mal die Stimmung getrübt, bis wir am Ardvreck Castle am Loch Assynt angekommen sind.

Mit den nahe liegenden Calda House gibt es ein sehr schönes Fotomotiv ab, auch wenn nicht mehr viel davon übrig ist. Wir sehen uns alles ausgiebig an und wollen wieder los fahren, als Christine die Worte im Hals steckenbleiben: ein H… H…. Hirsch! Schnell die Kamera gerafft und ein Foto während des Fahrens geschossen. Bei der nächsten Gelegenheit halte ich an, kehre um und fahre zum Parkplatz zurück. Der Hirsch ist noch da und lässt sich ausgiebig ablichten. In naher Umgebung erspähen wir weitere Exemplare, so dass der Tag einigermaßen gerettet ist!

Wir fahren weiter nach Norden, um zu unserem nächsten Ziel, dem Old Man Of Stoer zu gelangen. Nach Stoer geht es durch ein verwunschenes Tal, das sehr an Norwegen oder die Faröer Inseln erinnert. Stellmöglichkeiten sowie Campingplätze sind ausreichend vorhanden, aber wir wollen ja weiter. Am Ende der befestigten Straße befindet sich das Stoer Lighthouse, von dem aus man die Küste entlang bis zum Old Man Of Stoer wandern kann. Dies machen wir auch und die 3 Kilometer bis zum Old Man schaffen wir in kurzer Zeit, denn wir haben ständig ein Auge auf den Atlantik, da in diesen Gewässern regelmäßig Delfine, Orcas und andere Wale und sogar Haie gesichtet werden. Wir hatten heute leider nicht das Glück und kehren nach vielen Fotoaufnahmen wieder zurück zum Wohnmobil, wo wir uns am Büdchen vor Ort mit Kaffee und leckeren Zitronenkuchen versorgen.

Den Tag lassen wir vor Ort mit Blick auf das Meer und das Lighthouse ausklingen. Es stehen die üblichen Tätigkeiten an: Bilder bearbeiten, Reisebericht schreiben und da hier am Ende der Welt perfekter 4G-Empfang ist, gelingt auch das Einstellen ins WWW.

 

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© Michael Strobel und Christine Frey zuletzt aktualisiert am 23.09.2018