Familie Frey-Strobel
Familie Frey-Strobel

Mittwoch, 15.09.2021:

Das Rauschen des Flusses hat uns eine erholsame Nacht beschert und wir wachen entsprechend entspannt auf. Es wird gemütlich gefrühstückt und im Anschluss die Wandersachen gepackt, denn heute wandern wir zum Austerdalsbreen.

 

Die Strecke beträgt einfach rund 5,3 Kilometer und geht über Stück und Stein, ehe man in ein langgezogenes Tal kommt. Dort muss man bis zum Talende laufen, ehe man über einen kleinen Anstieg zum Aussichtspunkt des Gletschers kommt. Uns verschlägt es fast die Sprache, und die Hinweistafel auf die „finest ice-scenery in europe“ steht hier zu Recht. Hier gehen zwei Gletscherarme bis ins Tal in den dortigen Gletschersee, in dem noch etliche kleine Eisinseln vorhanden sind. So eine Aussicht haben wir nicht erwartet und sich sprachlos. Wir gehen noch etwas weiter hinab zum Gletscher, sehen aber davon ab, bis zum See hinunter zu gehen, denn man hört laufend ein lautes Grummeln im Berg und es könnte jederzeit ein Stück Gletscher abbrechen und eine kleine Flutwelle auslösen. Dieser Gefahr wollen wir uns nicht aussetzen und wir genießen die Aussicht von unserem sicheren Punkt aus. Andere Wanderer sehen das wohl anders und gehen in dem eiskalten See baden!!!

 

Nach einer leckeren Brotzeit machen wir uns wieder auf den Rückweg und nach gut 4 Stunden Wanderung kommen wir wieder am Wohnmobil an. Die Temperaturen sind angenehm und so können wir unseren Kaffee vor dem Globi in der Sonne genießen, während wir dem Rauschen des Gletscherflusses lauschen. Irgendwann verziehen wir uns wieder in den Globi und lassen dort den Abend ausklingen.

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© Michael Strobel und Christine Frey zuletzt aktualisiert am 19.09.2021