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Familie Frey-Strobel
Familie Frey-Strobel

05.04. bis 09.04.2007

Tegernsee, Königsee, Chiemsee, Salzburg und Kelheim

Endlich ist es soweit, wir haben unser Womo aus dem Winterquartier geholt und nun geht's los zur ersten Auffahrt. Ziel sind drei der bekanntesten bayerischen Seen. Am Mittwoch haben Micha und ich mit vereinten Kräften das Womo gepackt haben geht es nun gemütlich nach dem Frühstück los. Wir fahren gegen 10.30 Uhr auf der A 93 Richtung München  wo wir zuerst einen Halt an der Allianz-Arena machen um unseren kleinen Fussballer  Yannick zu erfreuen. Der ist natürlich total aufgeregt, dass er endlich das Stadion sehen darf. Allerdings ist hier negativ zu erwähnen, dass man nicht mal Bilder vom eigentlichen Spielfeld machen kann, da alles abgeriegelt ist. Um den Rasen zu fotografieren, muss man eine Führung für 9 EUR pro Person machen, wie ich finde, Wucher ist.  Aber  Geld haben wir trotzdem umgesetzt. Yannick hat sich gleich mal im Fanshop einen Fußball gekauft, gut das wir keine zu Hause haben....

 

Nach diesem fast zweistündigen Aufenthalt geht es nun auf der A99 weiter Richtung Tegernsee. Gegen 17.00 Uhr sind wir endlich am Ziel. Vor uns liegt der Tegernsee ins seiner schönsten Pracht und wir mittendrin im Promigeschehen sind. Unser Womo haben wir auf dem Zentralparkplatz in Rottach-Egern geparkt, der ist etwas versteck aber sehr ruhig. Ein öffentliches WC ist auch gleich in der Nähe (zu Fuß ca. 2 Minuten) und auch zwei Bäckereien sind gut zu erreichen. Ein weiterer Parkplatz ist direkt am Tegernsee in der Nähe des Hallenbades, allerdings erscheint uns dieser nicht so ruhig, somit sind wir dann doch am altbewährten Stellplatz geblieben. Dort konnten wir, wie es sich für Gründonnerstag gehört, Spinat und Kartoffeln in Ruhe essen.

 

Am nächsten Tag (Karfreitag) haben wir erstmal Osterhase für die Kinder gespielt und ein paar Geschenke am Parkplatz versteckt. Nach einem ausgiebigen Frühstück sind wir dann am See spazieren gegangen und haben die Sonne genossen. Die Kinder haben dann gleich mal die neuen Roller und die Inliner ausprobiert, wir haben uns das Örtchen mal näher angesehen. Ein schönes Fleckchen, wie wir festgestellt haben und wir sind uns einig, dass wir den Tegernsee gerne ein zweites Mal besuchen werden. 

 

Nach unserem ausgiebigen Rundgang sind die Kinder heiß auf die Weiterfahrt, somit entschließen wir uns, weiter Richtung Königssee zu fahren, was wir dann auch tun. Also zurück auf die Autobahn und am Chiemsee vorbei bis kurz vor die ehemalige Deutsch-österreichische Grenze. Dann geht es idyllisch durch die Täler bis zum Königssee. Der wie ich feststellen muss, ein riesiger Touristennepp ist. Hilfe. Wo man hinsieht Touris. Fürchterlich. Wie wir  dann endlich am See waren, war ich doch etwas enttäuscht. Sah der in den alten Heimatfilmen nicht etwas anders aus? Er ist ja als Naturpark ausgewiesen, sodass man gar nicht um den See spazieren kann. Ich hatte mir das irgendwie anders vorgestellt, aber na ja es muss einem ja nicht alles zu 100 % gefallen. Gleich gegenüber dem Großparkplatz am Königssee ist ein Campingplatz, wo wir dann Strom und Wasser aufgefüllt haben und auch entleert haben.... Das ganze hat uns zu fünft 28 EUR gekostet, was ich finde in Ordnung geht. Brötchen wurden auch geliefert und grillen konnten wir auch mit Holzkohle, was will man mehr. Forellen frisch vom Grill, lecker.

 

Nach unserem leckeren Essen haben wir erstmal mit den Kids Spiele gemacht, müssen ja auch beschäftigt werden, danach hab ich mir den Luxus gegönnt und einen Film am Laptop angesehen, muss man ja ausnützen, wenn wir schon mal Strom haben...

 

Am Samstag haben wir alle ausgiebig gefrühstückt und uns geduscht, danach wollten wir einen Abstecher in die nächste Touristenhochburg machen, nämlich Salzburg. Wenn wir schon mal in der Nähe sind, sollten wir  das ausnützen. Also nichts wie los und ab nach Salzburg über die Landstrasse, denn Maut wollten wir nicht zahlen. Die erste Enttäuschung gab es gleich  am ersten Parkplatz. Wir wollten nicht mit unserem Womo in die Innenstadt fahren, sondern Park and Ride machen, allerdings durften wir dort nicht parken und sind gleich weggeschickt worden. Blöde. Da muss man dann mit dem Riesenteil durch Umleitungen in die Innenstadt fahren, aber die wollten das ja nicht anders, und wie der Zufall so spielt ergattern wir doch in einem Wohngebiet direkt an der Salzach einen Parkplatz der nicht mal was kostet. Super. Schnell über die Brücke über die Salzach und ab in das Getümmel.

 

Salzburg ist ja ne herrliche Stadt, allerdings sollte man die Samstage an Feiertagen meiden, aber wir wollten es ja nicht anders.

 

Peinlich war es uns nur, dass wir nicht sofort das „Mozarthaus" gesehen haben, nein, wir sind erstmal wie ferngesteuert daran vorbeigelaufen. Aber natürlich haben wir im Nachhinein noch ein Bildchen geschossen.....

 

Shoppen mit Kindern die Kaufsüchtig sind kann man in der Innenstadt vergessen, da muss man wieder außerhalb fahren.

 

Nach einem langen Tag in Salzburg sind wir dann wieder Richtung Chiemsee gefahren um dort unseren letzten „Seenstopp" einzulegen.  Zuerst haben wir das Örtchen Prien angesteuert, da es dort einen Wohnmobil-Stellplatz gibt, allerdings muss man sagen, dass dieser Stellplatz am Berg liegt und er einen nicht wirklich umhaut. Die Toiletten waren auch eher bescheiden, sagen wir es einmal so... Sodass wir unsere Stühle wieder in das Womo gepackt haben und nach Seebruck gefahren sind. Dort haben wir dann den Parkplatz am Strandbad zu unserem Stellplatz auserkoren, der total einsam war und wunderschön am Wasser gelegen war. Was will das Herz mehr?

 

Am nächsten Tag, Ostersonntag, haben wir dann die Kampenwand als Ziel auserkoren. Da wir unseren Zwergen erzählt haben, dass an diesem Tag der Osterhase am Berg auf sie wartet.

 

Aus dieser Nummer sind wir dann nicht mehr rausgekommen, obwohl es Neuschnee gab und Lena und ich keine Winterschuhe hatten, Micha und Lena die Winterjacken zu Hause vergessen hatten usw.  Also sind wir im Zwiebelfreizeitlook auf den Berg. Ich hab gefroren, Lena auch. Waren auch nur 8 Grad am Berg. Egal, Hauptsache die Kinder hatten Spaß. Dass wir am nächsten flachlagen war allerdings nicht so toll.

 

Nach unserer erfolgreichen Ostereiersuche hatten wir Lagebesprechung. Die Kinder wollten nicht mehr an den Chiemsee zurück, da es ihnen dort nicht gefallen hat, also sind wir spontan nach Erding zum Pizzaessen gefahren um dann am nächsten Tag nicht mehr eine so lange Heimreise zu haben. Laura kannte die Pizzeria in Erding, da sie dort ab und an Ihre Tante Anna besucht und so öfters zum Essen dort ist. Die Pizzeria war auch wirklich gut und auch der Parkplatz mitten in der Stadt auf dem Schulgelände war superpraktisch

 

Die Heimreise war dann eigentlich nur noch ein Krankentransport für Lena und mich. Lena schlief im Alkoven und ich saß tapfer als Beifahrer neben Micha. In Kelheim machte ich dann allerdings beim Besteigen der Befreiungshalle doch schlapp. Die Treppen mussten Lena und ich auf zwei Etappen rauflaufen und als wir angekommen waren, waren wir am japsen.... Der Blick rund um Kelheim allerdings war super.

 

Nach einer Stärkung mit selbstgemachtem Milchreis ging es endlich nach Hause.

Unser Ausflug war, mal abgesehen von den Krankheitsausfällen, doch sehr gelungen. Den Kids hat es Spaß gemacht und mit der Zeit lernten auch die drei, was es heißt auf engstem Raum Rücksicht zu nehmen, wie man sieht pädagogisch wertvoll, grins*.

 

Als nächsten Ausflug haben wir Pfingsten vor, an die Ostsee zu fahren. Mal sehen was uns sonst noch so erwartet.

 

Bis bald

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© Michael Strobel und Christine Frey zuletzt aktualisiert am 23.09.2018