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Familie Frey-Strobel
Familie Frey-Strobel

Donnerstag, 13.08.2015:

Gegen acht Uhr ist die Nacht zu  Ende. Alle sind mehr oder weniger wach und haben gut geschlafen. Einzig Laura geht es heute nicht gut, keine Ahnung warum. Sie liegt wie ein Schluck Wasser auf der Liege und geht nicht zum Beach. Micha und Lena sind nach dem Frühstück mit dem Roller zum Beach gefahren und ich mache Hausputz. Alles ist verstaubt, das ist eklig, also mal durchwischen und gut is es.

Später werden wir nach Antalya fahren, dort abends nochmals durch die Stadt bummeln und morgen Früh die Mädels an den Flughafen bringen. Wir werden dann noch Phaselis ansehen und später wieder bei Engin einlaufen, da wir unsere Sachen hier stehen lassen. Zwei Tage Strand wollen wir schon noch mitnehmen.

Gegen halb fünf kommen wir in Antalya an. Die Stadt ist riesig, der Verkehr etwas chaotisch, aber Micha fühlt sich wohl und fährt wie wenn er noch nie etwas anderes gemacht hat. Wir versuchen, zuerst am alten Hafen einen Parkplatz zu bekommen. Über eine sehr enge Straße mit Serpentine geht es in den Hafen, aber leider war dieser schon voll. Der Platz ist zudem sehr eng, für Wohnmobile also eigentlich nicht zu empfehlen. Nächste Option ist am alten Stadion zu parken und hier haben wir tatsächlich Glück, ein bewachter Parkplatz und sehr zentrumsnah. Der perfekte Platz für Wohnmobile, wenn man die Stadt besichtigen möchte. Übernachtung wäre auch möglich.

Wir laufen also mit Finni durch die Gassen und dem alten Bazar, Essen in einer Dönerbude leckeren Tavukdöner und genießen das Flair dieser Stadt. Die hat es uns nämlich angetan und Micha und ich freuen uns schon auf Februar 2016, da fliegen wir nämlich nochmal für zwei Wochen in die Türkei und statten der schönen Stadt wieder einen Besuch ab.

Auf dem Rückweg zum Auto möchte Micha nochmal das alte Fussballstadion fotografieren, was aber nicht das einzige Fotomotiv bleibt. Denn in dem Park neben dem Stadion gibt es ein städtisches Katzenhaus, dort können Katzenmamas ihre Babies gebären und aufziehen. Es wimmelt nur so vor Katzenbabies und doch bleiben alle in der Stadt, keines will sich uns anschließen. Ist aber auch besser so.

Zum Abschluss trinken wir im Starbucks noch einen Iced Frappuccino und genießen das Ambiente unter Palmen. Selten einen so schönen Starbucks gesehen.

Die Mädels möchten nochmal in eine Einkaufsmall gehen und daher fahren wir zurück zum See-Aquarium, da ist die besagte Mall und wir können nochmals shoppen gehen. Micha bleibt einstweilen mit Finni im Auto. Wir entschließen uns später, die Nacht hier auf dem Parkplatz zu verbringen und versorgen die örtlichen Streunerkatzen mit frischem Wasser. Auch diese sind so scheu, dass sie lieber in der Türkei bleiben wollen. Ob sie allerdings ein langes Leben neben einer vierspurigen Straße haben, bleibt zu bezweifeln.

 

 

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© Michael Strobel und Christine Frey zuletzt aktualisiert am 23.09.2018