Familie Frey-Strobel
Familie Frey-Strobel

Samstag, 24.08.2019

Erneut hatten wir eine sehr ruhige Nacht in der windgeschützten Bucht des Tolsta Beach. Finni weckt uns wie jeden Tag und Christine dreht mit ihm eine Runde am Sandstrand. Ich bereite währenddessen das Frühstück vor und als Christine zurückkehrt, wird auch gleich gefrühstückt. Es herrscht bereits reges Treiben auf dem Parkplatz, da der Strand scheinbar von den Einheimischen gerne als Gassirunde genutzt wird.

 

Wir schauen, dass wir hier wieder wegkommen und starten noch vor zehn Uhr zu unserem heutigen ersten Ziel, dem Butt of Lewis Lighthouse. Das Lighthouse haut uns nicht vom Hocker, dafür ist die Steilküste umso schöner und interessanter. Wir entdecken brütende Vögel und einige Robben lassen sich blicken und fotografieren. Der weite Weg hat sich alleine wegen der Tierwelt gelohnt.

 

Nächster Stopp ist der kleine Hafen von Port Ness. Hier werden ein paar Fotos gemacht, mehr ist nicht zu sehen und das örtliche Cafe macht erst später auf.  Also weiter zum nächsten Ziel, dem Trussel Standing Stone. Auch hier wird nur ein Foto gemacht, da es nichts weiter zu sehen gibt. Der nächste geplante Halt war bei den Blackhouses von Arnol. Hier sind wir nicht einmal ausgestiegen, da es sich lediglich um zwei kleine Häuschen handelt. Ähnliches hatten wir bereits im vergangenen Jahr auf Skye besichtigt, so dass wir uns das heute sparen. Da für nachmittags teilweise Sonnenschein vorhergesagt wurde, machen wir uns auf den Weg in den Süden, um auf Great Bernera den Bosta Beach mit seinem Haus aus der Eisensteinzeit einen Besuch abzustatten.

 

Auf Great Bernera werden wir direkt neben der Single-Track-Road von einer freilaufenden Familie Highland-Cattles begrüßt, die dort in aller Ruhe grasen. Schade, dass Lena und Laura bereits in Edinburgh sind, da die beiden sich so auf freilaufende Cattles gefreut hatten. Wir lassen uns das aber nicht entgehen und schießen ein paar Fotos. Wenig später kommen wir am Bosta Beach an und werden nicht enttäuscht. Es erwartet uns ein herrlicher Sandstrand, der von Felsen eingerahmt wird. Ab und zu spitzt die Sonne hinter den Wolken hervor und wir können ein paar schöne Fotos schießen. Christine ist so in ihrem Element, dass sie direkt an der Wasserkante fotografieren möchte und dabei nicht auf die Wellen achtet. So entsteht der Fail des Tages, denn die wasserfesten Wanderschuhe halten einer Überflutung nicht stand und Christine hat nasse Füsse! Ist aber alles halb so wild, Hauptsache die Bilder stimmen! Also geht’s zurück zum Globi, neue Schuhe und Socken angezogen und weiter im Programm.

 

Ziel ist für heute der Huishinish Beach, da es dort neben einem schönen Sandstrand auch eine Ver- und Entsorgungsstation geben soll und einen Stellplatz mit Strom und da Christine heute Duschen und Haare föhnen möchte, würde alles passen. Wir überqueren also wieder die Berge nach Harris und biegen gleich danach in die Single-Track-Road zum Beach ab. Die Straße windet sich über 20 Kilometer am Berg entlang und man kommt sich vor wie in einem Rollercoaster. Am Ziel angekommen, sind wir zunächst vom Strand selbst enttäuscht – kein Vergleich mit unserem letzten Schlafplatz am Tolsta Beach! Zumindest können wir Wasser zum Duschen bunkern – das aber aktuell nicht zum Verzehr geeignet ist, da es einen Schaden in der Wasserleitung gab! Dafür stehen im Toilettenhäuschen für die Besucher Wasserflaschen bereit, die von den Besuchern verwendet werden können. Nach dem Befüllen des Wassertanks fahren wir zu den Stellplätzen mit Strom. Dort werden wir erneut enttäuscht, denn der Strom funktioniert nicht. Bei einem Kaffee mit vor Ort erstandenen Brownies (die besten Brownies ever!!!) beratschlagen wir das weitere Vorgehen und werden uns schnell einig, dass wir für diesen Stellplatz ohne Strom nicht bereit sind, 15 Pfund zu bezahlen. Also ging es weiter zu einem Freistehplatz auf halber Strecke zum Beach, den wir bei der Anfahrt bereits vorgemerkt hatten. Der Platz ist tatsächlich noch frei und wir parken dort mit bestem Blick auf die Küste und die gegenüberliegenden Sandstrände ein und werden an diesem Stellplatz die Nacht verbringen.

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© Michael Strobel und Christine Frey zuletzt aktualisiert am 27.08.2020