Familie Frey-Strobel
Familie Frey-Strobel

Montag, 20.09.2021:

Der Wecker klingelt seit langem einmal wieder und wir stehen um 6.00 Uhr auf. Ein Blick aus dem Fenster verrät: der Wetterbericht stimmt ausnahmsweise einmal und wir können heute den Preikestolen in Angriff nehmen. Ich gehe schnell eine Runde mit Finn und Christine bereitet unterdessen das Frühstück vor. Nachdem das alles erledigt ist, fahren wir die rund 20 Minuten zum Parkplatz am Preikestolen.

Dort angekommen müssen wir feststellen, dass wir nicht die ersten sind. Es stehen bereits etliche Wohnmobile und Autos auf dem Parkplatz und somit ist trotz der Jahreszeit mit einigem Andrang auf dem Plateau zu rechnen. Schnell sind die Wanderschuhe angezogen und es kann los gehen. Bereits die ersten Meter haben es in sich, denn der befestigte Weg geht steil bergauf, ehe er in aus Natursteinen hergestellten Treppenstufen übergeht. Zwischen den Treppenstufen wurden auf den ebenen Flächen Holzstege und sogar Holzbrücken angelegt, um den Wanderern den Weg zu erleichtern. Für uns ist das sehr ungewohnt, da wir lieber kleine Wurzelsteige laufen. Aber die Menschenmassen zur Hauptsaison erfordern wohl ein entsprechendes Befestigen der Wege, da ansonsten alles rundherum zertrampelt wird. Nach einer letzten sehr steilen Treppenpassage kommt man auf ein erstes Plateau mit kleinen Seen und kann einen ersten Blick auf den Lysefjord erhaschen. Die weitere Wanderung geht gemächlich bergan und nach ca. 90 Minuten erreichen wir den Preikestolen. Wir sind überrascht, denn auf dem Plateau befinden sich kaum Menschen und so können wir schöne Fotos schießen, auf denen wir alleine sind – in der Hauptsaison undenkbar! Wir genießen die Zeit bei schönstem Wetter auf dem Preikestolen und ich gehe noch ein paar Meter höher, um das Ganze von oben aus anzusehen und die Drohne steigen zu lassen. Nach einer Brotzeit begeben wir uns auch schon wieder auf den Weg zurück, denn Finni wartet und muss ja auch mal sein Geschäft erledigen. So kommen wir nach rund 4 Stunden Wanderung wieder am Van an und gehen gleich mal mit Finn eine Gassirunde zum Souvenirshop, wo wir uns ein Eis gönnen und die entsprechenden Magnete für unseren Kühlschrank erstehen. Nach einem Kaffee am Wohnmobil in der Sonne - das Hiker-Cafe hat leider schon geschlossen – bezahlen wir am Automaten unsere 250 NOK (!!!) Parkgebühr und wollen das Gelände verlassen. Leider verweigert die Schranke unseren Kassenbon und ich muss mir im Souvenirladen ein entsprechendes Ersatzticket besorgen, um ausfahren zu können. Wir begeben uns Richtung Süden, denn der Urlaub neigt sich so langsam dem Ende entgegen. Mittwoch geht die Fähre nach Dänemark und so bleibt uns nicht mehr viel Zeit in diesem schönen Land. Wir kommen auf der E39 gut voran und schrauben unseren Tunnel-Counter auf wahnsinnige 179 Tunnels! Mal sehen, ob wir die 200 in diesem Urlaub noch knacken….

Nach einem Einkaufsstop in Flekkefjord geht’s weiter zu unserem heutigen Tagesziel, dem Lindesnes Fyr. Hierbei handelt es sich um einen Leuchtturm, der am sogenannten Südkapp Norwegens steht. Man kann dort auf dem Parkplatz übernachten und zu unserer Überraschung stehen bei unserer Ankunft lediglich 4 Fahrzeuge auf dem riesigen Platz. Es wird also schnell eingeparkt, Christine bereitet das Abendessen vor und ich versuche im Sonnenuntergang noch ein paar schöne Fotos und Drohnenaufnahmen zu schießen, da morgen das Wetter wieder schlechter werden soll. Anschließend verbringen wir den weiteren Abend im Van und fallen müde in die Betten.

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© Michael Strobel und Christine Frey zuletzt aktualisiert am 19.09.2021