Familie Frey-Strobel
Familie Frey-Strobel

Montag, 07.06.2021

Wir haben hier an der Küste sehr gut geschlafen und auch im Urlaub durch das Handy geweckt, da unser Archie pünktlich seine Medikamente benötigt. Das hat allerdings auch den Vorteil, dass man morgens oft alleine unterwegs ist und den Sonnenaufgang in Ruhe genießen kann!

 

Nach einem ausgiebigen Frühstück fahren wir nach La Spezia, da wir von dort aus dem Zug in die Dörfer der Cinque Terre möchten. Auf der Schotterpiste bergab kommen uns einige Militärfahrzeuge entgegen und es wird teilweise schon ziemlich eng. Aber die Jungs sind freundlich und grüßen auch immer zurück. In La Spezia ist ganz schön was los und wir sind froh, dass wir in der Nähe des Bahnhofs einen Parkplatz finden, in den wir mit unseren 6,36 m auch hinein passen. Zudem ist der Parkplatz indirekt auch bewacht, da wir direkt von einem Militärgebäude parken und der bewachte Eingang dazu nur wenige Meter weiter ist. Perfekt!

 

Also geht es auf Richtung Bahnhof, wo wir uns die Cinque Terre Card kaufen. Mit diesem Ticket kann man die Zuglinie der Cinque Terre entlang 24 h fahren und kann beliebig oft ein- und aussteigen. Darüber hinaus könnte man auch die bezahlpflichtigen Wanderwege an der Küste entlang damit bewandern. Dies sparen wir uns aber und begnügen uns mit einer Besichtigung von dreien der fünf bekannten Dörfer der Cinque Terre. Erster Halt ist in Manarola, dann geht es nach Vernazza und zum Schluss nach Corniglia. In allen Orten wird durch die Gassen geschlendert und die üblichen Fotos geschossen. Uns persönlich hat es in Coniglia am besten gefallen, obwohl man erst mal 377 Stufen nach oben steigen musste, um in den Ort zu gelangen. Der Ort an sich war am gepflegtesten und in den Gässchen haben wir uns einfach wohl gefühlt. Die Aussicht über die Küste ist phänomenal. Nicht von ungefähr haben wir dort auch in einer netten Bar namens KMO unter Feigenbäumen einen Aperolspritz mit Pannini genossen! Ein bisschen enttäuscht waren wir vom gehypten Vernazza, das insbesondere im Hafen einen etwas verlotterten Eindruck hinterlassen hat. Hier könnten einige Häuser mal wieder etwas Farbe vertragen...

 

Zurück am Globi beschließen wir, die Küstenstraße Richtung Pisa zu fahren und nach Möglichkeit auf einem Stellplatz mit Strandzugang zu übernachten. Wie sich herausstellen soll, ist dies ein sinnloses Unterfangen. Die komplette Küste von La Spezia ist so gut wie komplett mit Bagnos und ähnlichem zugebaut. Ein Stopp mit dem Womo so gut wie unmöglich, an eine Übernachtung ist nicht zu denken. Wir haben lediglich zwei Stellplätze gesehen, aber da diese direkt an der Strandstraße gelegen haben, sind wir weiter gefahren. Somit ist es heute nichts mit Baden im Meer und wir fahren durch bis nach Pisa. Dort bekommen wir auf dem Stellplatz in der Via Pratale noch ein schönes Plätzchen. Es handelt sich hier zwar lediglich um einen bewachten Parkplatz mit größeren Parkbuchten für Wohnmobile, aber für eine Nacht geht der Platz. Wer möchte, bekommt Strom. Ver- und Entsorgung ist ebenfalls möglich. 

 

Wir Grillen, Duschen und lassen den Tag mit einem Aperolspritz vor dem Kasten ausklingen.

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© Michael Strobel und Christine Frey zuletzt aktualisiert am 18.07.2021