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Familie Frey-Strobel
Familie Frey-Strobel

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Samstag, 17.08.2013:

Zeitig stehen wir auf, laden den Roller ab und fahren bereits um 7.30 Uhr auf den Markt in Chania. Dort kaufen wir Obst und Gemüse für die kommende Woche sowie kretisches Olivenöl. Auf dem Markt treffen wir noch einmal Tanja und Torsten – wie sich später herausstellen soll das letzte Mal in diesem Urlaub. Das Wetter ist heute schlecht – graue Wolken, starke Wellen, schwülwarm, in den Bergen regnet es.....

 

Zurück am Wohnmobil wird gefrühstückt und wir entschließen uns, zeitig weiter in Richtung Paleochora zu fahren. Unterwegs schauen wir uns in Tavronitis noch eine Stellmöglichkeit an. Hier ist ein langer befahrbarer Kiesstrand mit vielen Stellmöglichkeiten und Strandduschen. Allerdings sind heute so starke Wellen, dass an ein Baden nicht zu denken ist. Während wir beratschlagen, was wir weiter machen wollen, werden wir von einem Griechen angesprochen, der Bootstouren in Höhlen anbietet – allerdings nur bei gutem Wetter; heute hat es seine Boote sicherheitshalber aus dem Meer genommen. Wir sprechen ihn an, wo man gutes Olivenöl kaufen kann und wie es der Zufall so will, hat er selbst welches zu verkaufen. Christine geht mit ihm in sein Haus und kostet dort das Öl. Wenig später kommt sie mit einem 5l-Kanister zurück und erklärt, dass dies das beste Olivenöl ist, dass sie jemals gekostet hat! Torsten teilt uns mittlerweile mit, dass er noch einen Platz auf der heutigen Fähre bekommen hat und bereits auf dem Weg zum Festland ist.

 

Wir fahren weiter durch die Berge nach Paleochora. In den Bergen ist es so kühl, dass Christine auf dem Roller ihre Lederjacke braucht! In Paleochora begrüßt uns unser alter Freund: der Wind! Wir finden einen strandnahen Stellplatz, trotzen dem Sturm und gehen ins herrlich klare aber auch relativ kühle Meer. Der Wind lässt nach und so entschließen wir uns, abends dem Ort einen Besuch abzustatten. Paleochora ist ein schönes Touristenörtchen mit vielen engen Gassen und entsprechender Infrastruktur: Cafes, Tavernen, Souveniershops etc.. Wir essen leckere Holzofenpizza in der Pizzeria „Odyssia“ direkt am östlichen Hafen und bezahlen für 5 Personen mit 1l Wein und Salat nur 45 €.

 

Zurück am Wohnmobil spielen wir noch etwas Romme, ehe alle müde ins Bett fallen. Nachts frischt der Wind wieder auf und wir müssen die Dachluken schließen. Es kühlt aber auch schön ab, so dass wir gut schlafen. Das Womo wird wieder schön durchgeschüttelt.

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© Michael Strobel und Christine Frey zuletzt aktualisiert am 23.09.2018