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Familie Frey-Strobel
Familie Frey-Strobel

Freitag, 31.08.2018:

Auch diese Nacht haben wir äußerst gut geschlafen. Finni hat uns wieder auf sein Recht aufmerksam gemacht und Christine ist heute mit ihm etwas gelaufen. Während dessen habe ich den Frühstückstisch aufgebaut, denn heute wird im Freien gefrühstückt. Es sollte Eier mit Bacon vom Grill geben, aber irgendwie wollte dieser heute nicht mehr und wir mussten den Bacon in der Pfanne im Wohnmobil braten. Da muss uns Laura wohl noch ein Ersatzteil mitbringen, wenn sie nächstes Wochenende kommt! Aber das Ganze stört uns heute wenig, denn die Umgebung ist einfach der Hammer und die Einheimischen kommen auch zum Frühstück zu Besuch, nur gesprächig waren sie nicht.

Da wir aber das heutige super Wetter ausnutzen wollen, machen wir uns wie immer gegen 10.00 Uhr auf den Weg zu den Fairy Pools. Unterwegs zunächst ein kurzer Fotostopp an der Cill Chriosd, einer verfallenen Kapelle mit alten Grabsteinen, anschließend an der Old Sligahan Bridge mit den Cuillin Hills im Hintergrund – ein atemberaubender Anblick! Weiter geht’s in den Glen Brittle zu den Fairy Pools – einem der Touristen-Hot-Spots auf der Isle of Skye. Wir sind relativ zeitig dran, doch mit unserem Wohnmobil bekommen wir auf der Single-Track-Road erst nach rund einem Kilometer einen passenden Parkplatz. Wir ziehen unsere Wander-Ausrüstung an, packen Brotzeit ein und schon geht’s los zu den Pools. Wir wandern auf einem extra angelegten Pfad an einem Bachlauf entlang, der über einige Wasserfälle ins Tal hinab fällt und herrliche Badegumpen ausgebildet hat. Der Sage nach haben in den Pool die Feen gebadet, daher die Bezeichnung. Die Wanderung an sich wäre nicht schlecht, wenn nicht so viele Touristen unterwegs wären. Aber wir suchen und finden für uns mitten auf den Felsen einen ruhigen Platz für eine Brotzeit, schießen ein paar Aufnahmen, ich lasse die Drohne steigen und wenig später geht’s für uns wieder zurück zum Wohnmobil. Nach rd. 3 Stunden Wanderung kommen wir am Womo an und fahren das Glen bis an sein Ende durch, denn dort ist der Glen Brite Beach, ein Sandstrand, den wir uns ansehen möchten. Der Strand an sich ist nicht schlecht, aber auch nicht zwingend die Anfahrt Wert, zumal tagsüber Ebbe ist und das Meer sich verzogen hat. Für uns heißt das weiter zum nächsten Programmpunkt, den wir uns auch zum Übernachten ausgesucht haben – das Neist Point Lighthouse. Über eine abenteuerliche Single-Track-Road zieht sich der Weg bergauf und bergab, bis wir schließlich am Zielpunkt ankommen. Wir finden schnell einen Parkplatz und machen uns auf die Suche nach einem passenden Punkt, um schöne Fotos zu schießen. Der Leuchtturm versteckt sich hinter einem zerklüfteten Bergrücken und ist anfangs vom Parkplatz aus nicht zu sehen. Man hat die Möglichkeit, zum Leuchtturm zu wanden, oder ihn aus der Ferne zu fotografieren. Wir entschließen uns zu Zweitem, da hier der Wind in Orkanstärke bläst. Aber auch hierfür sind wir rund eine Stunde unterwegs. Zurück am Wohnmobil entschließen wir uns schnell, dass wir hier nicht übernachten wollen, da es doch zu stürmisch ist! Also Motor an und wieder zurück in Richtung der Trotternish-Halbinsel, auf der wir morgen diverse Ziele anfahren möchten. Nach einigen Anläufen finden wir einen herrlichen Platz oberhalb der Hafenstand Uig mit Blick auf die Äußeren Hebriden. Leider ist für die nächsten Tage schlechtes Wetter gemeldet, so dass eine Fährüberfahrt nicht sinnvoll ist. Somit werden wir die Inseln Harris und Lewis bei unserem nächsten Schottland-Besuch ins Programm aufnehmen müssen! Auch hier bläst der Wind heftig, so dass wir den Abend im Wohnmobil verbringen, Bilder sichten und den Reisebericht schreiben, um ihn bei einer vorhandenen Internet-Verbindung hochladen zu können.

 

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© Michael Strobel und Christine Frey zuletzt aktualisiert am 23.09.2018