Familie Frey-Strobel
Familie Frey-Strobel

26. bis 28.11.2010: Dresden (Weihnachtsmärkte)

Freitag, 26. November 2010

Da unser neues Wohnmobil auch im Winter zugelassen ist, möchten wir dies natürlich ausnutzen und Weihnachtsmärkte besuchen. Also war die Entscheidung schnell getroffen, nach Dresden zu fahren, um den weltbekannten Strietzelmarkt zu besuchen. Pünktlich um 13.15 Uhr nach Schulschluss fahren wir in Hof los, um schon wenig später bei Zwickau in einem leckeren Fastfood-Restaurant die erste Rast zu machen. Wir hatten dies den Kindern schon länger versprochen und als das magische Zeichen schon von weitem sichtbar war, mussten wir uns dem Willen der Kinder beugen. Gut gestärkt ging es ohne Verkehrsprobleme weiter nach Dresden. Runter von der Autobahn und auf die Zubringerstraße Richtung Stellplatz Zinzendorfstraße… den Weg kennen wir jetzt schon im Schlaf. Plötzlich überholt uns ein alter Golf, stellt sich vor uns quer und schleudert gegen die Begrenzungsmauer um wieder auf die Straße zurückzurollen – Blitzeis!!! Um nicht auch ins Schleudern zu geraten, gehe ich nur leicht auf die Bremse und versuche dem zurückrollenden Golf auszuweichen, was mir aber nicht ganz gelang. Mit der rechten Vorderseite unseres Womos erfasse ich den Golf am Heck und drehe ihn nochmals um die eigene Achse! So hatten wir uns unseren Ausflug nicht vorgestellt. Schnell rechts rangefahren, das Warndreieck aufgestellt und erst einmal durchatmen. Nach Klärung der Sachlage mit dem Unfallverursacher und Betrachten den Schadens muss ich sagen, haben wir noch einmal Glück gehabt – das hätte auch schlimmer enden können. Die Polizei wurde gerufen, der Unfall aufgenommen und gegen 18.00 Uhr sind wir auf unserem Stellplatz eingefahren. Abends ging es dann gleich in die Innenstadt auf den Strietzelmarkt. Dort sind wir durch den Markt geschlendert und haben uns einen leckeren Eierpunsch und den Kindern einen alkoholfreien Glühwein gegönnt. So richtig gefällt uns der Markt aber nicht, ist alles ziemlich touristisch. Also geht’s weiter Richtung Frauenkirche, auch dort soll es Weihnachtsmärkte geben. Dort angekommen schlendern wir erst einmal durch die diversen Märkte um schließlich direkt vor der Frauenkirche einen leckeren Punsch zu genießen. Anschließend geht es zurück zum Womo und müde fallen wir alle in die Betten.

 

Samstag, 27.11.2010

Wie sollte der Tag auch anders beginnen. Natürlich mit einem leichten Bellen von Finn, der dann doch mal aufs Klo müsste. Also schnell angezogen und mit Yannick zusammen durch den angrenzenden Park spaziert. Natürlich nicht ohne mit Finn ausgiebig Ball zu spielen. Da wir uns mittlerweile ja in Dresden auskennen, wissen wir auch wo eine gute Bäckerei ist, also dort schnell Brötchen geholt. Micha und Lena haben sich derweil kultiviert und das Frühstück vorbereitet. Wieder zu Hause im Womo angekommen frühstücken wir erst einmal alle gemütlich und ausführlich. Danach geht es in die Stadt. Dieses Mal wollen wir in die sogenannte Neustadt schlendern, da wir das bisher noch nicht geschafft hatten. Allerdings war der Trip nicht sonderlich, wir werden das nochmal im Sommer nachholen, wenn dann die Biergärten in den Hinterhöfen geöffnet sind. Also noch ein bisschen am  Elbufer mit Finnilein gespielt und wieder zurück Richtung Womo, sind ja mittlerweile auch schon 3 Stunden unterwegs.  Zuhause im Womo trinken wir erst einmal gemütlich einen Kaffee mit Kuchen und sehen uns einen Film an. Micha hält ein bisschen Augenpflege und ich gehe nochmals mit Finn vor die Tür. Danach wollen wir nochmals kurz die Kaufhäuser ansehen, da wir ja mal sehen wollen, was das Christkind so alles für unsere Kinder bereit hält. Danach wollen wir noch in die gute Pizzeria direkt an der Frauenkirche lecker essen gehen. Frisch gestärkt gehen wir anschließend auf den historischen Weihnachtsmarkt im Stallhof des Schlosses. Dieser Markt ist wirklich zu empfehlen, da er nicht so riesig ist und auch ein besonderes Ambiente hat. Die Mittelaltermusik tut ihr übriges dazu. Die Kinder kaufen sich natürlich etwas mit den umgetauschten Talern und sind glücklich. Wir trinken noch gemütlich 2 Glühwein um dann allmählich nach Hause zu schlendern. Dresden ist  halt immer eine Reise wert. Auch im Winter. 

Sonntag, 28.11.2010

Für Sonntag haben wir nichts mehr großartiges geplant, nur noch ein ausgiebiges Frühstück, auschecken und heimfahren, da die Kinder auch noch Hausaufgaben machen müssen. Außerdem müssen wir ja unser Womo noch in die Werkstatt schaffen, damit es für den nächsten Ausflug wieder startklar ist. Nach stressfreier Heimfahrt sind wir gegen 15.00 Uhr wieder zuhause angekommen. Womo ausgeräumt und winterfest gemacht und der Ausflug nach Dresden ist zu Ende.

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© Michael Strobel und Christine Frey zuletzt aktualisiert am 19.08.2018