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Familie Frey-Strobel
Familie Frey-Strobel

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Samstag, 24.08.2013:

Wie üblich wache ich bereits um 7.00 Uhr auf, quäle mich aber noch eine Zeit lang hin und her um die anderen nicht aufzuwecken. Als dann die anderen gegen 8.45 Uhr wach werden, stelle ich fest, dass die Gasflamme am Kühlschrank flackert! Verdammt, das Gas ist leer und das bereits bei der 2. Flasche – jetzt haben wir kein Gas mehr....... Was nun? In Griechenland gibt es keine passenden Gasflaschen, heute ist Samstag, morgen Sonntag und in Ungarn und Österreich wahrscheinlich keine Geschäfte offen...... Ich stelle den Kühlschrank zunächst auf Batteriebetrieb, um ein Verderben der Lebensmittel zu vermeiden und uns bleibt nichts anderen übrig, die beiden Tage bis Montag irgendwie zu überbrücken.

Alle machen sich frisch und wir füllen unser Wasser wieder an der kleinen Kapelle auf. Wir machen uns nach Korinos, holen frisches Brot und fahren nochmals zurück an den Strand, um dort zu frühstücken. Kaffee fällt mangels Gas aus und somit gibt es für alle einen Saft bzw. Kaba. Gegen 11.00 Uhr setzen wir unsere Fahrt fort und verlassen gegen 13.00 Uhr Griechenland in Richtung Mazedonien. Hier ist erstmals eine längere Schlange bei der Ausreise, so dass wir ca. 30 Minuten Wartezeit haben.

Die Fahrt durch Mazedonien ist problemlos und gegen 14.45 Uhr erreichen wir die Grenze nach Serbien. Auch dort 30 Minuten Wartezeit und schon sind wir in Serbien. Christine und ich haben beide Kopfschmerzen – macht wohl das nahe Gewitter, das man in der Ferne sieht – und so entschließen wir uns, in Vranje den Camping Enigma  aufzusuchen und dort zu übernachten, denn eine Weiterfahrt ist uns beiden nicht mehr möglich. Der Camping ist bereits ab der Ausfahrt gut ausgeschildert und problemlos zu finden. Als wir dort ankommen, werden wir gleich herzlich vom Inhaber in Empfang genommen und haben die freie Auswahl, denn wir sind die einzigen Gäste.

Aufgrund des vorangegangenen Gewitters haben alle Tagesgäste – das Schwimmbad des Camping ist öffentlich – das Bad bereits verlassen. Ich schließe unser Womo an den Strom an (eine positive Nebenerscheinung des CP, denn so bekommt unser Kühlschrank genügend Energie, um zu kühlen) und wir werden vom CP-Besitzer zu einem Willkommensdrink an die Bar eingeladen. Der Besitzer spricht nur wenig englisch, aber sein Sohn Marko kommt wenig später und erklärt uns alles notwendige. Wir die Übernachtung müssen wir 30 € löhnen (6 € für das Womo und jeden Erwachsenen und 3 € pro Kind), was nicht ganz billig ist, uns aber relativ egal ist, denn man steht hier sicher und der Platz ist in Ordnung. Wir gehen zunächst alle eine Runde schwimmen, ehe Yannick die zum CP gehörende Kunstrasenhalle (!!!!) entdeckt und dort kostenlos eine Trainingseinheit absolvieren kann. Was will man mehr? Ich lege mich zunächst ein bisschen aufs Ohr, um die Kopfschmerzen weg zu bekommen. Währenddessen geht der nächste Gewitterguss nieder und alle anderen kommen auch ins Wohnmobil. Abends wird extra für uns gegrillt und wir werden mit köstlichen serbischen Spezialitäten verwöhnt. Gegrillte Hühnersteaks und Hackfleischrollen mit Käse gefüllt gibt es mit Pommes und Salat. Für alles bezahlen wir mit Getränken 40 €! Es war mit das beste Essen in diesem Urlaub! Wir gehen zeitig schlafen, da wir morgen rund 1.000 km bis Wien zu bewältigen haben und um 4.00 Uhr aufstehen möchten. Bei angenehmen Temperaturen schlafen auch alle schnell ein.

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© Michael Strobel und Christine Frey zuletzt aktualisiert am 23.09.2018