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Familie Frey-Strobel
Familie Frey-Strobel

montag, 24.08.2015:

Der Wecker klingt gegen 6.30 Uhr. Nun heißt es aufstehen, Gassi gehen, letzte Dinge verstauen und los geht die Fahrt. Wir verlassen unseren Traumstrand pünktlich gegen 7 Uhr und fahren zum Bäcker. Hier hole ich frisches leckeres Brot, Zuckerkringel und Bougazi. Wir haben uns nach kurzen Überlegen entschlossen, wieder über den Doiransee nach Mazedonien auszureisen, da wir denken, dass die Wartezeiten dort nicht so schlimm sind und es evtl. auch keine Probleme mit den Flüchtlingen geben wird. Und wir werden bestätigt, keine Menschenseele am Grenzübergang. Die griechische Seite geht innerhalb von 1 Minute und an der mazedonischen Seite dauert das ganze Prozedere 5 Minuten. Der erste mazedonische Zöllner kennt sich nicht so mit dem PC aus und tippt wie irre in ihn rein, keine Ahnung was er sucht. Dann können wir weiterfahren, aber erneut hält uns ein weiterer Zöllner an. Aber auch dieses Problem haben wir schnell gelöst mit der Devise stell dich doof und sie lassen dich durchfahren….Der Zöllner fragt nach unserer Baggagw und wir antworten mit einer Selbstverständlichkeit „No, we are only two persons“. Da schaut er verdutzt und lässt uns durch,  geht doch….

Die Wartezeit an der Mazedonisch-Serbischen Grenze hält sich auch in noch im Rahmen und wir kommen gut voran. Bei einem Bauern halten wir nochmals an und kaufen eingelegte Pepperoni und Ajvar und weiter geht die Fahrt. Die Grenze nach Kroatien überqueren wir gegen 18 Uhr und auch hier ist die Autobahn gut zu fahren. Es wird Nacht und wir fahren und fahren….Um 3 Uhr überqueren wir die Grenze zu Slowenien Nahe Rijeka und hier stehen wir wegen einer übergenauen Grenzbeamtin mit sage und schreibe 5 Autos fast eine halbe Stunde im Stau.  Bis Italien schlängelt es sich nun 30 km durch Slowenien über Landstraßen - wir wollen 30 € Maut sparen - und ab Triest gehts wieder auf die Autobahn. Dort stehen wir sprichwörtlich im Regen. Ein riesen Gewitter oder vielleicht sind es auch mehrere verfolgen uns und es gießt in Strömen, der Scheibenwischer kann das Wasser gar nicht so schnell wegwischen. An der Mautstelle schlägt der Blitz ein, als wir eine Karte ziehen möchten. Die Karte kommt raus, der Rest wird dunkel….

Nahe Venedig beschliessen wir, doch eine Stunde zu schlafen, da uns langsam die Augen zufallen. Bei Raststation Nummer 3 haben wir auch endlich Glück - alle anderen waren komplett mit Lkws voll belegt - und finden ein Plätzchen für uns.

 

 

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© Michael Strobel und Christine Frey zuletzt aktualisiert am 23.09.2018