Familie Frey-Strobel
Familie Frey-Strobel

Dienstag, 03.09.2019

Überrascht wachen wir auf: kein Regen und kein Sturm! Wie es sich später zeigt, soll es sich hierbei leider nur um eine Momentaufnahme handeln, denn bereits beim Gassigang mit Finn beginnt es wieder zu regnen.

 

Wir lassen den Tag gemütlich angehen, frühstücken und duschen in aller Ruhe. Bei park4night finde ich einen Stellplatz ganz in der Nähe, bei dem man Ver- und Entsorgen kann. Da dies in Schottland eine seltene Möglichkeit ist, nehmen wir diese gerne wahr. Als wir dort ankommen, stellen wir fest, dass dies auch noch kostenfrei ist. Wir bedanken uns bei der dortigen Marina und fahren weiter.

 

Wir begeben uns Richtung Edinburgh und da wir in diesem Jahr erstmals über eine der drei Forth Bridges fahren, darf natürlich ein Halt an der alten Railway Bridge nicht fehlen. Wir fahren in das kleine Hafenörtchen South Queensferry und sind dort überrascht über die vielen alten Häuser, die sich am Firth entlang schlängeln. Allerdings sind sehr viele Touristen und etliche Busse vor Ort. Wie sich herausstellen soll, warten diese auf die Gäste eines Kreuzfahrtschiffs, das gerade vor der Forth Bridge vor Anker gegangen ist.

 

Wir suchen aufgrund der Menschenmassen das Weite und folgen einem Schild Richtung „Hopetoun House“, einem Drehort der Serie „Outlander“. Gerade als wir den dortigen Carpark befahren, fängt es wieder das Schütten an und wir müssen die geplante Besichtigung des Außengeländes leider „ins Wasser“ fallen lassen. Somit machen wir uns wieder auf den Weg zu unserem heutigen Ziel des Roadtrips, Edinburgh. Auf der Suche nach einem zentralen Parkplatz landen wir zufällig direkt unterhalb des Castles und parken an der Straße. Es werden hier zwar 4,10 Pfund je Stunde verlangt, aber günstiger geht es wohl in der Innenstadt nicht. Wir lösen die Höchstparkdauer von 4 Stunden und marschieren zunächst Richtung Dean Village, einem recht ruhigen und verwunschenen Stadtteil in Edinburgh. Wir finden diesen auch schnell und wandern durch die Gässchen. Nachdem wir auch dort die obligatorischen Fotos geschossen haben, machen wir uns auf den Weg in die Royal Mile und die Victoria Street, um dort die noch auf dem Plan stehenden Einkäufe zu erledigen. Die Menschenmassen halten sich heute zwar in Grenzen, aber aufgrund des Regens macht das Ganze nicht wirklich Spaß. Somit marschieren wir zurück zum Globi, um zu unserem heutigen Übernachtungsplatz aufzubrechen. Dort angekommen, haben wir doch tatsächlich ein Knöllchen an der Windschutzscheibe hängen, da wir nicht innerhalb der Markierungen geparkt haben! Kostenpunkt: 60 Pfund und wenn wir innerhalb von 14 Tagen bezahlen 30 Pfund! Es mag ja sein, dass wir aufgrund der Länge unseres Fahrzeuges die Markierungen nicht komplett eingehalten haben, allerdings waren vor uns noch alle Plätze frei, so dass wir durch unser Parken niemanden behindert haben! Mal sehen, ob wir dieses Knöllchen bezahlen oder es drauf ankommen lassen….

 

Wir fahren jedenfalls erst mal weiter Richtung Süden und steuern den Stellplatz in Glencaple, der direkt am Meeresarm auf festem Untergrund liegt, an. Als wir dort ankommen, stellen wir fest, dass wir heute die einzigen Camper hier sind. Wir stellen Globi ab und lassen den Abend wie üblich ausklingen. Übrigens: auch hier geht ein strammer Wind und es regnet!

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© Michael Strobel und Christine Frey zuletzt aktualisiert am 18.06.2020