Familie Frey-Strobel
Familie Frey-Strobel

Donnerstag, 20.08.2015:

Nach einer kühlen Nacht im Womo stehen wir relativ spät auf und frühstücken bevor wie die letzte Etappe in Angriff nehmen. Micha testet das griechische Meer und auf halb elf setzen wir uns in Bewegung. Wir fahren die gute alte Egnatia Odos, aber dieses Mal sind wir clever und umfahren die Mautstellen, kein großer Umweg und schnell mal 20 Euro gespart. In Asprovalta lidln wir und kaufen für 4 EUR bei einem Hamburger Griechen in seiner Gärtnerei zwei Olivenbäume. Dann fahren wir über Stavros auf die Halbinsel Chalkidiki. Wir möchten uns dort mit unseren guten Freunden Tanja, Torsten und Peter treffen. Diese haben ja erst am Freitag mit uns gerechnet somit wird die Überraschung sicher groß sein, wenn wir nachmittags am Womo stehen.

Die Fahrt geht über die Berge und die Straßen sehen aus, als ob hier schon länger niemand gefahren ist. Alles ist so zugewachsen, das man am liebsten mal die Büsche in Form schneiden möchte. Gegen 16.30 Uhr ist es dann auch geschafft und die Überraschung ist geglückt. Am Strand von Vorvourou treffen wir ein und die Rostis freuen sich uns zu sehen und wir berichten von der Fahrt. Nachdem die einheimischen Griechen so langsam wegfahren, stellen wir uns auf ein gutes Plätzchen und richten uns ein.

Leider haben wir uns zu früh gefreut. Denn es dauert nicht lange und sie fallen wieder ein, die Italiener. Sie kommen wie die Mücken in Schwärmen, 6 Wohnmobile an der Zahl und das bedeutet Krach, denn es sind sage und schreib 9 Kinder dabei. Wobei wir ja nix gegen Kinder haben, aber der eine macht Krach für 5 Kinder. An Schlaf ist nicht zu denken, denn leider haben diese Personen nichts von Rücksichtnahme gehört, da wird von Wohnmobil 5, was hinter unserem steht zu Wohnmobil 1 gerufen, welches in vorderster Front links neben unseren steht. Ja ihr habt richtig gelesen, wir sind eingekesselt…..Wir werden belagert……. Die Krönung ist aber die blondgefärbte Tusse mit Ehemann, der ja meint, das Klo 5 Meter hinter seinem eigenen Wohnmobil zu entleeren. Ich frage mich, was die für Geruchsnerven bzw. Umweltbewusstsein haben. Schlimm. Eigentlich fallen mir hier nur Schimpfwörter ein…..Beim nächsten Gassigang werde ich Finnilein mal an sein Womo pinkeln lassen, sowas nennt man ausgleichende Gerechtigkeit…. J

Abends schaut dann die Polizei am Strand vorbei. Schließlich stehen 9 Wohnmobile am Strand und haben sich teilweise mit Markise und Teppich ausgebreitet, so dass man meinen könnte, man wäre auch einem offiziellen Stellplatz. Camping no - parking yes lautet die Devise der Jandarma. Alle räumen Tische und Teppiche weg, damit alles seine Ordnung hat. Leider müssen auch wir unseren gegrillten Fisch im Womo essen - ist aber nicht weiter schlimmt. Die Polizei kam aber nicht mehr, so dass alle bleiben können.

 

 

 

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© Michael Strobel und Christine Frey zuletzt aktualisiert am 19.08.2018