Besucher:

Familie Frey-Strobel
Familie Frey-Strobel

Freitag, 14.08.2015:

Die Nacht endet um halb sechs. Wir wollen früh dran sein, da die Mädels sich noch duschen wollen bevor es an den Flughafen geht. Wir fahren auch gleich los und nach dem wir gut angekommen sind, können sich die Mädels fertig machen und noch frühstücken. Gegen 7.45 Uhr haben wir Sie beide dann gut im Terminal 1 abgeliefert. Weg sind sie und irgendwie ist das erste Gefühl komisch, jetzt sind wir ganz alleine mit  Finni.

Wir fahren zurück Richtung Cirale, jedoch haben wir einige Stopps eingeplant. Der erste ist zum Tanken, der zweite in Kemer zum Einkaufen. Kemer ist ein typischer Ort für den Massentourismus - alles super schön gepflegt, man könnte denken, man ist in Südfrankreich. Allerdings ein Hotekomplex am anderen und an den Restaurants alles auf russisch ausgezeichnet! Uns gefällts hier nicht wirklich! Wir kaufen frischen Fisch und Gemüse, dieses wird heute Abend gegrillt und danach fahren wir weiter nach Phaselis.

Für 20 TL Eintritt für zwei Personen können wir mit dem Womo fast bis zu den Ruinen fahren und parken im Schatten der Bäume.  Wir nehmen Finn mit auf die Besichtigungstour und müssen feststellen, es ist noch nicht so überlaufen, wie wir befürchtet haben. Der Reiseführer hat Recht, es gibt keinen Platz, wo Ruinen besser zur Geltung kommen als in Phaselis. Alexander der Große hatte Recht, als er sich diesen Platz zum Überwintern ausgesucht hat. Dass er diesen allerdings nur im Suff ertragen hat, kann ich nicht verstehen. Die Türken haben sich ja dann die schönen Steine für den Aufbau ihrer eigenen Stadt zu Nutze gemacht und wenn man manche Steine in Antalya genauer betrachtet, sieht man die Ähnlichkeit mit denen aus Phaselis. Das Aquädukt ist ja das Größte, welche die Römer gebaut haben, zumindest steht das im Reiseführer, also wer sich für alte Steine interessiert, sollte es sich unbedingt ansehen.

Nun aber genug Kültür für heute und ab nach Hause. Bei Engin angekommen, werden wir auch gleich freundlich von unseren türkischen Nachbarn begrüßt, hier wird uns erzählt, das sie uns heute haben fahren sehen (wir werden überall erkannt) und auch Neuigkeiten von Frau Caretta gibt es zu berichten. In aller Frühe sind heute die Babies ins Meer zurück und eine Mama hat in der Nacht ein neues Nest gelegt. Toll und wir haben alles verpasst. Aber heute Nacht gehen wir an den Strand bzw. in aller Frühe wollen wir sehen, ob wir auch ein paar Babies zu Gesicht bekommen.

Übrigens wird ja Finn überall immer mit großen Augen angesehen und die Kinder zeigen auf hn. In Phaselis wurde uns am Kassenhäuschen auch erklärt warum: Im türkischen Fernsehen gibt es genau so einen Hund, der alles kann und scheinbar der Held ist. Kein Wunder also, scheinbar denkt jeder, das sei der Fernsehhund. Finni ein türkischer TV-Star.

Abends geht es zeitig ins Bett, damit wir morgen früh fit für Frau Caretta Caretta sind.

 

 

Druckversion Druckversion | Sitemap Diese Seite weiterempfehlen Diese Seite weiterempfehlen
© Michael Strobel und Christine Frey zuletzt aktualisiert am 23.09.2018