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Familie Frey-Strobel
Familie Frey-Strobel

Sommer 2012 - Türkei

Dienstag, 31. Juli 2012

Nachdem wir die letzten Tage unser Womo reisefit gemacht, die ungarische Autobahnvignette übers Internet bestellt und alles Mögliche und Notwendige eingeräumt haben, geht es nun heute endlich los. Christine geht noch für ein paar Stunden arbeiten und die Kids in die Schule. Ich habe heute bereits frei und erledige den Rest, wie Wasser auffüllen und den Rest einladen. Man glaubt nicht, was so alles in ein Wohnmobil reingeht!!!

 

Pünktlich um 12.30 Uhr starten wir zuhause, doch bereits nach wenigen hundert Metern müssen wir wieder umkehren, weil Lena und Yannick wichtige Sachen vergessen haben. Das geht ja schon gut los! Nach einem kurzen Snack holen wir Laura ab und sind um 13.20 Uhr auf der Autobahn. Über die A93 geht es nach Regensburg, dort Richtung Passung nach Österreich. Kurz vor Wien haben wir uns in Melk einen schönen Parkplatz beim Stift im Internet aus einem Reisebericht herausgelesen, doch als wir dort um 19.00 Uhr ankommen, sind die Schranken dicht – ab 18.00 Uhr keine Zufahrt mehr! Toll!!! Wir fahren also ein paar Meter weiter und finden direkt unterhalb des Stifts an einem Nebenarm des Flusses Melk einen schönen Parkplatz. Dort wird gut Brotzeit gemacht und Finni darf sich seine Beine vertreten. Yannick meint, dort ein bisschen mit dem Ball zaubern zu müssen. Er macht das so gut, dass er den Ball wegzaubert und im dichten Gestrüpp nicht mehr findet!!! Aber zum Glück haben wir ja nicht nur einen dabei.

 

Da wir alle noch nicht so richtig müde sind, fahren wir weiter in Richtung Wien. Gegen 21.00 Uhr zieht es mir allerdings dann doch die Augen zu und wir halten an einem Rasthof Nahe Wien und schlafen dort ein paar Stündchen.


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Stift Melk vom Parkplatz aus
Yannick auf Ballsuche

Mittwoch, 1. August 2012

Auf dem Rastplatz war es ziemlich laut, so dass wir hier auch nicht richtig schlafen können. Nach nur drei Stunden beschließen wir, weiter zu fahren. Gegen 3.00 Uhr sind wir in Budapest und nun um 5.30 Uhr kurz vor Szeged, an der Grenze zu Serbien. Die Fahrt war bisher reibungslos, die Straßen in Ungarn supier. Weiter gehts über Serbien und Mazedonien nach Griechenland. Die Straßen in Serbien waren eingentlich in Ordnung, lediglich die Umfahrung von Belgrad und die letzten Kilometer vor der Grenze nach Mazedonien waren ein Vorgeschmack auf die Türkei. Es wird viel gebaut. Auf den letzten Kilometern gehts es auf einer Landstraße durch ein Tal. Dort kam uns ein Lkw entgegen und plötzlich ein lauter Knall! Wir dachten schon, die Windschutzscheibe hat ein Loch, aber zu Glüpck nicht. Später stellt sich dann heraus, dass der Stein die GFK-Ummantelung unterhalb des Alkoven erwischt hat: leider ist diese dort gebrochen. Lässt sich jetzt kurzfristig reparieren, ein Austausch wird in Deutschland fällig! In Mazedonien hat die Autobahn ihren Namen eigentlich nicht verdient. Teilweise einspurig mit einer Geschwindigkeitsbeschränkung auf 20 km/h, wo man auch nicht schneller fahren kann, waren an der Tagesordnung. Die Krönung: hierfür wurde auch noch Maut kassiert!

 

Die Grenzübertritte waren alle problemlos und innerhalb weniger Minuten erledigt, auch die Wartezeiten waren mit maximal 10 Minuten sehr kurz.

 

Als wir dann abends nach Griechenland eingereist sind, begann es bei Thessaloniki gleich so stark zu regnen, dann man auf der Autobahn nur noch im Schritttempo fahren konnte! Der Urlaub könnte nicht blöder beginnen. Wir fuhren nach Asprovalta, gingen kurz "lidln", wobei dort wahrscheinlich ganz Asprovalta einkaufen ging, soviel war dort los, und dann fuhren wir an unseren Stellplatz aus dem vergangenen Jahr. Dort kann man nicht mehr auf dem Strand stehen, aber an der Straße war alles frei. Also geparkt, Fenster und Türen zum Lüften auf, Abend gegessen und ab ins Bett - war ein langer Tag!


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wenig Verkehr auf dem Autoput

Donnerstag, 2. August

Christine wacht mit Migräne nach einer ruhigen Nacht auf! Der Tag geht schon gut los. Ich geh mit Finn eine Runde Gassi, dann packen wir unsere Sachen und weiter geht’s – hier wollen wir nicht bleiben. Unterwegs beim Bäcker kurz ein paar leckere Sachen gekauft, an einem trostlosen Strand gefrühstückt und dann weiter auf der Strandstraße Richtung Kavala. Nach wenigen Kilometern entdecken wir neben der Straße ein Paradies für Freisteher: kilometerlanger Sandstrand zum Befahren mit Duschen und Wasserhähnen! Also schnell gewendet und ab an den Strand – hier bleiben wir auf jeden Fall bis morgen!

Asprovalta am Morgen
unser heutiger Stellplatz
unser heutiger Strand

@Lulle: Ich will wieder heim....hier ist es so ekelhaft warm, der Strand ist so lang, das Wasser so warm und das Bier so kalt:-))))))

ohne Kommentar

Abends beim Schlafgehen nach unserem Betthupferl, dem Aperol-Spritz, ist Christine wieder so fit, dass sie den ersten Brecher des Urlaubs bringt. Yannick hat abends den Würfelbecher in seinen Händen und klappert mit den Würfeln. Später als wir schlafen wollen klappert es wieder. Christine mault Yannick an, dass er sofort mit dem Würfeln aufhören soll. Lauras Stimme aus dem Hintergrund bringt folgendes zu Tage: „Finni frisst!“ – wie sich herausstellt, klappert Finn mit dem Trockenfutter im Blech-Fressnapf….. Christine kommt aus dem lachen nicht mehr heraus – ein Aperol und schon stockbetrunken!!!

Freitag, 3. August

Nach einem guten Frühstück und morgendlichem Bad im Meer, nicht zu vergessen Christines Joggingrunde mit Yannick am Strand, geht es gegen 10.00 Uhr weiter in Richtung Türkei. Beim Frühstück der nächste Kalauer: ich maule Finni an, dass er nicht wieder so hektisch quietschen soll, damit endlich jemand mit ihm spielt. Wieder kommt Lauras Stimme aus dem nichts: „Da ist nicht Finni, sondern die Nachbarn, die ihre Markise quietschend ausfahren!“ Das Gelächter war wieder groß!

 

Also geht es weiter auf den altbekannten „Egnatia Odos“ (Kalauer von Christine siehe Reisebericht aus 2011!), bis wir gegen 13.00 Uhr an der Türkischen Grenze ankommen. Dort geht es zunächst recht fix, bis wir an den Abfertigungsschalter für die Eintragung des Womos in den Reisepass kommen. Irgendwie geht nichts voran und keiner weiß, woran es liegt. Irgendwie laufen alle unorganisiert durch die Gegend! Nach einer Stunde haben wir aber auch diese Hürde genommen und wir sind endlich da! Also ab Richtung Kesan, dort rechts weg nach Canakkale. An der letzten Ampel in Kesan haben wir wieder wie im Vorjahr rot. Und siehe da, der selbe Kringelverkäufer bietet uns auch heuer wieder die ersten Sesamkringel an. Da schlagen wir gerne zu!

 

In Gelibolu wir Geld abgehoben und der erste Döner verspeist. Weiter geht’s nach Eceabat zur Fähre, wo wir nach Zahlung von 50 TL (Steigerung um 15 TL gegenüber 2011!!!) sofort auf die Fähre kommen und nach wenigen Minuten sind wir in Asien. Dort geht’s zunächst in den Kipa und dann auf die Straße Richtung Izmir. Die Straße gleicht einer Dauerbaustelle mit wenigen fertigen Abschnitten dazwischen. Wie eignen uns gleich den türkischen Fahrstil an und kommen damit gut voran. Gegen 21.00 Uhr erreichen wir Assos und checken ins unseren bekannten CP „Marina Blue Camp“ ein – 35 TL pro Nacht inkl. Strom direkt am Strand sind in Ordnung. Nach kurzem Abendbrot fallen alle geschafft ins Bett.

auf der Fähre gings eng zu

Samstag, 4. August

Langsam stellt sich Urlaubsfeeling ein. Wir genießen ein ausführliches Frühstück und anschließend den ersten richtigen Tag am Strand. Abends kehren wir in unsere Lokanta des CP ein und genießen die uns gereichten Köstlichkeiten. Danach gehen die Kids noch etwas flanieren – Yannick kauft sich gleich eine Kette.

unser Platz in Assos
Yannick in Action
Kardiga Plaji bei Assos
Finni mit den Kids im Meer
Abendstimmung bei Assos

Sonntag, 5. August

Heute war ein relaxter Tag in Assos. Morgens gemütlich gefrühstückt, später an den Strand und das herrliche Wetter und erfrischende Meer genießen. Nachmittags trifft die Familie Rost aus Gauting ein, mit der wir schon vorab per Mail Kontakt hatten. Endlich ein Junge im Alter von Yannick, mit dem er sich auch gleich auf Anhieb versteht. Auch wir Erwachsenen sind uns nicht unsympatisch und weiteren Treffen in der Türkei steht nichts im Wege. Abends wird gegrillt und wir sitzen bei 27˚C um 20.30 Uhr noch gemütlich beisammen. Morgen geht’s weiter nach Izmir zum Shoppen, ehe wir die letzten Kilometer in den Süden der Türkei in Angriff nehmen. Wo wir als nächsten landen, wird sich noch zeigen.

Kardiga Plaji

Montag, 6. August

Wir kommen nach ausgiebigem Frühstück wie geplant gegen 10.30 Uhr weg und kommen gut in Richtung Izmir voran. Trotz vieler Baustellen ist es ein entspanntes Fahren. Unsere Mittagsrast verbringen wir in Algiada, wo wir an der Hafenpromenade ein schattiges Plätzchen finden – in der Sonne sind es über 40 ˚C! Getankt wird dann in der Nähe von Buranhiye, wo wir eine günstige Tankstelle finden. Gegen 16.30 Uhr kommen wir in Izmir im Forum Bornova an, einem großen sehr schön angelegten Einkaufszentrum. Die Mädels sind gleich begeistert, Yannick und ich gehen kurz in die Sportgeschäfte, einmal die Preise checken, ehe wir uns im Starbucks einen Frappuccino gönnen. Anschließend gehen wir zurück zum Wohnmobil, holen Finni für eine kleine Gassirunde, um dann wieder im Womo auf den weiblichen Teil der Familie zu warten. Als diese gegen 19.30 Uhr eintrudeln, gehen Christine und ich schnell noch in den Kipa die letzten Lebensmittel beschaffen, ehe wir uns in Richtung „Konak“ aufmachen. Dort kommen wir wenig später an, finden gleich einen zwar kostenpflichtigen aber sehr schön gelegenen Parkplatz direkt am Hafen. Dort bleiben wir auch über Nacht. Vorher marschieren wir aber noch einmal los, um zumindest den Uhrenturm und den Kameralti-Basar zu sehen. Leider wird dort schon zusammengeräumt, so dass es dort nicht viel zu sehen gibt. Wir essen aber noch schnell einen Döner-Dürüm und gehen dann zu unserem Wohnmobil zurück, wo wir von Finn schon erwartet werden. Anschließend setzen wir uns noch vor das Womo und genießen das Lichtermeer der Millionenstadt Izmir. Die Nacht soll ruhig verlaufen.

Blick zurück auf Kardiga Plaji
Aliaga
Uhrenturm in Izmir
Izmir bei Nacht
unser Übernachtungsplatz in Izmir

Dienstag, 7. August

Nach dem Frühstück starten wir in Richtung Pamucak, unserem nächsten planmäßigen Ziel. Wir fahren auf der Landstraße D550 und kommen so durch viele nette Ortschaften und kilometerlangen Tomaten- und Pfirsichplantagen vorbei. Kurz vor Selcuk machen wir an einem der vielen Obst- und Gemüsestände Halt. Für gerade einmal 10 TL erstehen wir eine Wassermelone, eine Tüte voller Pfirsiche und Pflaumen sowie Tomaten! Für diesen Preis hätten wir zuhause nicht einmal die Wassermelone erhalten! Als wir wenig später am Strand von Pamucak ankommen, zahlen wir 5 TL für das Befahren des Strandes und sind anschließend enttäuscht. Der im letzten Jahr noch sauber und gepflegt wirkende Strand ist mittlerweile mit Müll übersäht, wie wir es eigentlich nur aus Griechenland kennen. Wir parken aber trotzdem gleich ein paar Meter neben dem Meer, ich steige aus und mach unseren Stellplatz etwas sauberer, die Kinder springen gleich ins Wasser. Kurz nachdem wir unsere Markise ausgefahren haben, begrüßt uns unser alter Freund aus 2011…… der böige Wind! Ich beschließe zur Sicherung der Markise meine neu erstandene Sturmsicherung samt Heringen zu montieren, was sich zunächst als wirksam und sinnvoll erweist. Wir verbringen ein paar schöne Stunden im Wasser, sogar Finni ist nicht mehr aus dem Wasser herauszubringen. Im Laufe des nachmittags werden allerdings die Windböen immer stärker und die Kids haben keine Lust mehr, sich regelrecht sandstrahlen zu lassen und ihre Handtücher aus dem Sand zu holen – sie verkriechen sich ins Wohnmobil. Christine und ich bleiben eisern und verharren unter der Markise! Bis ein extremer Windstoß auch uns die Lust an Pamucak vermiest – die Markise wird samt den extra eingeschlagenen Heringen angehoben und wir können sie gerade noch halten, ehe schlimmeres passiert. Wir setzen und zwar noch vors Womo, aber irgendwie haben wir keine Lust zu erfahren, wie sich der Wind abends noch entwickelt. Da wir den morgigen Abend Yannicks Geburtstag eh nach seinem Wunsch auf dem CP Önder in Kusadasi verbringen wollten, entschließen wir uns kurzfristig, diese bereits heute anzufahren. Gesagt….getan und wir kommen gegen 17.00 Uhr dort an. Schnell eingecheckt, alles aufgebaut und zu Abend gegessen. Anschließend geht’s in die City…..natürlich zum Shoppen!

 

Und eine freudige Nachricht haben wir ebenfalls noch zu vermelden. Unser kleiner Ali Önder, die Katze die ich letztes Jahr fast mitgenommen habe, hat den Winter überstanden und sich zu einem hübschen Katerchen entwickelt.

Uhrenturm am Morgen
Strand bei Pamucak
hier ist leider auch der Müll zu erkennen
Abendimpression bei Kusadasi

@Lulle: es gibt übrigens doch kein Olivenöl als Mitbringsel! Wir haben etwas viel besseres entdeckt....

Ali Önder 2

 

Mittwoch, 8. August

Heute ist Yannicks 11. Geburtstag. Es wird gefrühstückt, ehe wir es uns am Pool gemütlich machen. Mittags gehen die Kids alleine ohne uns in die Stadt zum Shoppen – wir genießen die Ruhe vor dem Womo. Thorsten und sein Sohn Peter besuchen uns und wir kommen überein, morgen weiter in den Süden zu reisen. Da die Fahrt nach Kas mit einer langen Fahrzeit verbunden ist, beschließen wir, uns unterwegs noch einen schönen Strand als Übernachtungsmöglichkeit zu suchen. Gleiches haben die Rosts vor und daher werden wir uns sicherlich morgen irgendwo wieder treffen. Den Rest des heutigen nachmittags faulenzen wir am Pool, ehe es abends wieder in die Flaniermeile geht - wir wollen Yannicks Geburtstag ja auch noch begießen. Es werden noch einige Einkäufe getätigt, ehe wir uns in ein schönes Restaurant an der Flaniermeile setzen und dort den Abend ausklingen lassen. Später am Wohnmobil kommt wieder unser neuer Freund, Ali Önder 2, vorbei und lässt sich schmusen.



Donnerstag, 9. August

Ein Reisetag steht an. Da wir aber nicht auf der Flucht sind, wird alles gelassen erledigt. Auch unser kleines Katerchen schaut noch einmal vorbei und bringt sich in Erinnerung. Alle schmusen ihn noch einmal und dann verabschieden wir uns – zunächst einmal – von ihm. Nein Lulle, keine Angst, wir haben ihn nicht mitgenommen, auch wenn es uns sehr schwer gefallen ist.

 

Nach dem Auschecken schauen wir noch im Kipa vorbei und füllen unsere Vorräte nach. Gegen 12.00 Uhr verlassen wir Kusadasi. Wir wählen nicht die Route über Aydin, sondern die Landstraße D525 über den Camici Gölü durch das Hinterland – landschaftlich sehr schön. Nach Milas stellt sich jedoch heraus, dass dies die falsche Entscheidung war. Plötzlich geht die Landstraße kilometerlang in eine Schotterpiste über – eine endlose Baustelle reiht sich an die nächste. Dann geht’s auch die Berge hoch und unser Womo kommt ganz schön ins schnaufen. Als wir dann endlich nach Yatagan wieder auf die D550 sind wir erleichtert, endlich wieder eine super ausgebaute Straße. Kurz vor Gökova geht es dann 10km bergab mit einem Gefälle von 10 %! Derartige Serpentinen hätte ich in der Türkei nicht vermutet. Allerdings ist die Straße besser ausgebaut als viele Bergstraßen in Deutschland oder Österreich. Bei Gökova haben wir uns einen Kiter-Strand als Übernachtungsplatz ausgesucht. Die Anfahrt über eine staubige Holperpiste über rd. 2km war schon kein Vergnügen, aber als wir dann endlich angekommen sind, winkt der Parkplatzwächter schon von weitem ab: alles voll! Umkehren war nicht möglich, so dass ich etwa die Hälfte des Weges im Rückwärtsgang zurücklegen musste, bis die Piste endlich so breit war, dass ich wenden konnte. Was tun? Landkarte und Schulz-Bibel gewälzt und zum Entschluss gekommen, den nächsten See anzufahren: Köycegiz Golü, ein ehemals zum Meer gehörender aber mittlerweile verlandeter See. Dort finden wir bestimmt ein windiges Plätzchen, damit die Nacht erträglich wird. Nach kurzer Zeit kommen wir zur Ausfahrt und biegen zum See ab. Auf der Fahrt durch etliche Dörfer halten wir an einem Verkaufstand eines örtlichen Bauern an und wollen endlich frische Orangen kaufen. Christine steigt aus und kommt wenig später zurück – wir sollen mitkommen. Es gibt frisch gepressten Orangensaft mit eiskaltem Saft von Granatäpfeln gemischt – superlecker! Wir kaufen zwei Säcke Orangen und fahren weiter zum See. Dort angekommen, finden wir ein paar schöne Aussichtspunkte oberhalb des Sees, aber an den See direkt kommt man nicht. Von windigen Plätzchen keine Spur – alle in der Sonne. Also wieder die Unterlagen gewälzt und zum Entschluss gekommen, in Fethyie auf einen Campingplatz zu fahren – es wird auch langsam dunkel. Wir suchen uns den Doga-Camping aus, der bereits im Schulz angepriesen wird. Vorher noch in einer Lokanta eingekehrt und leckere Köfte gegessen und gegen 19.30 Uhr sind wir am CP und werden von einer netten 75jährigen Deutschen in Empfang genommen, die den türkischen Besitzern behilflich ist, da diese nur türkisch sprechen. Wir parken ein, haben ein Plätzchen gleich am Strand und fühlen uns gleich superwohl. Ein kühles Efes noch am Strand und ich falle gegen 21.30 Uhr hundemüde ins Bett. Von der Familie Rost erhalten wir noch eine Mail, dass sie in der Saklikent-Schlucht angekommen und sich dort direkt am Fluss eingerichtet haben. Morgen werden sie dort voraussichtlich in die Schlucht wandern. Wir haben uns noch nicht entschieden, wie es morgen weiter geht.

Ali setzt sich noch einmal in Szene
Köycegiz Gölü

Freitag, 10. August

Ich habe die erste Nacht in diesem Urlaub richtig fest geschlafen – der Urlaub kann also beginnen. Christine und ich machen mit Finni einen morgendlichen Spaziergang am Strand und beschließen, hier noch einen Tag zu bleiben, da es uns hier super gefällt. Die Kids sind damit einverstanden, so dass wir unsere Entscheidung auch den Rosts mitteilen, die noch einen Tag in der Saklikent-Schlucht bleiben wollen. So werden wir uns wohl erst in Cirali wiedersehen. Wir verbringen den heutigen Tag mal wieder am Strand und genießen das herrliche Wetter und relativ warme und saubere Wasser des Meeres. Gleich neben dem CP mündet ein kleiner eiskalter Bach ins Meer. Als Yannick darin etwas planschen will, entdeckt er eine Schlange! Wir wollten ihm natürlich nicht glauben, denn als wir hinkamen, war keine Schlange zu sehen. Wenig später geht Lena noch einmal hin und siehe da, die Schlange ist noch da und lässt sich sogar fotografieren. Es vergeht somit kein Jahr, in dem wir nicht eines dieser Tierchen zu Gesicht bekommen.

Blick aus dem Schlafzimmer auf dem Doga Camping
Strand von Yaniklar am Morgen
unser Stellplatz
Blick aus dem Womo
Schlange im Bach
Abendimpressionen auf dem CP

Samstag, 11. August

Heute geht’s wieder weiter. Gegen 11.00 Uhr verlassen wir den Campingplatz nachdem wir unseren Stellplatz für eine Woche später gleich nochmal reserviert haben. Auch heute spielen wir Taxi und nehmen Michael (unseren Nachbarn) in Richtung Fethiye mit. Wir fahren auf der D400 an der Küste entlang und machen einen kurzen Badestopp am Kaputas Plaji, einem der schönsten Strände der Türkei, wo die Kids im türkisfarbenen Meer in den Wellen reiten. Ein toller Strand, einzig der Parkplatz in der Kurve der Küstenstraße ist nicht so schön. Nach diesem kurzen Stopp fahren wir weiter und sehen entlang der Küste noch viele weitere schöne kleine Buchten die zum Baden einladen. In Finike halten wir an und gehen in einem einheimischen Supermarkt einkaufen. Auch der Hunger kommt nicht zu kurz. Über der Straße hinweg riecht es lecker nach Döner, da können wir nicht widerstehen und kaufen uns einen. Ich gehe schnell mal über den Gemüsemarkt und besorge noch lecker Gürkchen für unseren Salat. Weiter geht die Fahrt nach Cirali. Nachdem wir über Serpentinen und kurzem Spy-Kids-Stopp endlich ankommen, fahren wir den Strand entlang und überlegen, ob wir uns frei hinstellen oder lieber doch in einem Campingplatz einchecken. Da aber am Strand kein Wind geht und nicht wirklich Schatten vorhanden ist, checken wir aus Rücksicht auf unseren Fünnübübbü im Engin-Camping ganz im Norden des Strandes ein. Für 25 TL können wir super Duschen genießen und schattig stehen. Abends grillen wir unseren im Kipa erstandenen Fisch mit Bratkartoffeln und Kartoffelsalat. Zeitig gehen wir alle schlafen. Allerdings sollte die Nacht nicht so toll werden, da überhaupt kein Wind ging und wir förmlich im eigenen Saft schlafen mussten…. Aber irgendwann hat es sich dann doch auf unter 30 ˚C abgekühlt und wir sind eingeschlafen.

der Kaputas Plaji - wie in der Südsee
unsere drei genießen den Strand

Sonntag, 12. August

Lenas 13. Geburtstag. Wir lassen den Tag gemütlich angehen und frühstücken mit Spiegeleiern und Bacon ausgiebig. Den weiteren Tag verbringen wir am herrlichen Strand von Cirali oder im glasklaren Meer. Die Familie Rost trifft im Laufe den vormittags ein und Yannick hat endlich wieder einen Spielgefährten. Abends sitzen wir noch gemeinsam bei uns am Womo und lassen den Tag ausklingen. So langsam nimmt man den Tagesrhythmus der Türken an….man merkt, dass der Urlaub so richtig beginnt.

Engin-Pension in Cirali
unser derzeitiges Lieblingsobst - einfach lecker.....
Strand von Cirali
das Meer ist ekelhaft klar
Lenas Geburtstagstorte

Montag, 13. August

Der übliche Tagesablauf: frühstücken, strandfertig machen, baden, mittagessen, baden usw. Abends fahren wir mit den Rädern bzw. mit Torsten auf seinem Motorrad zu der ewigen Flamme von Yanartas, der Chimaira. Für 4 TL Eintritt pro Person einschl. den Kindern kann man zu den Gasfeldern wandern und dort das aus kleinen Felsspalten herauszüngelnde erdgasgespeiste Feuer bewundern. Die 1000m Weg, die stetig bergauf gehen, haben sich aber gelohnt, denn das Naturschauspiel ist schon ein einmaliges Erlebnis. Christine hat noch die Ruinen des dazugehörenden Heiligtums Hephaestum erkundet und einige schöne Bilder gemacht. Nach Einbruch der Dunkelheit machen wir uns auf den Rückweg zu unserem rollenden Zuhause.

Zeitvertreib im Meer
Anstieg nach Yanartas
da müssen wir bei 30 Grad hoch
die ewigen Flammen sind erreicht
Tanja und Torsten
Blick zurück zum Strand - man kann sogar das Womo von Torsten erkennen
Christine auf Spurensuche
das hat sie gefunden
und das auch

Dienstag, 14. August und Mittwoch, 15. August

Zwei Tage am Strand von Cirali ohne besondere Vorkommnisse. Es kristallisiert sich immer mehr heraus, dass es hier unser neuer Traumstrand ist, von dem wir eigentlich gar nicht mehr weg wollen. Also schmeißen wir unsere ursprünglichen Pläne über den Haufen und beschließen, erst am Freitag wieder in Richtung Fethiye aufzubrechen. Dienstagabend spazieren wir in das Dorf Cirali und essen dort lecker türkische Köstlichkeiten in einem Restaurant am Strand mit herrlichem Ambiente im Hintergrund. Auf dem Rückweg nehmen wir in einer Patisserie einige hausgemachte Süßigkeiten mit, die vor dem Womo gleich probiert werden. Mittwoch haben wir kurz Stromausfall auf dem Camping. Später stellt sich heraus, dass es in den Bergen gebrannt hat und daher der Strom ausgeschaltet wurde. Einzig neu an unserem Platz ist ein Deutsch-Griechisches Renterpärchen, welches sich ständig auf griechisch streitet. Die Dame des griechischen Womos hat auch gleich Freundschaft mit unserem Fünnübübbü geschlossen und schenkt uns mit dem besten Münchner Dialekt selbstgemachtes Olivenöl und Hauswein, welches wir dankend annehmen. Der Wein ist allerdings etwas stark, was sich dann beim Mäxla spielen mit den Rost´s bemerkbar macht, da ich die erste bin, die ausscheidet.

Strandimpressionen Cirali
Schildkrötennest am Strand von Cirali

Donnerstag, 16. August

Der Donnerstag gestaltet sich genauso faul wie die bisherigen Tage, Gassirunde mit Finn für Micha, ich mache heute sportlich mit Yannick eine Fahrradrunde, danach gemeinsames Frühstück. Nach langem sitzen „quälen“ sich die Häupter langsam an den Strand und ich gehe wie täglich meiner Leidenschaft nach – Steine sammeln, große Steine, kleine Steine, graue oder bunte, die Entscheidung fällt täglich schwer und auch heute ist meine IKEA-Tasche wieder gut gefüllt, damit die Steine sich an unserem Gartenteich auch gut machen.“Grins“

Keine Angst – es gibt noch Steine am Strand, die hole ich mir erst beim nächsten Urlaub dort ab…

Zum Abschluss unserer Zeit in Cirali wollen wir heute nochmals günstig in eine Lokanta gehen, allerdings machen wir den Fehler und lassen uns an der Straße anquatschen und schwups trifft uns doch bei der Rechnung fast der Schlag – gleich nochmals 20 TL teurer als beim letzten Mal. Beim anschließenden Heimkommen schnell noch die ersten Vorbereitungen für die Weiterfahrt treffen, damit es morgen zügig los geht.

beim Abendessen
bei Engin

Freitag, 17. August

Heute geht es in aller früh nach dem Frühstück weiter. Als erstes ist es geplant in Kumluca am Markt Obst und Gemüse zu kaufen, allerdings finden wir kein Obst oder Gemüse, da der Markt nur aus Wassermelonen besteht, was für eine Pleite. Allerdings konnten wir hören, das auch die Rosts nicht sich nicht wirklich für den Markt begeistern konnten, da die Klamottenauswahl doch sehr beschränkt war, daher meinte Torsten sie wollen morgen nach Tekida auf den Markt. Wir mussten daher überlegen was er meinte, tatsächlich meine Torsten Tekirova – hier sah man dann auch gleich wieder, das er nicht wirklich ein Namensgedächtnis hat…..Danach soll es bis zur Saklikent-Schlucht gehen, dort wollen wir diese durchwandern. Laut Torsten kann man dort auch gut mit dem Womo stehen. Dort angekommen, gehen wir auch gleich los. An der Schlucht sind viele Touris und mächtig Auftrieb, was uns jetzt nicht so gefällt, aber egal, da muss man durch. Schnell gezahlt und los geht es. Am Anfang alles harmlos, aber dann geht uns das Wasser doch bis an die Hüfte und die Strömung ist ziemlich arg, so dass wir froh sind, das wir uns an dem Seil festhalten können. Danach ist das Wasser mal knöcheltief oder doch bis zum Knie. Auf jeden Fall ist dieser Ausflug ein tolles Erlebnis für die ganze Familie und auf jeden Fall weiterzuempfehlen, Torsten und Tanja hatten nicht zu viel versprochen.

Nach Rückkehr zum Womo ziehen sich alle um und ich gehe eine kleine Runde mit Fünnü laufen, damit er sich die Beine vertreten kann. Wir sind uns auch alle einig, dass wir so schnell wie möglich wieder ans Meer möchten und weiter bis Yaniklar fahren, dort haben wir wenigstens einen schönen Stellplatz am Meer. Vorher machen wir aber im Hinterland noch einen schnellen Stopp in einer Lokanta wo wir Tavuk Sis, Köfte und Gözleme essen. Super Essen zu einem super Preis.

In Fethiye angekommen schnell noch ein paar Dinge im Kipa besorgt wir den frischen Fisch, den wir heute noch grillen möchten.

Nach herzlichem Empfang durch Klara baut Micha schnell unsere Sachen auf, während ich mich dem Fisch widme und diesen würze.

Allerdings endet unser Tag wie soll es auch anders sein, wie bei den Chaos-Campern. Zuerst fällt der heiße Fisch beim wenden vom Grill, das dieser dann später beim kauen richtig schön knirscht und Laura wirft sich den heißen Reis über die Beine das diese sich verbrennen usw. Stimmung kommt heute nicht mehr auf, also schnell noch den Bericht geschrieben und dann ab ins Bett, was heute allerdings richtig angenehm ist, da wir uns einen Ventilator bei Kipa gekauft haben. Endlich…..

Blick auf die Bucht von Kas
ein herrlicher Strand unterwegs
an der Saklikent-Schlucht
der Eingang zur Schlucht
jetzt geht's los
nach der Wanderung eine Stärkung in einer Lokanta

Samstag, 18. August und Sonntag, 19. August

Endlich haben wir wieder angenehmes Klima und können ohne zu schwitzen schlafen. Somit sind die Nächte angenehm. Die beiden Tage haben wir mit einem ausgiebigen Frühstück und danach ausgiebigen Gammeln am Strand verbracht. Da wir ja nun einige Tage hier sesshaft sind hat Micha das Boot, welches wir zu Hause repariert haben, aktiviert. Er und Lena und Yannick fahren raus und springen in das Meer. Den Samstag Abend verbringen wir in Fethiye und schlendern durch die Gassen und natürlich wird das Angebot gecheckt. Allerdings ist das Angebot nicht so reichhaltig wie in unserer Einkaufsstadt Kusadasi. Daher kauft sich Laura auch nur eine Sonnenbrille. Zu Abend grillen wir leckere Tavuk Sis und Lamb Chobs. Lecker.

Am Sonntagnachmittag kommt wieder ein Wind auf, welcher Abkühlung am Strand bringt. Allerdings wird dieser kurzzeitig zum Sturm und es kommt doch zur Katastrophe. Der Wind haut die Eingangstür zu und peng ist das Fliegengitter wortwörtlich im Arsch. Die Tür komplett ausgehängt und nichts geht mehr. Dementsprechend ist auch Michas Laune. Eine Sprengladung ist dagegen noch harmlos, also gehen alle in Deckung und lassen ihn alleine mit der Fliegengittertür in Ruhe. Am Abend grillen wir Köfte und Fisch und essen diese mit dem restlichen Reis und Bratkartoffeln.

Heute ist auch das Ende des Ramadans und somit ist heute das Zuckerfest angesagt. Unsere Nachbarn laden uns auch ein, mit Ihnen zu feiern was wir auch tun (Micha nicht, ist immer noch angefressen wegen der Tür und schaut einen Film an). Yannick und ich machen uns beim Sackhüpfen, Eierlauf und noch einem Spiel welches wir nicht kennen, voll zum Larry, haben aber viel Spaß dabei. Beim Limbo schafft Yannick den 3. Platz und gewinnt einen Becher Cola. Hier werden wir von Astrid (der Halbgriechin) die sich auch auf den Platz verirrt hat, angehalten, da sie ein Problem mit dem Telefon hat. Ich helfe ihr mit einer SMS, da Ihre Tochter mittlerweile schon Interpol und die halbe Welt eingeschalten hat, da sie nicht erreichbar. Danach reden wir zwei Tratschtanten noch bis nach 12 Uhr bei selbstgemachten Wein. Wieder zwei Tage geschafft.

Fethiye

Montag, 20. August

Heute geht der Tag wieder wie üblich los. Frühstück usw. Astrid und ihr Griechischer Onassis verlassen den CP Richtung Kusadasi, nicht ohne mir noch eine Flasche Olivenöl für die SMS und das Telefonat zu schenken. Außerdem nimmt sie mir noch das Versprechen ab, sich in Patras zu melden, wenn wir wieder Urlaub in Griechenland machen.

Heute wollen wir nochmals Fethiye fahren um kleinere Besorgungen zu machen. Beim Einparken pflügt Micha erst einmal einen Baum um, den ich dann schnell mit meinen Flipflops wieder in gerade Stellung bringe. Peinlich…

Fünnü bleibt heute im Womo, da wir schnellstmöglich durch die Gassen wandern möchten. Zu allererst machen wir einen Halt am Gewürzladen, dies hätten wir wohl lieber nicht gemacht…. Im Rausch der Gewürze probiere ich dies und das und lasse mich natürlich auch bequatschen, das ich recht viel mitnehme. Während ich mich noch durch die Gewürze schmecke probieren Micha und die Kids verschiedene Süßigkeiten, somit wandern auch diese und Tee und Nüsse in die Einkaufstüte. Beim bezahlen trifft uns dann der Hammer, da wir natürlich blöd wie immer nicht gefragt haben, was die Gewürze überhaupt kosten. Also zahlen und lächeln. Essen gehen wäre billiger gewesen, also gibt es heute nur noch Döner auf die Hand. Der Dönerverkäufer möchte Laura dann auch noch schnell mit seinem Sohn verheiraten, aber diese hat keinen Bock auf einen türkischen Ehemann, also bleibt es bei Döner und es kommt zu keiner Familienvereinigung. Danach noch schnell einen Stopp bei unserem Lieblingsladen Kipa und Wasser und Fleisch eingekauft. Schnell ist allerdings an der Kasse relativ, da wir wieder die „Yasemin“ an der Kasse sitzen haben und diese macht scheinbar den Job noch nicht allzu lange, also ist warten angesagt. Auf der Rückfahrt sehen wir noch das Wohnmobil der Rosts an der Straße parken, allerdings zu spät für ein Treffen, da wir nicht nochmals Parkgebühr zahlen möchten.

Der Abend endet bei einigen Runden Romme und Micha ist mal wieder der Meister. Warum spiele ich eigentlich noch Gesellschaftsspiele mit ihm, wenn der Gewinner eh am Anfang bereits fest steht.

Dienstag, 21.August

Heute ist Michas Geburtstag. Also gibt es Bacon und Eier. Heute machen wir zu Fuß einen Ausflug in die Robinsonbucht, so ist es geplant, allerdings schaffen wir es nur bis an das Ende des Strandes und mal einen Rundweg durch den Wald, das dauert einfach zu lange bis wir an der Bucht sind, also zurück an den Strand und schnell gebadet. Auch Fünnü ist mit von der Partie und schwimmt mit uns im Meer. Der Rückweg ist wieder nicht so einfach, da es ein Kiesstrand ist und die Flipflops diesem nicht gewachsen sind, erst machen Lenas Schuhe den Abflug, dann meine meine. Aber ich wäre nicht MäcGyver wenn wir nichts einfallen würde, schnell die Zopfgummis um die Zehenhalter rumgewickelt und die Schuhe sind wie neu. Soll mal einer sagen ich hätte keine Einfälle. Nach unserer Rückkehr essen wir Cornflakes und Süppchen, da wir erst abends grillen möchten. Scheinbar hatte unsere türkische Nachbarin mit uns Mitleid und stellt uns einen sowas von leckeren Couscous-Salat hin, den wir alle förmlich reinschlingen. Sowas gutes und erfrischendes haben wir noch nie gegessen. Wir sind alle restlos begeistert. Als ich den Teller zurückbringe bedanke ich mich auf türkisch für das Essen und an der Reaktion kann ich sehen, das ich es sogar richtig ausgesprochen habe.

Wer weiß, vielleicht gibt’s ja abends auch noch etwas gutes zum probieren *grins*. Jetzt ist es schon später Nachmittag und unser letzter richtiger Strandtag geht dem Ende entgegen. Morgen fahren wir weiter Richtung Kusadasi. Schnell mal noch die restlichen Sachen shoppen und sehen was unser Ali 2 macht….

Mittwoch, 22. August

Heute heißt es früh aufstehen, da ein Reisetag ansteht. Nach dem Frühstück und dem restlichen Zusammenpacken kommen wir auch gegen 10 Uhr los, nicht ohne eine herzliche Verabschiedung durch Suhela (von uns nur VuVu-zela) genannt. Sollten wir wieder in die Türkei reisen, werden wir auf jeden Fall im Doga-Camping bei Suhela Halt machen, da es einfach schön war. Gegen 14.30 Uhr treffen wir mal wieder beim Önder-Camping in Kusadasi ein, mittlerweile erkennt uns auch der Campingplatzbetreiber. Unsere Freunde die Rosts sind schon da und genießen die Annehmlichkeiten des Pools. Wir bauen schnell auf und die Kids sind die ersten, die im Wasser plantschen.

Gespannt warten wir ob sich Ali 2 bei uns blicken lässt und tatsächlich, als Micha und ich schnell in den Migros gehen möchten, sehen wir ihn bei einem älteren türkischen Ehepaar liegen. Natürlich müssen wir ihn auch gleich streicheln und beim Rascheln der Futtertüte ist er auch gleich am Womo. Leider ist er auch schnell wieder weg und wurde seitdem nicht mehr gesehen. Wir hoffen, dass er ein neues zuhause bei irgendeinem Campinggast gefunden hat.

 

Ersatz wurde aber schnell gefunden, denn eine kleine getigerte Schmusekatze hat es sich bei uns heimisch gemacht und den ganzen Abend bei uns verbracht.

Christines neues "Opfer"

Donnerstag, 23. August

Heute Morgen wurden wir von unserem neuen Kätzchen geweckt. Sie hat vom Tisch aus in unser Küchenfenster miaut und um Essen gebettelt. Wie wir nun mal sind, haben wir ihr auch gleich Futter gegeben. Sie hat daraufhin den ganzen Tag unser Womo nicht mehr verlassen und sogar unter dem Wohnmobil geschlafen. Yannick hat den Tag gemeinsam mit Peter im AquaFantasy, einem der beiden großen Wasserparks von Kusadasi, verbracht. Taxi hat Torsten mit seinem Motorrad gespielt. Wir anderen haben den Tag vor dem Womo und am Pool relaxt, abends sind wir zu einer letzten gemeinsamen Shoppingtour aufgebrochen, bei der wir unsere Mitbringsel besorgt haben. Der Abend wurde dann gemeinsam mit der Familie Rost vor unserem Wohnmobil beendet.

Hafenimpressionen Kusadasi
neues Einkaufszentrum gegenüber Önder-Camping
unser Gast lebt sich ein

Freitag, 24. August

Heute ist der Tag des Abschieds und der großen Trauer! Nach dem Frühstück werden schnell die Sachen gepackt, damit das Womo reisebereit ist. Anschließend ist eine schwere Entscheidung zu Treffen: nehmen wir das kleine Kätzchen, das sich die letzten beiden Tage so in unsere Herzen geschlichen hat, mit nach Hause oder nicht??? Schließlich siegt der Verstand, da wir große Zweifel haben, dass wir sie ohne Probleme über die Grenzen insb. nach Ungarn bekommen. Die Trauer ist groß, als wir sie zurücklassen und bis Izmir herrscht Schweigen im Womo, dass nur vom gemeinsamen schluchzen unterbrochen wird.

 

Nach der Verabschiedung von der Familie Rost, mit der wir uns alle sehr gut verstanden haben, starten wir in Richtung KIPA und einem vermeintlichen Outlet, welches wir wg. fehlender Angebote und nicht wirklicher Muse zum Shoppen schnell wieder verlassen, anschl. weiter in Richtung Norden. Nachmittags treffen wir nach angenehmer Fahrt in Ören ein, suchen uns einen Stellplatz direkt am Strand mit Wiese und Palmen vor dem Womo und genießen die letzten Sonnenstrahlen. Abends gehen wir in die uns aus dem Vorjahr bekannte Lokanta und speisen dort für 56 TL wieder sehr gut. Mit prall gefüllten Bäuchen gehen wir ein paar Meter weiter und kaufen in der Ören Patisserie wieder die leckeren Lokmacun sowie weitere Köstlichkeiten ein. Als uns die Verkäuferin wieder erkennt, ist deren Freude groß und wir bekommen wieder einige Teilchen zum Kosten in die Hand gedrückt.

 

Wieder am Wohnmobil angekommen, werden wir von zwei älteren Türken zum Tee-Trinken eingeladen. Obwohl die beiden kein Wort Deutsch oder Englisch sprechen, nehmen wir die Einladung an. Es folgt eine Verständigung mit Händen und Füßen, ehe wir uns in unser Womo zurückziehen – wir müssen morgen ja schließlich zeitig weiter. Wieder einmal zeigt sich die Gastfreundschaft der Türken von ihrer besten Seite! Eine Nachricht von Torsten macht uns unsere Entscheidung wieder im Nachhinein etwas leichter – unsere kleine Freundin hat mit einer weiteren Katzenfreundin das restliche Futter gegessen und ist danach fröhlich über den CP getobt. Es war so die beste Entscheidung und ich wollte eh keine weiteren Haustiere mehr aufnehmen – obwohl ich bei dieser schon eine kleine Ausnahme gemacht hätte, allerdings hätten wahrscheinlich alle gesagt – wir haben einen Schuss.

Strand von Ören bei Nacht
Finn in Action vor unserem Womo

Samstag, 25.08.12

Heute ist wieder ein Reisetag und auch der endgültige Abschied aus der Türkei. Nach einem gemeinsamen Frühstück fahren wir schon gegen 9 Uhr in Ören los um nicht all zu spät in Asprovalta anzukommen. Ein Tankstopp und ein Halt im Bim unterbrechen kurz die reibungslose Fahrt und gegen Mittag passieren wir die Grenze. Weiter geht es auf meiner Egnatia Odos Richtung Asprovalta. Gegen 17.30 Uhr haben wir es auch geschafft. Da wir alle etwas Hunger haben, gehen wir auch in die dortige Taverne und - wie fast immer - ein Glücksgriff. Die Taverne wird von einem jungen griechischen Pärchen geführt, die beide sehr nett sind. Auch das Essen ist einfach unbeschreiblich lecker und die Portionen sind so groß, dass wir von 3 statt 5 Portionen alle miteinander satt hätten werden können. Das Ganze für 56 EUR. Da kann man nicht meckern. Das Beste an der ganzen Sache war aber eine Dame, die wir dort getroffen haben. Diese lebt seit etlichen Jahren in Griechenland und sie erzählt uns doch glatt, dass wir aus Hof kommen (das wissen wir ja selbst) und sie dort ihren jetzigen Ehemann kennengelernt hat. Das hat doch was, da fährt man 2.500 km quer durch Europa, um dann jemanden kennenzulernen der im Heimatort den Ehemann kennengelernt hat. Zufälle gibt’s….

Am Strand werden wir auch schon wieder von unseren Streuner-Freunden begrüßt, der drolligste von allen schmust auch gleich wie bereits zu Beginn des Urlaubes mit Yannick. Das Futter allerdings frisst er nun nicht mehr so gierig wie beim letzten Mal und auch vorsichtiger kommt er uns vor. Scheinbar hat er in den vergangenen 4 Wochen eine schlechte Erfahrung gemacht, aber das ist halt so, wir können nicht alle Tiere retten…so groß ist unser Womo nicht. Nach einem allerletzten plantschen im Meer geht es heute zeitig ins Bett, morgen früh gegen halb 5 Uhr wollen wir weiterreisen.

ein letzter Blick aus dem Womo in Ören
wir verlassen Asien über die Dardanellen

Sonntag, 26.08.12

Wie geplant fahren wir in aller Früh los und passieren die Grenze zu Mazedonien gegen 7 Uhr. Die Straßen in Mazedonien sind wider Erwarten besser als auf der Hinreise und so kommen wir auch zwischen 9 und 10 Uhr in Serbien an. Die Grenzformalitäten sind sehr genau und mittlerweile kommen uns die Gedanken (jetzt wäre das Kätzchen schon so uns so weit…). Weiter geht es nun für mich scheinbar endlose langweilige Stunden durch Serbien. Dieses Land ist sowas von langweilig, wenn man durchfährt, dass es schon fast einschläfernd wirkt. Einzig ein Feuer an einer Böschung unterbricht diese Eintönigkeit, doch die Feuerwehr kommt uns schon entgegen. Gegen 17 Uhr kommen wir doch endlich an der Grenze nach Ungarn an, allerdings ist bereits eine schöne Schlange vor uns. Gegen 18 Uhr kommen wir endlich dran und nach 5 Minuten des Wartens werden wir auch schon durchgewunken. Weiter geht es nach Ungarn. Wie wir in der Schlange sehen können, wird jedes Auto kontrolliert, d.h. jeder muss den Kofferraum aufmachen. Nach 30 Minuten sind wir dran und auch wir werden kontrolliert. Der Zöllner fragt höflich, wohin wir möchten und sieht sich in unsere Garage um, allerdings trifft ihn der Hammer bei all dem Zeug, das er nicht näher untersucht. Dann möchte er noch in den Innenraum, dort wird er auch schon von unserem Fünnübübbü erwartet, der Ihn auch gleich „freudig“ anbellt, so dass er gleich mal nach hinten zuckt., er möchte dann nur noch den Pass vom Bubi sehen (endlich hatte er auch mal ne Passkontrolle ;-) ) und schnell noch einen Rundblick im Wohnmobil und schon dürfen wir weiterfahren. Tja, das mit der Katze wäre also wohl gutgegangen. Fehlentscheidung? Nach kurzer Überlegung nicht, wir haben noch eine Städtetour vor uns. Aber für das nächste Mal wissen wir ja nun Bescheid.

 

Gegen 20.30 Uhr sind wir in Budapest angekommen und auf der Fahrt zum CP Niche kommen wir noch in den Genuss einer nächtlichen Stadtrundfahrt in Budapest direkt an der Donau entlang. Wunderschön. Schnell noch einen Willkommensdrink am CP und dann noch gegessen, ein langer Tag geht zu Ende.

Sonnenaufgang in Mazedonien
in Mazedonien
Radfahrer auf der Autobahn....gibt's nur in Mazedonien
ein kleiner Brand in Serbien
Stau an der Grenze Serbien Ungarn
Budapest bei Nacht im Vorbeifahren

Montag, 27.08.12

Heute klingelt der Wecker um halb Sieben. Wir möchten zeitig aufstehen, da eine Erkundungstour durch Budapest ansteht. Außerdem bietet de CP den Luxus eines Frühstücksbuffets an, welches ab 8 Uhr zugänglich ist und wir möchten dies natürlich nicht verpassen. Vorher gehe ich aber mit Finni eine Runde laufen und danach duschen und dann haben wir den Luxus von Frühstück – Wahnsinn, es gibt Langos und selbstgemachte Hörnchen, Wurst und Käse und sogar Crepes. Alles was das Herz begehrt. Gegen 10 Uhr fahren wir mit Finni in die Stadt. Dieser darf heute mit, da er zum ersten Mal sein modisches Highlight, den Maulkorb trägt. Und plötzlich kann Finn nicht mehr laufen , da er dieses Teil loswerden möchte. Eine Schau….Nachdem wir unsere Busfahrkarten nicht entwerten können, da wir nicht wissen wie der Apparat funktioniert, fahren wir sozusagen „schwarz“ mit dem Bus. Mal sehen ob ich die Fahrkarten wieder zurückgeben kann. Budapest ist eine richtig schöne Stadt, wo man alle Sehenswürdigkeiten zu Fuß erlaufen kann, haben wir heute ausprobiert. Wir haben uns hauptsächlich Buda (der alte Teil von Budapest mit seiner Burganlage) gewidmet, das nächste Mal kommt Pest dran. Auch ungarisch Essen waren wir - billiger als in Griechenland, aber nicht besser. Bilder haben wir auch gemacht und jetzt fehlt nur noch Budapest bei Nacht. Allerdings haben Micha und ich schon beschlossen, dass wir nochmals herkommen werden, da es noch viel zu entdecken gibt.

Wappen von Budapest
Camping Niche in Budapest
unser Stellplatz direkt vor dem Hauptgebäude
wie kommen die beiden da wieder raus?
Impressionen aus Budapest - Kettenbrücke mit Burganlage
Bewacher der Kettenbrücke
das Parlament
noch einmal das Parlament
Wachwechsel vor dem Amtssitz des Präsidenten von Ungarn
die Fortuna-Gasse
die Matthiaskirche
Fischer-Bastei
Original....
...und Fälschung
die neue Wache des Staatspräsidenten
und noch einmal das Parlament
kein Witz: ein schwimmender Bus

Dienstag, 28.08.2012

Weiter geht’s nach Wien. Nach dem Frühstücksbuffet, das wir noch einmal ausgiebig genossen haben, starten wir kurz nach 10 Uhr in Richtung Wien. Die Straßen sind sehr gut, der Verkehr ist auch nicht schlimm, so dass wir Laura gegen 13.30 Uhr in Wien-Semmering bei ihrer Freundin abliefern und anschließen zu unserem Stellplatz in Kritzendorf fahren. In Kritzendorf gibt es einen der wenigen kostenlosen Wohnmobil-Stellplätze in der Umgebung von Wien. Der Stellplatz liegt allerdings direkt am S-Bahnhof, ist daher nicht gerade ruhig, bietet aber kostenlose Ver- und Entsorgung. Nachdem wir unser Womo abgestellt haben, machen wir mit Finni einen Spaziergang in Richtung Donau, wo es sicherlich ein Cafe gibt, in das wir einkehren können. Wir folgen der Badstraße in ein Siedlungsgebiet an der Donau, in dem alle Häuser auf Stelzen stehen – clever die Ösis! An der Donau angelangt finden wir auch das Cafe Fischer, wo wir es uns direkt an der Donau gemütlich machen. Die Kids bestellen sich gleich Marillenknödel und ich mir einen Topfenstrudel. Es war alles sehr lecker und die Portionen auch schön groß. Gut gestärkt geht’s anschließend zurück zum Womo – heute ist relaxen angesagt. Federballspielen und Fernsehen schauen und bald nach dem Abendessen geht es in die Heia.

Stellplatz Kritzendorf - gerade beim Entsorgen
Cafe Fischer

Mittwoch, 29.08.2012

Nach einer relativ ruhigen Nacht – die Züge fahren ab 23.30 Uhr nicht mehr – wird gefrühstückt, ehe wir uns mit einem 24-Stunden-Ticket versorgen, um Wien zu erkunden. Wir fahren zunächst zum Stephansdom, um von dort aus die Innenstadt zu Fuß zu erkunden. Viele Sehenswürdigkeiten liegen nicht weit entfernt und so kommen wir bald an der Pestsäule vorbei, zur spanischen Hofreitschule, der Hofburg, dem Hofgarten und dann zum Rathaus. Von dort aus fahren wir zum Schloss Schönbrunn, da Christine ja einmal Sisis Wohnung besuchen möchte. Hunde sind dort allerdings verboten, so dass ich mit Finni und Yannick vor Schönbrunn auf die beiden Mädels warten muss… was für uns auch nicht so schlimm ist J.

Lena möchte dann noch etwas Shoppen, also geht es in die Hauptshoppingmeile. Yannick und ich machen es uns mit Finn in einer Eisdiele bequem und schauen dem Treiben in der Straße zu, Christine und Lena gehen noch kurz shoppen, ehe sie zu uns stoßen. Anschließend fahren wir mit U- und S-Bahn wieder nach Kritzendorf. Christine hat Migräne und legt sich daher kurz schlafen, der Rest der Familie macht es sich im Freien bequem, da die Sonne herrlich scheint. Abends fahren wir dann noch einmal mit der S-Bahn nach Klosterneuburg, um dort lecker Essen zu gehen. Im Hotel Anker gibt’s dann Schnitzel und Cordon-Bleu sowie einen Riesen-Kaiserschmarrn als Nachtisch. Pappvoll fahren wir wieder zurück und legen uns ab. Unser letzter Urlaubstag verging wie im Flug!

Stephansdom
Pestsäule
Hofburg
Rathaus
Schönbrunn
endlich ein Eis
und eine Sachertorte

Donnerstag, 30.08.2012

Endlich geht es wieder nach Hause – zumindest ist das Yannicks Meinung. Rund viereinhalb Wochen Urlaub gehen mit einer 6-stündigen Fahrt von Wien nach Oberkotzau zu Ende. Wir kommen gegen 17.30 Uhr zuhause an und werden von kaltem Wind und einem sich nähernden Gewitter begrüßt. Unsere Katzen sind beide schon zuhause und sind froh, dass wir wieder da sind. Wir laden zunächst die wichtigsten Sachen aus dem Wohnmobil, bestellen uns eine Pizza (schließlich hat Christine ja heute Geburtstag und braucht nichts kochen), um den Abend dann auf Couch ausklingen zu lassen.

Unser Resümee des diesjährigen Urlaubs:

Die Entscheidung, wieder in die Türkei zu fahren, war für uns die richtige. Wir wurden vielerorts wieder sehr freundlich empfangen und oftmals von den Einheimischen auf einen Tee, zum Essen oder Feiern eingeladen. Man möchte eigentlich das Land überhaupt nicht mehr verlassen.

Wir sind insgesamt 6.865 km gefahren, was sich zunächst als sehr viel anhört. Wenn man allerdings bedenkt, dass wir sowohl auf Hin- als auch auf der Rückreise jeweils ca. 1.200 km am Stück gefahren sind, relativiert sich der Rest. In der Regel sind wir an Reisetagen in der Türkei maximal 300 bis 400 km unterwegs gewesen, haben dafür aber auch schon mal 5 bis 6 Stunden benötigt. Grund waren schlechte Straßen (aber eher die Ausnahme), Baustellen, Serpentinen und sonstige sich schlängelnde Straßen. Gerade nach Fethiye in Richtung Cirali geht die Straße direkt an der Küste entlang - hier ist eine Höchstgeschwindigkeit von 40 - 50 km/h schon mal die Ausnahme. Allerdings verpasst man herrliche Aussichten, wenn man die schnellere Route durch das Landesinnere wählt!

Die Anreise über den Autoput zieht sich gerade durch Serbien schon sehr, allerdings war diese ohne Probleme, so dass wir diese durchaus empfehlen können.

Für uns wird es also auch im Jahr 2013 zu 80% wahrscheinlich wieder in die Türkei gehen. Mittlerweile ist es schwer für andere Länder mit der Türkei mitzuhalten. Evtl. noch Griechenland, allerdings kann man da nicht so schön shoppen. Also mal sehen wo es uns hin verschlägt.

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© Michael Strobel und Christine Frey zuletzt aktualisiert am 19.08.2018