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Familie Frey-Strobel
Familie Frey-Strobel

Montag, 03.08.2015:

Um vier und in der Frühe ist die Nacht zu Ende, der Wecker klingelt und Micha und ich stehen auf, damit wir frühzeitig an der Grenze sind. Die Mädels bekommen nicht wirklich etwas mit, als wir losfahren. Schnell nochmal getankt und schon rollen wir auf der Egnatio Odos, meiner Lieblingsautobahn. Wir kommen gut voran und gegen 7 Uhr sind wir an der Grenze. Ein paar Autos stehen vor uns am griechischen Grenzübergang und wir wundern uns, woher die kommen, denn eigentlich waren wir ziemlich alleine auf der Autobahn unterwegs. Als wir weiterfahren werden wir von den türkischen Grenzbeamten auf der Brücke aufgehalten. Wir müssen warten, da ein kleines Trafficproblem vorhanden ist. Uns schwant Böses und wir warten. Nachdem ich dem jungen Mann seine Zigarette angezunden habe, können wir auch weiterfahren.

Am türkischen Grenzübergang stehen sie in 4 Reihen an und warten. Wir reihen uns ein und bekommen auch die schnellste Reihe. Ich gehe mit Finn eine Runde laufen, der arme Hund hat es ja momentan nicht leicht mit uns. Nach den üblichen Formalitäten hat uns gegen 8.15 Uhr die Türkei. Weiter geht es nach Kesan, hier werden wir enttäuscht, kein Sesamkringelverkäufer an der Ampel, also weiterfahren. Die Straße nach Eceabat ist nun durchgängig 2-spurig ausgebaut. Wir kommen also gut voran.

Aber wie soll es anders sein, in Eceabat herrscht schon wieder ein kleines Trafficproblem, Stau am Fähranleger, so langsam glauben wir, alles hat sich gegen uns verschworen. Also kurz beratschlagt und erstmal gefrühstückt und dann noch einmal eine Runde am Fähranleger vorbei und weiter nach Kilitbahir gefahren. Hier stehen am Fähranleger genau 2 Autos vor uns und nach 10 weiteren Minuten sind wir auch schon auf der Fähre nach Canakkale.

Goodbye Europe – Hello Asia…..

Schnell den Stau in der Hafenstadt mit Schleichwegen umfahren und schon sind wir im örtlichen Kipa um die wichtigsten Sachen noch zu kaufen. Genau 20 Minuten später sitzen wir schon wieder im Auto. Eigentlich war geplant nur bis Ören zu fahren, aber nach kurzem hin- und herüberlegen kommen wir doch zum Entschluss bis nach Pamucak zu fahren. Dann können die Mädels in Kusadasi einkaufen gehen und wir müssen nicht nochmal fahren und können auch mal entspannen. Somit fährt Micha bis 19.30 Uhr durch und wir kommen am Dereli Camping an. Die Fahrt war soweit gut, nur in Menemen war es etwas chaotisch.

Wir schicken die Mädels mit Finn spazieren, allerdings kamen Sie nach 5 Minuten schon wieder. Also ein ausgiebiger Spaziergang… Micha baut alles auf und ich bereite das Abendessen vor. Bei Dunkelheit grillen wir und gegen 20.30 Uhr essen wir Tavuk mit Bratkartoffeln und griechischem Salat. Im Hintergrund Meeresrauschen, ach Urlaub kann wirklich schön sein. Herz was willst Du mehr….

 

P.S. Wer sich über den Schreibstil wundert, Micha hat mich für den Beginn der Reise zur Schriftführerin verdonnert, er hat noch keine Muse, zu schreiben, da er durch das Fahren noch etwas gestresst ist… J J

Mal sehen, wie lange diese Phase andauert…..

 

 

neuer Fahrer
Pole-Position auf der Fähre nach Asien
Kilitbahir
CP Dereli, Pamucak
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© Michael Strobel und Christine Frey zuletzt aktualisiert am 23.09.2018